Menschenrechte jetzt auch im Mittelmeer
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat im Februar entschieden, dass die italienische Praxis, Bootsflüchtlinge schon vor ihrer Ankunft nach Tripolis abzuschieben, gegen di
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat im Februar entschieden, dass die italienische Praxis, Bootsflüchtlinge schon vor ihrer Ankunft nach Tripolis abzuschieben, gegen di
Die Geschichte von Robin Hood, der von den Reichen stiehlt, um den Armen zu geben, gehört mit ihrem subversiven Potential seit dem erstmaligen Erscheinen als Ballade im 13. Jahrhundert zum europäischen Kulturgut. Noch heute dient Robin Hood häufig als Symbol für unterschiedliche politische Bewegungen.
Bald ist es wieder soweit: Der 21. März 2013 nähert sich. Am so genannten „Equal Pay Day“ wird auf den Lohnunterschied zwischen Männern* und Frauen* verwiesen – und Stellung dagegen bezogen.
So ziemlich jeder deutscher Rapper (die männliche Form ist hier bewusst gewählt), der in den letzten Jahren irgendwie erfolgreich war, hat schon mehrfach einen Abgesang auf den „toten“ Rap angestim
Dieser Text knüpft an aktuelle Debatten über den Umgang mit Antisemitismus in Wiener linken akademisch-künstlerischen Kontexten an und soll einen Beitrag zur weiteren Auseinandersetzung leisten.
Sie hört einfach nicht auf, die Rede von der Integration. Das ist insofern bemerkenswert, als sie in sich das Eingeständnis birgt, dass Ausgrenzung gesellschaftliche Realität ist.

Austeritätspraxen

Armutszeugnis
„La lucha puede empezar en cualquier punto pero nunca termina.“
„Der Kampf kann an jedem Punkt anfangen, aber er hört nie auf.“
(Zapatistische Redensart auf dem Wandbild an einem kollektiven Dorfladen in einer Unterstützungsgemeinde in Chiapas)
Es scheint, dass die Zeit der monolithischen politischen Organisationen in der antikapitalistischen Bewegung vorbei ist, dass aber dafür ein neues „organisiertes“ Phänomen die Runde macht, das imme
In Österreich wurde am 20. Januar 2013 in einer so genannten Volksbefragung über die Abschaffung der „Wehrpflicht“ abgestimmt. Aber die „Wehrpflicht“ bleibt, sie fand 59,8 Prozent Zustimmung. Am höchsten fielen die Zustimmungswerte in Vorarlberg aus (66%), nur im Bundesland Wien gab es eine Mehrheit (54,2%) gegen die „Wehrpflicht“ und für eine Berufsarmee plus freiwilligen Sozialdienst. Es fragt sich allerdings, ob der Kampf gegen die Wehrpflicht in Europa, unabhängig vom Abstimmungsergebnis in Österreich, aus antimilitaristischer Sicht nicht vorher schon längst verloren wurde.
Jürgen Bacia und Cornelia Wenzel legen mit „Bewegung bewahren“ ein in seiner Art noch nie da gewesenes Grundlagenwerk aus Praxis, Geschichte und aktueller Situation freier politischer Archive vor.