Anarchismus

Anarchie bleibt unser Ziel

Editorial Graswurzelrevolution Nr. 510, Sommer 2026

Liebe Leser*innen,

 

als Graswurzelrevolution-Redakteur habe ich das Glück, Menschen kennenzulernen, die von einer freiheitlich-sozialistischen Gesellschaft jenseits von Herrschaft und Gewalt träumen. Zu meinen eindrücklichsten Begegnungen zählten die Treffen und intensiven Gespräche mit den Anarchosyndikalisten Helmut Kirschey (1913–2003) (1) und Abel Paz (1921-2009) (2), die die Soziale Revolution in Spanien 1936 erlebt und mitgestaltet haben.

 

„Anarchie ist nur gewaltfrei denkbar, sie bleibt das Fernziel der Menschheit.“
 

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90 Jahre Soziale Revolution in Spanien

1936 erhoben sich Millionen Menschen gegen den faschistischen Franco-Putsch

„Wir sind es, die wir diese Städte und Paläste – hier in Spanien und in Amerika und überall – gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten. Und sogar bessere. ... Wir werden die Erben dieser Erde sein ... hier in unseren Herzen tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt.“ – Buenaventura Durruti, anarchosyndikalistischer Revolutionär, 1936

 

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Kriegsdienstpflicht und Repression? Ohne uns!

Editorial, Graswurzelrevolution Nr. 509, Mai 2026

Liebe Leser*innen,

unter dem Motto „Stell dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin!“ rufen zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung rund um den 15. Mai 2026 die Graswurzelrevolution, die DFG-VK, Connection e.V., die Internationale der Kriegsdienstgegner*innen und andere antimilitaristische Organisationen zum Protest gegen den „neuen Wehrdienst“ und alle Kriegsdienste in Deutschland und weltweit auf. (1) Wir wollen nicht, dass Menschen zum Töten anderer Menschen ausgebildet werden. Wir wollen keine Zwangsdienste und keine Militarisierung.

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Geborgenheit und Frauenpower

Interview mit Helga, Katja und Clara Tempel über generationsübergreifende Solidarität, Utopien und Gewaltfreien Widerstand

„Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in emanzipatorischen sozialen Bewegungen und trägt dazu bei, dass Menschen langfristig aktiv und widerständig sein können“, schreibt Clara Tempel in ihrem im Oktober 2025 im Verlag Graswurzelrevolution erschienenen Buch „Politische Geborgenheit. vor*ankommen in sozialen Bewegungen“ (1). Die Autorin wurde 1995 in eine anarchistisch-widerständige Familie im Wendland geboren und ist mit der Anti-Atomkraft-Sonne aufgewachsen. 

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Debanking

Deutsche Banken und die Anti-Antifa-Politik des Trump-Regimes

Das Trump-Regime hat die „Antifa-Ost“ und den Antifaschismus allgemein als terroristisch eingestuft. Agieren die Postbank, die Sparkassen, aber auch die sozial-ökologische Gemeinschaftsbank GLS nun als verlängerte Arme des Trump-Regimes? Offensichtlich. Der antifaschistischen Hilfsorganisation Rote Hilfe, der DKP und dem Anarchist Black Cross wurden die Konten gekündigt. Auch die GWR ist vom Debanking betroffen. So wurden zwei Konten von Buchverlag und Zeitschrift Graswurzelrevolu-tion schon im Juli 2025 von der Postbank ohne Angabe von Gründen gekündigt. (GWR-Red.)

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Menschenrechte durchsetzen, der Faschisierung trotzen

Editorial, aus: Graswurzelrevolution Nr. 506, Februar 2026

Liebe Leser*innen,

 

Yurii Sheliazhenko ist für die Leser*innen der Graswurzelrevolution kein Unbekannter. Über die Schikanen u.a. des ukrainischen Geheimdienstes gegen den Kriegsdienstverweigerer und Antimilitaristen haben wir in der GWR mehrmals berichtet. Yurii beleuchtet mit seinen Beiträgen den Alltag unter dem Kriegsrecht in der Ukraine.

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„Wir sterben nicht für eure Kriege!“

Mit Empathie gegen Faschismus, Militarisierung, Sexismus und Rassismus

Editorial Graswurzelrevolution Nr. 505
 

Liebe Leser*innen,
 

mit einem Vermögen von rund 1.000 Milliarden US-Dollar, ist Elon Musk der erste Trillionär der Weltgeschichte. Der Rechtsextremist behauptet, dass „Empathie die grundlegende Schwäche der Zivilisation“ sei. Dazu passt als Entgegnung ein Zitat von Hannah Arendt: „Der Tod der menschlichen Empathie ist eines der frühesten und deutlichsten Zeichen dafür, dass eine Kultur gerade in Barbarei verfällt.“

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„Halte durch, Genosse!“

Ein Rückblick auf die 30. Linke Literaturmesse Nürnberg, 31.10. bis 2.11.2025

Die Linke Literaturmesse Nürnberg findet seit 1996 einmal im Jahr Ende Oktober/Anfang November im städtischen Kulturzentrum Künstlerhaus (K4) statt. Sie gilt als größte linke Buchmesse in Deutschland. Das dreitägige Event kombiniert eine Buchausstellung von rund 80 linken Verlagen mit Lesungen und einem umfangreichem Veranstaltungsprogramm.

 

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