Krieg & Frieden

Programmierte Gewalt

Die jüngsten Massaker in Kirgistan haben eine lange Vorgeschichte
Nach dem Sturz des Präsidenten Kurmanbek Bakiev kam es in den südkirgisischen Gebieten Osch und Dschalal-Abad zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Usbeken und Kirgisen, denen mehrere hundert Menschen zum Opfer fielen. Die Ereignisse erinnern stark an das Jahr 1990, als in der Auflösungsphase der Sowjetunion ähnlich gelagerte Konflikte ausbrachen. Was ist geschehen, und wie konnte sich ein solches Blutbad wiederholen?
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New Roads of Solidarity

Für die Veranstaltung konnte der Veranstalter kritische WissenschaftlerInnen, Medienschaffende sowie VertreterInnen politischer Organisationen und sozialer Bewegungen aus den USA, Israel, Großb

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Zwischen Purdah, Bollywood und Politik – Geschlechterverhältnisse und Transformationsprozesse in Afghanistan

in (16.08.2010)

Historisch ebenso wie aktuell sind die Geschlechterverhältnisse und die Frauenfrage in Afghanistan nicht nur ein leidenschaftlich umkämpftes und symbolträchtig aufgeladenes Terrain innergesellschaftlicher politischer Auseinandersetzungen, sondern immer wieder auch Anschlussstelle für externe Einflussbestrebungen.

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Lex paciferat - Das Gesetz wird Frieden bringen

Ein Blick auf die europäischen Gendarmeriekräfte
in (11.08.2010)

Der vermehrte Einsatz von Gendarmerien speziell bei Auslandseinsätzen ist das Resultat einer veränderten Bedrohungsanalyse und eines sich daraus ergebenden neuen Anforderungsprofils der Einsatzkräfte. Denn nicht der militärische Sieg über den Gegner, sondern vielmehr die Kontrolle der Bevölkerung durch einen permanenten Einsatz steht inzwischen im Vordergrund.

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Money makes the world go round

Finanzkrise und Strukturkommission als Hebel zur Reform der Bundeswehr
in (09.08.2010)

Bei der anstehenden "Reform" der Bundeswehr geht es keineswegs primär darum, Geld einzusparen, wie der Öffentlichkeit unentwegt suggeriert wird. Vielmehr dienen die "Sparzwänge" vor allem dazu, innerbürokratische Widerstände auszuhebeln, um hierdurch den Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee weiter forcieren zu können.

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Kriechend zum Mann werden

in (05.08.2010)

Pınar Selek befasst sich in ihrem Buch „Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt” mit der Institution des Militärs und ihrer (Re-)Produktion von männlichen Identitäten in der Türkei. Verena Stern traf die Soziologin in Wien zum Interview.

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Spezialeinsätze im Jemen

in (02.08.2010)

Jemeniten und US-Amerikaner, die geglaubt hatten, die Obama-Administration würde Jemens Langzeitpräsidenten Ali Abdallah Salih drängen, Pressefreiheit, regelmäßige Wahlen, Menschenrechte und Kriegregeln zu akzeptieren, sind enttäuscht worden. Washington honoriert offenbar willkürliche Verhaftungen von Reportern, die aus zwei Kriegsgebieten im Inland berichten, auf unbestimmte Zeit verschobene Wahlen, brutales Vorgehen gegen Demonstranten und bewaffnete Rebellen und eine Welle verstärkter Repressionen in den letzten zwölf Monaten im Namen der Terrorismusbekämpfung.

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Al-Qaida, Sezessionsbewegung, Huthis: eine "Achse des Bösen"?

in (02.08.2010)

Wo auch immer über den Jemen berichtet wird, stehen die sicherheitspolitischen Herausforderungen des Landes im Vordergrund. In einem Atemzug werden der Huthi-Konflikt im Norden, die Sezessionsbewegung im Süden und die Terrororganisation Al-Qaida als Teile eines zusammenhängenden Konfliktdreiecks angeführt. Dies ist ganz im Sinne der jemenitischen Politik. So bezeichnete Premierminister Ali Mujawar die drei Akteure unlängst als jemenitische „Achse des Bösen".

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