Krieg in Syrien
Hoffnung trotz Terror und Krieg in Syrien
Ein aktueller Bericht aus dem syrisch-kurdischen Rojava
Aleppo
Der Massenmord geht weiter. Was können wir tun?
Vor ein paar Tagen sprach mich ein Nachbar auf der Straße an. Er habe auf www.graswurzel.net gesurft und sei empört über die Graswurzelrevolution „und alle Pazifisten“. Dass der Westen nicht in den Krieg in Syrien eingreife, sei ein Skandal. „Da werden Menschen abgeschlachtet und Ihr macht nichts! Und dass Ihr noch nicht einmal die Kurden unterstützt, kotzt mich an!“
Kriegerische Konflikte auf Dauer? Die Situation im mittleren Osten und politische Handlungsmöglichkeiten
Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung in Frankfurt mit Katja Maurer (Medico International)
Bürgerkrieg in Syrien, islamistischer Terror, drohender Staatszerfall im Irak, militärische Eingriffe von verschiedenen Seiten – im mittleren Osten scheint die Situation nahezu ausweglos.
Die Grausamkeit der Krieger
Sie töten mit dem Schwert – nicht nur, aber auch.
Sie töten die Guten – nicht nur, aber auch.
Islamische Renaissance und arabische Linke
Was kommt nach dem kurzen Frühling?
Die Ereignisse des ›arabischen Frühlings‹ haben die Wahrnehmung der Region in der westlichen Öffentlichkeit verändert. Die Proteste und Aufstände in Nordafrika und im Mittleren Osten richteten sich dabei etwa in Ägypten, Bahrain, Jemen oder Libyen gegen formal sehr unterschiedlich verfasste Herrschaftsverhältnisse. Auch ihre politische Dynamik unterschied sich dementsprechend deutlich.
Nahöstliche Wucherungen
Es war am 20. August 2014, dass der für Entwicklungspolitik zuständige Minister – er heißt Gerd Müller und führt sein Amt eher unauffällig – in einem Interview im deutschen Fernsehen, zum sogenannten Islamischen Staat (IS) befragt, sagte: „Man muss sich auch die Frage stellen, wer rüstet, wer finanziert die IS-Truppen?
Die Gewaltlosigkeit in Syrien unterstützen
Das Asad-Regime hat seit dem Beginn des Aufstandes schonungslos die Opposition unterdrückt. Trotzdem ist für Stephan Zunes die Frage unvermeidlich, ob dies der Hauptgrund war, warum es der Opposition nicht gelang, gegenüber dem Regime zu punkten. Viele lehnen eine Verantwortung der Opposition dafür ab. Trotzdem müssen Fragen gestellt werden, so Zunes, wie: Hat die Oppositionsbewegung versucht, ihren Widerstand strategisch zu organisieren? Gibt es eine logische Abfolge von Taktiken, die vertraut sind mit der Geschichte und den „Dynamiken von vom Volke ausgehenden unbewaffneten zivilen Erhebungen“. Warum wurde das Regime angegriffen, ausgerechnet da, wo es militärisch am stärksten und weit überlegen ist? All dies mache klar, so Stephen Zunes, dass der Wechsel zur Gewalt ein „katastrophaler Fehler“ war.
Sterbenlassen, abwehren und wegschauen
Europas Umgang mit syrischen Flüchtlingen
Am 1. Januar 2013 waren 475.000 syrische Schutzsuchende in die unmittelbaren Nachbarstaaten geflohen - zwölf Monate später waren es bereits über 2,3 Millionen. Darüber hinaus sind über 6,5 Millionen Menschen aktuell im Bürgerkriegsland auf der Flucht.
Syrien: Zwischen Krieg, Basisdemokratie und Embargo
Ein politischer Reisebericht aus dem Norden Syriens


