Debatte überfällig?!
In einem Namensbeitrag in der Berliner Zeitung vom 21.
In einem Namensbeitrag in der Berliner Zeitung vom 21.
Auf der diesjährigen documenta konnten die BesucherInnen mitunter das Gefühl bekommen, auf einer Landwirtschaftsmesse zu sein. Ein GID-Redakteur sucht in den Äckern, beim Gärtnern und in der Auseinandersetzung mit dem US-Gentechkonzern Monsanto die Kunst.
Die gegenwärtig medial inszenierten Kapitalismusschelten scheinen den Lauf des globalen Finanzmarktkapitalismus nicht zu beeinflussen. Offenkundig fehlt es ihnen an Wirkungskraft gegenüber einer Politik- und Finanzelite, die sich in ihrer realen Politik von der geäußerten Kritik weitgehend unbeeindruckt zeigt. Und dies, obwohl die Rechtfertigungslücke des Finanzmarktkapitalismus kaum größer und die Ansatzpunkte ideologischer Gegenwehr kaum zahlreicher sein könnten. Einen Erklärungshinweis liefert Colin Crouchs Neoliberalismusanalyse.
Der Keynesianismus ging unter, so Crouch, weil sich die Arbeiterschaft, deren Interessen er zum Ausdruck brachte, in einem historischen Niedergang befand und an gesellschaftlicher Macht verlor.
Es gibt unzählige Publikationen, die sich mit der Frage beschäftigen: In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?
Eher selten steht Namibia im Fokus der Gewerkschaften. Doch der multiethnische Staat, der als letztes Land Afrikas seine Unabhängigkeit 1990 erlangte, besitzt eine agile Streikkultur.
Manuel Rivas gilt als wichtigster zeitgenössischer Autor in galicischer Sprache und ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Spaniens.
prager frühling: Merkel und Schäuble zufolge handelt es sich bei der gegenwärtigen Krise um eine Schuldenkrise. Was ist daran falsch?
Hilde Mattheis: Ursächlich für die Krise sind nicht die Staatsschulden. Vielmehr ist die Krise der Finanzmärkte auf die Staaten übergeschwappt.
Diese Zahlen erregen Besorgnis in Spanien: Laut Eurostat nimmt die Ungleichheit der Einkommen immer weiter zu.
Die Ursprünge des Fairen Handels liegen in den 1940er Jahren, in denen vor allem kirchliche Wohltätigkeitsvereine in Europa und Nordamerika Produkte von benachteiligten Produzenten[1] auf der Basis direkter Handelsbeziehungen zu kaufen begannen. In den 1950er und 60er Jahren wurden in der Folge Alternative Handelsorganisationen (ATOs – Alternative Trading Organizations) gegründet, die – noch heute – ausschließlich fairen Handel betreiben.
Wer bei Google „Biopolitik“ eingibt, findet über 170.000 Resultate, wobei sozialwissenschaftliche Einträge deutlich dominieren. Was aber soll das eigentlich sein – Biopolitik?
In den letzten Jahrzehnten ist es zu einer regelrechten Biennalisierung des Kunstfelds gekommen. Heute existieren weltweit, je nach Zählung, 100 bis 150 Biennalen.