Europa

Soziale Bewegungen in Russland

Anarchismus, Antimilitarismus und die Kriege im Kaukasus. Ein Interview mit Vadim Damier
Dr. hist. habil. Vadim Damier (49) ist Sozial- und Politikwissen­schaftler. Er lebt in Moskau und ist aktives Mitglied der Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik innerhalb der Konföderation Revolutionärer Anarchosyndikalisten (KRAS). Im Februar 2009 referierte er im Rahmen der von Connection e.V. und DFG-VK Hessen organisierten bundesweiten Veranstaltungsreihe „Machtproben im Kaukasus. Innenansichten aus Russland" bei Veranstaltungen in zehn Orten. Im Vorfeld seines Vortrags in Münster bot sich GWR-Redakteur Bernd Drücke die Gelegenheit zu einem Interview.
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Straftatbestand "illegale Einreise"

Italien: Der Flüchtlingsschutz versinkt im rechten Populismus
Eine lange Schlange von Autos mit schwarzen Trauerbändern und Schuhen, dem Symbol von Angestrandeten, bewegt sich von der sizilianischen Kleinstadt Noto an die Küste. Vendicari ist das Ziel, ein Naturschutzgebiet mit kleinen Sandstränden und hübschen Buchten. 17 Leichen, MigrantInnen und Flüchtlinge, waren hier im November 2007 angeschwemmt worden, drei von ihnen, Palästinenser, sind namenlos geblieben.
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NATO - Die Struktur des westlichen Militarismus

14.000 deutsche Polizisten und weitere Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um die Jubiläumskonferenz der NATO von der Öffentlichkeit abzuschotten. Doch auch der größte Polizei-Einsatz, den Baden-Württemberg je erlebt hat, hält die Demonstranten nicht davon ab, gegen das Militärbündnis zu protestieren. Gründe gibt es schließlich genug: Angriffskriege, Atomwaffen-Option, Militarisierung des Innern,...

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Faschofeminismus?

Rechte Frauen sind auf dem Vormarsch – auch innerhalb ihrer eigenen Organisationen. „Völkischer Feminismus“, rechte Rollenangebote und germanische Emanzen.

Dass die Kritik an Globalisierung, Bush oder Israels Außenpolitik beunruhigende Allianzen zwischen Rechts und Links stiftet und sich die KritikerInnen mitunter selbst in ihren Outfits kaum noch 

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Ein Leben in Angst

Über die Lebensbedingungen von Menschen ohne Aufenthaltspapiere in Deutschland
in (19.03.2009)

Das Erste, was Anna denkt, wenn sie morgens aufwacht, ist: „Bloß nicht reden, bloß keinen Lärm machen. Vielleicht könnten mich die NachbarInnen hören." Das Erste was Anna fühlt, wenn sie morgens aufwacht, ist Angst. Angst aufzufallen, Angst entdeckt zu werden. Die 76-jährige Kurdin lebt seit über sechs Jahren heimlich in Deutschland.

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