Antifeminismus
Ungesunder Backlash
Dossiereditorial iz3w 410 (September/Oktober 2025)
»Die Kräfte gegen die grundlegenden Werte der Familie agieren lokal und international. Sie versuchen uns zu spalten, um uns zu besiegen.« Das sind die Worte von Anita Among, Parlamentssprecherin von Uganda. Sie nahm am 9. Mai 2025 an der dritten »Interparliamentary Conference on Family and Sovereignity« in der ugandischen Hauptstadt Entebbe teil. Ebenfalls beteiligt an der ‚Familienkonferenz‘ waren der ugandische Präsident Yoweri Museveni, die First Lady und Bildungs- und Sportministerin Janet Kataaha Museveni sowie fundamentalistisch-christliche Akteure aus den USA und Europa.
Neoaristokratischer Antifeminismus
Ungefähr einhundert weitgehend verwandte „Adelige“ dominieren im deutschsprachigen Raum den familienbezogenen Antifeminismus
Unter „familienbezogenen Antifeminismus“ oder kürzer: „Familismus“ wird hier die Agitation für stärkere Bestrafung von Schwangerschaftsabbrüchen, gegen die Gleichstellung von Schwulen, Lesben und Transpersonen, Sexualaufklärung an Schulen, aber auch die Reform der Katholischen Kirche, die sie gerne, wie die Gesamtgesellschaft noch patriarchaler hätten, verstanden.
Globalisierter Backlash
Queerfeindlichkeit und Antifeminismus verbinden autoritäre Bestrebungen weltweit
Die Angst geht wieder um
Dossier-Editorial "Queere Bewegungen" (iz3w 401, März/April 2024)
»Wokeness ist ein Kampfbegriff«
Interview mit Veronika Kracher zum Kampf um Deutungshoheit
Wer ist eigentlich ‚wir‘?
Dossiereditorial iz3w 397 (Juli/August 2023): Identitätspolitik
Antifeministische Allianzen
Polemiken gegen den „Genderismus“ und „political correctness“ sind nicht neu, zeugen aktuell jedoch davon, wie ein aggressiver Antifeminismus versucht, politisch an Einfluss zu gewinnen.
Kondome kontra Kreuze
Die Geschichte der christlich-fundamentalistischen EuroProLife-Bewegung in Münster
Nachdem 2009 der zweite 1000-Kreuze-Marsch der christlich-fundamentalistischen Organisation „EuroProLife“ in Münster stattfand, bewertete das Gegenbündnis die selbsternannten „Lebensschützer“ als e


