Stalin

Dshan heißt Seele

Andrej Platonow gehört zu den lange Verleugneten der russisch-sowjetischen Literatur. Der 1899 geborene Elektrotechniker und Meliorator veröffentlicht 1927 seine ersten Bücher, die gleich einem Paukenschlag daherkommende Kurzgeschichtensammlung „Die Epiphaner Schleusen“ und die satirische Erzählung „Die Stadt Gradow“, mit der er die sowjetische Bürokratie attackiert. Die hatte ihn gerade erst aus dem Berufsleben herausgekantet.

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Stalin und der Genozid1

Dieser Vortrag möchte die argumentativen Hauptlinien eines kleinen Büchleins über Stalin und den Genozid zusammenfassen, das 2010 bei Suhrkamp erscheint.2 Im ersten Teil des Vortrags werde ich über einige - unter anderem konzeptuelle - Probleme sprechen, denen man sich beim Studium eines solchen Gegenstandes gegenübersieht. Der zweite Teil wird die zentralen Schlussfolgerungen des Buches vorstellen.
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