Ungarn
Die konservative Konterrevolution
Eine Analyse der politischen Entwicklungen in Ungarn
„Der Retter der Nation ist eine Person, die in den letzten 20 Jahren genau soviel gestohlen hat wie jede andere. Natürlich! Alle stehlen in Ungarn, es werden aber nur jene bestraft, die fürs Überleben stehlen, und nicht jene, die dadurch Wohlstand anhäufen.“
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Ungarn setzt seinen Rechtskurs fort
Extrem rechte Bürgerwehren terrorisieren Roma, die Regierung ruft zur „nationalen Zusammenarbeit“ auf und tilgt den Begriff „Republik“ aus dem Staatsnamen, die Behörden entfernen linke und liberale Kräfte aus den Kulturinstitutionen und der Wissenschaft: Ungarn transformiert sich offenbar unaufhaltsam in einen autoritären Staat – mit deutlichen Anklängen an den Horthy-Faschismus der 1930er und 1940er Jahre.
Demokratie ohne die Medien - Medienkontrolle in Europa
Zur Situation in Ungarn
Karl Pfeifer im Interview
Deviant und unmagyarisch
Ungarn nach den Wahlen: Wie wirkt sich der massive Rechtsruck auf Gender- und LGBT-Aktivismus aus? Ein Report aus Budapest.
Urbanisten versus Populisten
Die Pluralität oppositioneller Diskurse in Ungarn als Ausgangspunkt der Polarisierung des postsozialistischen Parteiensystems
Im Vergleich der postkommunistischen Demokratien hat sich das ungarische Mehrparteiensystem zügig etabliert (vgl. Kitschelt et al. 1999). Im Unterschied etwa zu Polen, Bulgarien und der Slowakei war die Parteienlandschaft hier schon zu Beginn der 1990er Jahre durch die aus Westeuropa bekannten Lager der Sozialdemokratie, der Christdemokratie und des Liberalismus gekennzeichnet.
"Dreiviertel-faschistisches Klima"
Interview zum Aufstieg der ungarischen Rechten
Während die Medien hierzulande meist auf nicht näher beschriebene Regierungsproteste fokussieren, zeichnet G. M.


