Rohstoff- und Energiepolitik

Trumps Iran-Krieg

Mittel zur Dominanz über Rohstoff-Transportwege

Geht es im Iran-Krieg direkt um das Öl des Landes? Wohl nicht vorrangig. Das Augenmerk der Trump-Regierung dreht sich allen Aussagen nach um eine deutlich entscheidendere Schnittstelle. Ihr ultrakonservatives Programm »Make America Great Again« benötigt nach innen die Schwächung demokratischer Organe zur Konzentration auf die Präsidialmacht. Nach außen braucht es die brachiale Erneuerung globaler US-Wirtschaftshegemonie – weniger mittels der Kontrolle der Ressourcen an sich, sondern vielmehr der Ressourcen-Transportwege.

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Tief unten

Themeneditorial iz3w 393 (Nov./Dez. 2022) zu "Rohstoffe"
»Wir fordern einen EU-weiten Ausstieg aus dem Verkauf neuer Pkw und Lieferwagen mit Verbrennungsmotor bis spätestens 2035.« Der Satz stammt nicht von Klimaktivist*-innen, sondern aus dem Brief eines Industriebündnisses an das EU-Parlament. Unter den Unterzeichner*innen befinden sich auch die Automobilkonzerne Ford und Volvo. Deren Motiv dürfte eher ein Marktvorteil gegenüber der noch länger auf Verbrenner setzenden deutschen Automobilindustrie sein, als das ökologische Gewissen – jedenfalls: Die Industrie ist im Umbruch.
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Pyrrhussiege im Weltwirtschaftskrieg


Egal wie der Krieg Russlands gegen die Ukraine ausgeht, Putin wird wohl von einem Sieg sprechen. Die Krim bleibt russisch und die beiden Separatistengebiete im Donbass – in welcher konkreten Konstellation auch immer – in seinem Einflussgebiet. Die Ukraine wird wohl nicht NATO-Mitglied und kurzfristig kaum der EU beitreten können.

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