Geschichte
Buchvorstellung
"Die Schärfe der Konkretion. Reinhard Strecker, 1968 und der Nationalsozialismus in der
Mali: Neues Spiel mit alten Karten
Akteure und ihre Interessen
Mali hat einen neuen Präsidenten, Tuareg-Rebellen üben sich in Zurückhaltung, und die islamistischen Extremisten oder Djihadisten sind dank der französischen Operation Serval aus Mali vertrieben worden. Dass sie nun die Nachbarstaaten infiltrieren und sich neu formieren, steht in politischen Kreisen offensichtlich nicht zur Debatte. Der am 11. August neu gewählte Präsident, der 68 Jahre alte Ibrahim Boubakar Keita, kurz IBK genannt, will dem Land Frieden und Sicherheit bringen und die Korruption bekämpfen. Ein hehres Ziel für das seit 20 Jahren in der Regierung ansässige "alte Krokodil", wie ihn die Wochenzeitung Jeune Afrique nennt.
Nachruf auf J.J. Cale
John hat er geheißen. Man muss daran erinnern, für alle, die ihn rund um den Globus nur als „J.J.“ kennen: John Cale, geboren am 6. Dezember 1938 unter ärmlichen Verhältnissen in Tulsa, Oklahoma, USA.
Selber schuld
Ein historischer Blick auf den Diskurs um Krise und prekäre Arbeit im Spanien des frühen 20. Jahrhunderts
Eine Schwierigkeit des Begriffs „prekär“ liegt darin begründet, dass er eine wesentliche Dimension
Nachdenken über Büchner
Wir Deutsche haben eine Vorliebe für das Fragmentarische, das Unvollendete.
Die Geister der Vergangenheit
In Orson Welles’ Citizen Kane (1941) wird der reichste Mann der Welt, Charles Foster Kane, von einem ganz unscheinbaren Gegenstand völlig aus der Fassung gebracht: einer kleinen Schneekuge
Der Streit um die bayerischen "Konkordatslehrstühle"
Ein historisch-juristisches Lehrstück
In Bayern hat sich die katholische Kirche ein Mitwirkungsrecht nicht nur bei der Besetzung theologischer, sondern auch einiger sozialwissenschaftlicher, pädagogischer und philosophischer Lehrst
Nachruf auf Georges Moustaki
Wo immer Georges Brassens, der anarchistische Revolutionär des französischen Chansons mit dem wuchtigen Schnauzbart, im Paris der frühen fünfziger Jahre seine frechen Lieder sang, folgte ihm ein Schatten: ein hagerer junger Mann mit leicht südländischem Aussehen und einem Lächeln, das hundert Zähne zeigte. Nur, dass er sich offenbar selten getraute, zu lächeln. Meist saß er da, in der letzten Reihe, hielt die Hände fest im Schoß gefaltet und wandte den Blick nicht von der Bühne, auf der Brassens schwitzte und rackerte.
Kapitalismus und Moderne
Für einige Jahre war das „K“-Wort im politischen wie auch im wissenschaftlichen Jargon ziemlich verpönt. Zumal die aktuellen Krisen der Weltwirtschaft haben Fragestellungen erneut auf die Tagesordnung gesetzt, die Kapitalismus beim Namen nennen und eine Wiederaufnahme kritischer Analyse aktuell erscheinen lassen. Eine Neubefassung steht in gewisser Weise vor einem Dilemma: zum einen sich zu hüten, das Rad neu zu erfinden, sondern sich jener Riesen zu vergewissern, auf deren Schultern wir stehen; zum andern aber jene Umbrüche zu berücksichtigen, die im Lauf der letzten zweieinhalb Jahrzehnte weltweit dem Gesellschaftssystem des Kapitalismus einmal mehr ein anderes Gepräge verliehen haben.


