Internationales

Ein beharrlicher Säer libertärer Ideen

Horst Stowasser (geboren am 7. Januar 1951 bei Wilhelmshaven - gestorben am 30. August 2009 in Ludwigshafen) - ein Nachruf
Am 30. August ist der anarchistische Schriftsteller Horst Stowasser im Alter von 58 Jahren in einem Ludwigshafener Krankenhaus an einer Sepsis gestorben. Acht Tage später fand eine bewegende Trauerfeier statt. Anknüpfend an die Trauerreden von Bernd Elsner (Projekt A), Lutz Schulenburg (Nautilus), Andreas Hohmann (FAU/Edition AV) und Dieter vom Eilhardshof hat der GWR-Koordinationsredakteur Bernd Drücke eine Trauerrede gehalten, die zusammen mit vielen Texten, Filmen und Tondokumenten auf der Horst Stowasser-Gedenkseite dokumentiert wurde.1 In dieser GWR drucken wir neben dem folgenden Nachruf von Bernd Drücke die Trauerreden von Lutz Schulenburg und Bernd Elsner, sowie die Erinnerungen von Marianne Enckell (GWR-Red.).
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Fälschung - oder wirklich tot?

Zur Diskussion um ein Foto Robert Capas aus dem Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939)
Es ist eines der berühmtesten Fotos der Geschichte: Robert Capas „Loyalistischer Soldat im Moment des Todes", auch bekannt als „The Falling Soldier", erstmals veröffentlicht am 23. September 1936 in der französischen Illustrierten Vu, später unter anderem (am 12. Juli 1937) im US-amerikanischen Nachrichtenmagazin Life, und seither eine Ikone der engagierten Kriegsfotographie. Ein republikanischer Milizionär wird in der Einöde des spanischen campo in vollem Lauf von einer tödlichen Kugel getroffen. Das Foto ist gestellt. Vermutlich.
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Globale Sozialpolitik(en)

PERIPHERIE-Stichwort
in (09.09.2009)

Sozialpolitik ist Ausdruck öffentlicher Verantwortung zur Absicherung der Lebensbedingungen, aber auch zur Angleichung der Lebenschancen angesichts sozialer Ungleichheit, die Armen1 die Grundvoraussetzungen für die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben verweigert.

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Hunger nach mehr

Iran nach den Wahlen - ein Kommentar

Eines Tages beschloss Mullah Nassredin, seinen Mitbürgern einen Streich zu spielen. Er erzählte jedem, auf der anderen Seite des Marktes werde Suppe ausgeschenkt. Voller Euphorie strömten die Menschen hinüber – so viele, dass Mullah schließlich selber dachte, es gäbe Suppe. Mit diesem Gleichnis des wohl berühmtesten literarischen Antihelden der Region beschrieb Ahmadinedschad einen Tag nach der Wahl die Enttäuschung seiner Herausforderer.

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