Surrogat-Revolution
Am Ende des Ersten Weltkrieges wähnte sich Deutschland in der Lage, nach dem Zusammenbruch der Zarenreiches und den russischen Revolutionen eine große Kolonial- und Einflusszone im Osten zu erricht
Am Ende des Ersten Weltkrieges wähnte sich Deutschland in der Lage, nach dem Zusammenbruch der Zarenreiches und den russischen Revolutionen eine große Kolonial- und Einflusszone im Osten zu erricht
In gewisser Weise scheint der mutmaßliche Einsatz von Giftgas in Vororten von Damaksus am 21. August 2013 das Beste zu sein, was der Regierung Assad passieren konnte. Denn plötzlich wird sie international wieder als Regierung anerkannt.
Nachdem US-Präsident Barack Obama den syrischen Krieg des Westens zunächst abgeblasen hat, titelte taz.die tageszeitung am 11. September: „In der Syrien-Falle“.
Schwule und Lesben können in Russland nicht angstfrei leben. Homophobie ist weit verbreitet. Allein im Mai und Juni 2013 wurden zwei Schwule ermordet. Als Motiv nannten die Behörden die „nicht traditionelle sexuelle Orientierung“ der Opfer. Putins Regierung schürt den Hass auf Schwule und arbeitet an einem Gesetz, das „Homosexuellen-Propaganda“ verbieten soll. Auch öffentliches Küssen stünde dann unter Strafe. Homosexualität ist im flächenmäßig größten Land der Erde seit 1993 nicht mehr strafbar und gilt seit 1999 nicht mehr als „psychische Störung“. Nun ist Russland aber nicht mehr weit davon entfernt, Schwulsein wieder zu kriminalisieren. Homophobie wird nicht nur durch die russisch-orthodoxe Kirche und die Regierung geschürt, sondern sogar von vermeintlich „Libertären“. Ein Bericht von Vadim Damier aus Moskau. (GWR-Red.)
Der Tod von acht NATO-Soldaten – darunter ein Deutscher – an einem Wochenende im Verlauf der Frühjahrsoffensive der Taliban hat Afghanistan zurück in die Schlagzeilen gebracht.
Worum geht es eigentlich in Sachen Russland? Geht es um Putin oder die Punk-Damen in Moskau? Was ist mit den deutschen Medien? Fangen wir mit den deutschen Medien an.
Als George Dabbeljuh Bush unseligen Angedenkens seine Kriegspläne machen ließ, wurde eine Liste von „Schurkenstaaten“ fabriziert.
Bis Mitte der neunziger Jahre befürwortete Russland Abrüstungsschritte im Bereich der taktischen Kernwaffen. Seither, so Andrei Zagorski von der russischen Akademie der Wissenschaften, „hat sich in Moskau der Trend gekehrt“.