»Universalität ist erst dann möglich, wenn die Gesprächspartner frei von dem Bedürfnis sind, sich gegenüber den Anderen durchzusetzen.« Diese Worte des afrikanischen Philosophen Paulin J. Hountondjis beschreiben eine Bedingung, die im Bereich der Wissenschaften noch lange nicht erfüllt ist. Denn allen Ansprüchen der Universalität und Transnationalität zum Trotze sind gerade die Geisteswissenschaften bis heute durch und durch eurozentrisch geprägt. Außereuropäisches Wissen, insbesondere wenn es aus Afrika, Asien und Lateinamerika kommt, wird nicht als konstitutiv für die Genese moderner Wissenschaft angesehen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
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