Medien & Internet
»Das ist nach hinten losgegangen«
den USA schaut man etwa die Late-Night-Show »Jimmy Kimmel Live!« Diese Show ist um einiges klüger, unterhaltsamer und kritischer als man selbst oder die Verhältnisse. Nach einem Tag im Hamsterrad der Lohnarbeit führt man sich so eine unterhaltsame Show gerne einmal zu Gemüte.
Collapse & Cruelty: The Brutalization of Capitalist Society at the End of the End of History
One key characteristic of the current conjuncture of authoritarian capitalism is its brutalization: the expansion of increasingly violent means of exploitation, expropriation and domination, and a performance and normalization of cruelty and destruction on a global scale. Growing parts of society around the world enthusiastically support this. In parallel, human rights and democratic frameworks are under severe attack, both on national and international scale.
Colapso y Crueldad. La brutalización de la sociedad capitalista en el final del fin de la historia
Una característica clave de la coyuntura actual del capitalismo autoritario es su brutalización: la expansión de medios de explotación, desposesión y dominación cada vez más violentos, así como la puesta en escena y normalización de la crueldad y la destrucción a escala global. Crecientes sectores de la sociedad en todo el mundo apoyan con entusiasmo este proceso. Paralelamente, los marcos democráticos y de derechos humanos están bajo un severo ataque, tanto a escala nacional como internacional.
Kollaps und Grausamkeit: Die Brutalisierung der kapitalistischen Gesellschaft am Ende vom „Ende der Geschichte”
Ein wesentliches Merkmal der gegenwärtigen Konjunktur des autoritären Kapitalismus ist dessen Brutalisierung, die sich in der Ausweitung immer gewaltsamerer Mittel der Ausbeutung, Enteignung und Herrschaft sowie der Inszenierung und Normalisierung von Grausamkeit und Zerstörung auf globaler Ebene zeigt. Immer größere Teile der Gesellschaft weltweit unterstützen dies enthusiastisch. Parallel dazu werden Menschenrechte und demokratische Strukturen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene massiv angegriffen.
500 Jahre Graswurzelrevolution – Geschichte, Utopie, Perspektiven
„Unser Kampf für Würde und Recht ist stärker als die Mittel der Autokraten“
Editorial, aus Graswurzelrevolution Nr. 500
Liebe Leser*innen,
500 GWR-Ausgaben sind ein Grund zum Feiern! Aber wieso „500 Jahre Graswurzelrevolution“? Ist die GWR eine Jahresschrift?! Sie ist doch gerade mal zarte 53 Jahre alt!
„Lohnabhängigkeit abschaffen!“
25 Jahre LabourNet Germany. Ein Interview mit der Redakteurin Mag Wompel
Mag Wompel wurde 1960 in Polen geboren, als Teenagerin ist sie über die Schweiz und etliche weitere Stationen im Ruhrgebiet gelandet. Die Industriesoziologin arbeitet als freie Journalistin und verantwortliche Redakteurin von LabourNet Germany (1). Seit langem schreibt die Autorin gewerkschafts- wie sozialpolitischer Veröffentlichungen auch Beiträge für die Graswurzelrevolution.
Danke für die Gänsehaut!
Solidarisch gegen Militarisierung, Rechtsruck und Repression
Editorial Graswurzelrevolution Nr. 491, September 2024
Liebe Leser*innen,
angesichts steigender Preise und sinkender Abozahlen hatten wir der GWR Nr. 490 den Aufruf „Die Graswurzelrevolution benötigt Eure Hilfe“ beigelegt, um mit Eurer Hilfe über die alljährliche GWR-Sommerpause zu kommen: „Wir brauchen dringend 10.000 Euro und 200 Neuabos!“
Westplaining endlich einstellen!
Ein Blick in den Spiegel vom 23. März 2024 zeigt es beispielhaft. Fast 35 Jahre nach dem Mauerfall gilt noch immer nur die bundesrepublikanische Geschichte als deutsche Norm. Da helfen auch die jüngsten Aufregungen und Diskussionen um die Bücher von Katja Hoyer oder Dirk Oschmann nichts.


