Rirette Maîtrejean
Rirette Maîtrejean. Die französische Anarchafeministin und Attentatskritikerin (1887 - 1968). Lesung mit dem Autor Lou Marin aus Marseille 27.
Rirette Maîtrejean. Die französische Anarchafeministin und Attentatskritikerin (1887 - 1968). Lesung mit dem Autor Lou Marin aus Marseille 27.
Im Lauf des 20. Jahrhunderts ist die Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in den muslimischen Gesellschaften immer wieder zum Stein des Anstoßes für das westliche Kolonialprojekt geworden.
Nicht erst seit der Wahl Daniel Ortegas zum Präsidenten 2006 hat die feministische Bewegung in Nicaragua mit vielen Problemen zu kämpfen.
Der Kampf gegen die Armut scheint sich in Indien angesichts der Realitäten in einen Kampf gegen die Armutsbevölkerung gewandelt zu haben.
Am 18. April 2013 haben GWR-Praktikantin Johanna Demory und GWR-Redakteur Bernd Drücke im Medienforum Münster ein Interview mit der aus Frankfurt am Main telefonisch zugeschalteten Autorin Antje Schrupp (* 1964) zum Thema „Feminismus und Anarchismus“ gemacht. Die Radio Graswurzelrevolution-Sendung wird am 10. Mai 2013 von 21.05 Uhr bis 22 Uhr im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) ausgestrahlt und kann dann auch online gehört werden als Livestream unter www.antennemuenster.de
Eine überarbeitete und erweiterte Druckversion des Interviews erscheint voraussichtlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2013 in dem von Bernd Drücke im Karin Kramer Verlag in Berlin herausgegebenen Interviewband „Anarchismus Hoch Zwei“1 . Wir veröffentlichen hier einen gekürzten Vorabdruck. (GWR-Red.)
Die Autorin Shaghayegh Zafari lebte bis vor einem Jahr im Iran. Sie engagierte sich für die Rechte von Frauen und Homosexuellen in ihrem Land. Unter anderem half sie Mädchen im Waisenheim und führte Gespräche mit Frauen im Frauengefängnis von Rasht. Nachdem sie selbst ins Visier des iranischen Regimes geriet und kurze Zeit im Gefängnis saß, flüchtete sie nach Deutschland. GWR-Redakteur Bernd Drücke und GWR-Praktikantin Monika sprachen mit ihr über die Rechte von Frauen und Homosexuellen im Iran und über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. (GWR-Red.)
Für diesen Artikel haben wir verschiedene Frauen im Umfeld der LINKEn nach ihren Erlebnissen mit dem internationalen Frauentag befragt. Viele wussten Abenteuerliches zu berichten:
In ihrem neuesten Doku-Film "Im Bazar der Geschlechter" geht Sudabeh Mortezai dem Phänomen der schiitischen "Zeitehe" nach.
Auch linke Männer sind nicht frei von
bürgerlichen Vorurteilen. Selbst für manche Marxisten hat der
Feminismus einen merkwürdigen Beigeschmack von Sauertöpfigkeit und
Pflichtübung. Wer, weil er sich nicht für zuständig hält, die
Sache der Frauen beiseite legt, sieht das enorme Widerstandspotential
nicht, dass der Kampf für die Emanzipation der Frau birgt.
Die Geschichte der Frauenbewegung in der Türkei lässt sich ins 19. Jahrhundert zurückführen. Die Frauen innerhalb der Istanbuler Eliten fanden in der Suffragettenbewegung nach dem englischen Modell ein Vorbild, waren aber auch auf der Suche nach einer selbstbestimmten Identität, nach einem „eigenen Weg“. Die Suche nach „einem selbstbestimmten Weg“ setzte sich in den als „zweite und dritte Welle der Frauenbewegung“ bezeichneten Frauenbewegungen in der Türkei fort.