Ökonomie

Wie weiter nach Kopenhagen?

1. Offizielles Desaster durch Blockadehaltung der reichen Industrieländer

Nun ist die größte Konferenz aller Zeiten – die Welt-Klimakonferenz in Kopenhagen – als riesiges Desaster zu Ende gegangen. Ein wachsweiches, unverbindliches Papier ohne konkrete Verpflichtungen, der sogenannte Kopenhagen Accord, ist das schwache Ergebnis dieser Konferenz. Am Ende ist dieses Papier, das in völlig undemokratischer Weise von einer kleinen Gruppe von 25 Staaten in Nachtsitzungen zusammengeschustert wurde, verständlicherweise von der Vollversamlung der Länder nicht akzeptiert, sondern lediglich „zur Kennnis“ genommen worden.

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Auf dem Siegertreppchen der Kriegsgewinnler

Die blutverschmierte Bronzemedaille des Waffenexports geht an die deutsche Rüstungsindustrie
Im Sommer 1993 reiste ich als Teil einer von mehreren deutschen Uni-ASten organisierten Menschenrechtsdelegation durch Türkisch-Kurdistan. Damals befand sich der Krieg zwischen der kurdischen Guerilla PKK und dem türkischen Militär auf einem Höhepunkt (1). 

Die Armee hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 4.000 kurdische Dörfer zerstört und vermint. 35.000 Menschen waren diesem Krieg schon zum Opfer gefallen, die meisten von ihnen KurdInnen.

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Quartalslüge - Griechenlands Schulden

nicht höher als die Italiens - halb so hoch wie die Japans
in (13.04.2010)

Beim Thema Statistik wird oft der Satz zitiert „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". In der Regel wird dabei der britische Premier Winston Churchill als Autor genannt.

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Dem Öl geschuldet, auf Sand gebaut

Die Wunderwelt der Emirate

Sieben sehr ungleiche Monarchien bilden die Grundlage der Föderation am Golf. Abu Dhabi mit einem territorialen Anteil von 87% und den weitaus wichtigsten Erdölvorkommen (90% der Vereinigten Arabischen Emirate/VAE) sowie einem Anteil am Gesamtbudget von 75% ist Regierungssitz eines Staates, der in vielerlei Hinsicht eine Sonderrolle einnimmt. Die augenscheinlichste ist demografischer Natur. Von den insgesamt 4,5 Mio. Einwohnern sind nur 700000 Einheimische. Sie allein haben das Privileg der emiratischen Staatsbürgerschaft, während 85% der Bevölkerung als sogenannte Expatriates auf zeitlich beschränkte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen angewiesen sind.

 

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„Eine andere Gesellschaft muss auch eine liebevollere sein"

Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke im Gespräch mit Konstantin Wecker (Teil 1)

Der Musiker, Komponist und Autor Konstantin Wecker (* 1. Juni 1947 in München) ist einer der bekanntesten Liedermacher im deutschsprachigen Raum. Weitgehend unbekannt ist, dass er sich als Anarchist versteht. Am 21. Februar 2010 traf sich Wecker in Kassel zu einem zweistündigen Gespräch mit GWR-Redakteur Bernd Drücke. Wir drucken Auszüge aus dem Interview in dieser und den folgenden Ausgaben der Graswurzelrevolution. (GWR-Red.)

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