We will rise – Berlin Refugee Strike
Interview mit Victor von Refugee Tent Action im Infozelt des Protestcamps, Oranienplatz, Berlin
Das Gespräch zwischen Victor und uns, Manfred und Christine von der ZAG, hat am 17.11.2013 kurz vor der Androhung der Räumung des Platzes stattgefunden.
Australiens panische Reaktion auf die sogenannten »Boatpeople«
»Stop the boats!« war eine der beherrschenden Parolen in der Wahlkampfphase der australischen Parlamentswahlen 2013. Sie endete am 7.
Gegen die Pflicht zum Wissen
Fragen zu den Funktionen der Beratung bei Gen- und Pränataldiagnostik
Bei der Arbeit am GID-Schwerpunkt stießen Kirsten Achtelik (KA) und Uta Wagenmann (UW) auf einige Fragen zu den Funktionen der Beratung bei Gen- und Pränataldiagnostik. Ihre Diskussion haben sie für den GID schriftlich zusammengefasst.
Nach dem Drohnenschlag gegen Mullah Mansur – Perspektiven für Afghanistan
Nachdem eine Rakete, abgeschossen von einer US-Drohne, am 21.
Migrant_innen in Russland
Unerwünscht, illegalisiert und Zielscheibe für Angriffe
Im September entdeckte ein Polizist in Swiblowo, einem Stadtteil im Norden Moskaus, dass in den Dienstwohnungen seiner Vorgesetzten Dutzende Migrant_innen gemeldet waren.
Flüchtlingsbewegungen – Und sie bewegen sich doch!
Aktion und Protest zwischen staatlicher Repression und rassistischem Mob
Das staatliche Migrationsregime unterdrückt die selbstbestimmte Mobilität und legalisiert nur bestimmte Formen der hochqualifizierten Arbeitsmigration.
Nach dem Beben von Lissabon
„Ich glaube nicht an Gewalt“
Ein Gespräch mit dem ägyptischen Kriegsdienstverweigerer Mohamed Fathy Abdo Soliman
Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen sind in Ägypten an der Tagesordnung. Präsident Abd al-Fattah as-Sisi regiert das Land autoritär und rücksichtslos. Das Militär hat fast unumschränkte Macht und erstickt politischen Protest mit äußerster Brutalität und Härte. Nur wenige Menschen wagen es in dieser Atmosphäre der Einschüchterung und Gewalt, sich dem Militär entgegenzustellen und den Kriegsdienst zu verweigern. Mohamed Fathy Abdo Soliman ist einer von ihnen. Um der Repression zu entgehen, floh er 2015 aus Ägypten. Zurzeit lebt er in Deutschland und hofft, Asyl zu erhalten. Für die Graswurzelrevolution interviewte ihn Koordinationsredakteur Dr. Bernd Drücke im Mai im GWR-Büro. Das Gespräch wurde aufgezeichnet und anschließend von hm übersetzt. (GWR-Red.)
Reise durch ein Kriegsgebiet
Eine WRI-Delegation im Südosten der Türkei
Die War Resisters‘ International (WRI) ist die seit 1921 bestehende Internationale der KriegsdienstgegnerInnen, der neben Graswurzelrevolution und DFG-VK rund 90 Organisationen in 40 Ländern angehören. Ende April 2016 besuchte eine Delegation der WRI eine Woche lang den Südosten der Türkei. Sie sah, wie der erneut eskalierte gewaltsame Konflikt zwischen der Türkei und der kurdischen PKK (1) zu Leid und Traumatisierung bei der Zivilbevölkerung der kurdischen Gebiete in der Türkei führt. Seit August 2015 sind mindestens 338 ZivilistInnen und eine unbekannte Zahl von KämpferInnen getötet worden, mehr als 400.000 ZivilistInnen mussten aus ihren Heimatorten fliehen. Die Menschenrechtsstiftung der Türkei gibt an, dass 100.000 ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, weil diese zerstört wurden. (2)
Pränataldiagnostik: Wissenstransfer und Entscheidungszwang
Einführung
Gegen eine paternalistische Medizin erkämpft, hat sich der Anspruch auf Aufklärung und Beratung in der ausufernden Gen- und Pränataldiagnostik zu einem Instrument der Biopolitik gewandelt.
Man ist nicht von Anfang an ein Kollektiv, das muss man lernen
Interview der ZAG mit Willi Schwarz von der AG Beratung
Die AG Beratung unterstützt selbstverwaltete, gleichberechtigt und kooperativ geführte Betriebe, Projekte und Initiativen.


