Geschichte
Doppelter Boden der Marx-Renaissance
Auszug aus den Marxistischen Blättern 01-2014: "50 Jahre Marxistische Blätter"
"Widersprüchlich sind die Schicksale des Marxismus augenblicklich in der akademischen Welt. In Deutschland ist er von den Universitäten rückstandlos verschwunden."
"Hafen der Erinnerung"
Die Besetzung von Jaffa
Der folgende Text ist die Projektbeschreibung des Dokumentarfilms "Hafen der Erinnerung" von Kamal Aljafari, wie er sie vor Drehbeginn verfasst hat. Der Epilog stammt aus einem Interview mit dem Regisseur über den fertiggestellten Film, das im Montreal Serai erschien.
Die Nakba aus Täterperspektive
In dem Projekt "Common Archive – Palestine 1948" und der Ausstellung "Towards a Common Archive" (Zochrot 2012) werden Aussagen von zionistischen Kämpfern und palästinensischen Flüchtlingen gekreuzt.
Oury Jalloh – DAS WAR MORD!
Ein neues Brandgutachten zum Tode von Oury Jalloh widerlegt die Version der Selbstentzündung und Selbsttötung
Oury Jalloh, geboren am 2. Juni 1968 in Kabala/Sierra Leone, kam am 7. Januar 2005 durch einen Brand im Keller des Polizeireviers Wolfgangstraße 26 in Dessau (Sachsen-Anhalt) ums Leben. Schon kurz nach dem Tod von Oury Jalloh hatten sich Menschen zusammengeschlossen, die die Selbsttötungsthese von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht akzeptieren konnten (die GWR berichtete). Sie beauftragten Rechtsanwält_innen, sammelten Gelder, ließen eine zweite Obduktion auf eigene Kosten durchführen und kämpfen seither als „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ um die Wahrheit.
Denkmale für die Opfer des Sowjetterrors. Eine Bestandsaufnahme
Denkmale künden von der Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart.
„Wir waren Verrückte“
Projekt A, Jugend- und Protestbewegung in den 1980er Jahren. Ein Gespräch mit dem ehemaligen AHA!-Redakteur Andreas Ess (Teil 1)
Andreas Ess (*1963) lebt im Ruhrgebiet und war in den 1980er Jahren aktiv im Projekt A im hessischen Wetzlar. Am 19.11.2013 führte GWR-Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforums Münster das folgende Gespräch mit ihm. Es knüpft direkt an das im Oktober in der GWR 383 erschienene Interview mit dem Projektanarchisten Bernd Elsner an. Beide Gespräche werden voraussichtlich Anfang Dezember als zweistündige Radio Graswurzelrevolution-Doppel-Sendung im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) ausgestrahlt.1
Attentat auf Europa – Bemerkungen zu einem „Schlafwandler“-Buch
In der Familie des Historikers Christopher Clark gibt es offenbar eine ausgeprägte Neigung zu Schlafstörungen.
„Anarchie ist eine Notwendigkeit“
Ein Gespräch mit dem spanischen Anarchisten und Maurer Lucio Urtubia (geboren am 18. Februar 1931 in Cascante, Navarra)
Es ist fünf vor halb acht und ich werde etwas nervös, schließlich soll gleich die Veranstaltung mit dem Maurer, antifaschistischen Widerstandskämpfer und anarchistischen Aktivisten Lucio Urtubia in Mannheim stattfinden, aber es sind erst etwas über zwanzig Menschen da. Es ist die erste von drei Veranstaltungen, die anderen beiden sind in Chemnitz und Erlangen. Ich habe Lucio erst jetzt persönlich kennen gelernt, aber durch das, was ich über ihn gelesen habe und die herzliche Begegnung kann ich ihm nur die allergrößte Aufmerksamkeit wünschen. Aber ich habe mich umsonst gesorgt, die vier veranstaltenden Gruppen „Antifaschistische Initiative Heidelberg“, „Libertäre Gruppe Heidelberg“, „Anarchistische Gruppe Mannheim“ und die „FAU Mannheim“ haben engagierte Vorbereitungen getroffen, die viele erreicht haben. Denn mit der ihr eigenen anarchistischen Pünktlichkeit strömen in den nächsten zehn bis fünfzehn Minuten AktivistInnen und andere Interessierte in Mengen herbei und der Saal füllt sich mit weit über hundert Menschen.
Das Projekt A und die Kunst des „Scheiterns“
Ein Gespräch mit dem Ex-Kommunarden Bernd Elsner: „Es gibt für mich keine andere Alternative als die Anarchie“
Bernd Elsner, 1948 in Karlsruhe geboren und aufgewachsen, ist selbständiger Dekorateur. Seit 1979 lebt er mit seiner Frau in Elmstein im Pfälzer Wald. Er hat vier erwachsene Töchter. Nach seiner Grundausbildung zum Funker bei der Bundeswehr wurde er als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und leistete „Ersatzdienst“ im Rettungsdienst des ASB.


