Internationales

Eine revolutionäre Situation im Iran

Die islamische Theokratie wackelt

 

 

Mohssen Massarrat, geboren im Iran, ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Uni Osnabrück. Seit Jahren aktiv in der Friedensbewegung, war er Mitbegründer der „Koalition für Leben und Frieden". Für die LeserInnen der Graswurzelrevolution analysiert der Autor u.a. von „Globalisierung und Nachhaltigkeit. Bausteine einer neuen Weltordnung" und „Amerikas Weltordnung. Hegemonie und Kriege um Öl" die aktuellen Entwicklungen im Iran (GWR-Red.).

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Afghanistan: Eskalation an allen Fronten

Die zunehmende Brutalisierung des Kriegseinsatzes der Bundeswehr wird in den Massenmedien nicht kritisiert
Erstaunlich ist die Vehemenz, mit der in Deutschland über die Frage diskutiert wird, ob sich das Land in Afghanistan im Krieg befindet. Der Realität vor Ort zum Trotz wird die Verwendung des Begriffs Krieg vom Verteidigungsministerium aus PR- und versicherungstechnischen Gründen tunlichst vermieden. Demgegenüber findet sich jedoch in den Medien kaum ein kritisches Wort dazu, dass die Bundesregierung den Forderungen der neuen US-Regierung, eine umfassende Brutalisierung ihres Kriegseinsatzes vorzunehmen, gegenwärtig in nahezu sämtlichen Punkten nachkommt.
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„Der Anarchismus ist ein idealer Entwurf des menschlichen Lebens"

Die Kollektivierungen im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939 (Teil 1)

Vor 70 Jahren, im April 1939, endete der 1936 mit dem Putschversuch Francos angezettelte Spanische Bürgerkrieg. Der Sieg des Franco-Faschismus über die Republik und den Anarchosyndikalismus war eine Katastrophe, die Hitler in seinem Plan bestärkte, „die ganze Welt" zu erobern. Fast vergessen ist, dass es als Reaktion auf den faschistischen Putschversuch erbitterten Widerstand der Bevölkerung gab und in weiten Teilen Spaniens im Sommer 1936 eine soziale Revolution stattfand.

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Crisis? What Crisis?

Die Linke und die Biokrise

Das Gespenst der Biokrise geht um, auch in Europa. Aber bei der Linken in Deutschland scheint sie bisher nur als rhetorische Figur und Nebenwiderspruch angekommen zu sein. Die Frage, was genau wir ändern müssten, damit es bei endlichen Ressourcen und übernutzten Naturräumen Klimagerechtigkeit geben kann, diese Frage hat sich die Linke in Deutschland noch nicht wirklich gestellt.

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Luxus Umwelt

Umweltzerstörung ist nicht bloß ein Luxusproblem. Weltweit sind die Armen oft besonders betroffen
in (18.07.2009)

Alle tun was für die Umwelt: Naturschutzorganisationen, Politikerinnen, Hobbygärtner, selbst die Energiekonzerne brüsten sich damit. Natürlich aus ganz unterschiedlichen Beweggründen und manchmal ist das auch mehr Schein als Sein. Aber eines scheint selbstverständlich: Aktiv sein für die Umwelt ist immer gut. Komisch.

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Umstrittene Tourismusprojekte in Chiapas

big business auf Kosten der indigenen Bevölkerung?
Der an Guatemala grenzende mexikanische Bundesstaat Chiapas ist reich an Bodenschätzen, Süßwasser, biologischer Vielfalt, schöner Natur und Kulturen. Auf den ersten Blick scheint für die TouristInnen alles wunderbar zu sein: Wasserfälle, Regenwald, Ruinen, Kolibris, Brüllaffen, Aras, bunte indigene Trachten und ein beschauliches Landleben. Doch die Mehrheit der Bevölkerung kann nicht am Reichtum der Region teilhaben.
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Recht auf Bildung



Ein Ausbildungszentrum für Waisenmädchen in Kamerun sorgt für mehr Chancengleichheit: Viviane Tassi Bela hat ein emanzipatorisches Bildungsprojekt initiiert.

Ohne Französischkenntnisse geht der Name nur schwer über die Lippen: Institut Professionnel Romaine pour les Orphelins au Cameroun (IPROC) – so heißt jenes Berufsausbildungszentrum, in dem am 9. September 2009 in Obala die ersten Schülerinnen eine Berufsausbildung zur Textilverarbeitung starten.

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