Umkämpfter »Frieden«
Friedensvisionen feministischer Antikriegsbewegungen
Was »Frieden« in einem aktiven Krieg bedeuten kann, ist häufig umkämpft. Im Kontext des Russland-Ukraine-Krieges dominiert in öffentlichen Diskursen meist ein Verständnis von Frieden als Waffenstillstand, Ordnung oder geopolitischem Deal. Feministische Antikriegsbewegungen stellen dem andere Vorstellungen entgegen, die auch weit über die Kritik des Kriegshandelns hinausweisen. Am Beispiel des russischen Antikriegsnetzwerks »Feminist Anti-War Resistance« zeigt der Beitrag, wie dieses Frieden als soziale, demokratische, dekoloniale praktische Utopie vordenkt – und vorzuleben beginnt.


