Geschichte
Starker Tobak
Michael Seidmans Buch „Gegen die Arbeit“ wirft Fragen auf und hat es in sich
Buchbesprechung zu: Michael Seidman, Gegen die Arbeit – Über die Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris 1936 – 38
die frohe botschaft der autonomie der migration
Annäherung an einen umstrittenen Begriff
Der Begriff der Migration gehört zu den umstrittensten unserer Gegenwart.
das opium der linken
Der Islam zwischen Protofaschismus und Befreiungstheologie
Welche Haltung zum Islam einzunehmen ist, hat es zu einer, wenn nicht gar zu der Hauptauseinandersetzung innerhalb der deutschen Linken gebracht.
„man braucht einen gegen-populismus“
Interview mit Etienne Balibar
prager frühling: Etienne, du beschäftigst dich schon seit Jahren mit antirassistischen Kämpfen.
Undogmatisch und radikal
40 Jahre „Trüffelschwein“ ak
Als ich Ende 1986 in meine erste, explizit libertäre Szene-WG einzog, hatten wir – neben der taz, der Graswurzelrevolution, dem Schwarzen Faden (Vierteljahresschrift für Lust und Freiheit), der ato
Die koreanische Frage
Mit dem Wachwechsel von Kim zu Kim in Pjöngjang war Nordkorea wieder in den Medien, auch hierzulande, nicht aber die koreanische Frage. Gibt es überhaupt eine „koreanische Frage“?
Des deutschen Rechtsstaates linke Malaisen
Als Neues Deutschland in der Wochenend-Ausgabe vom 17. / 18. Dezember 2011 in der Aufmachung einen Teil ihrer Mitarbeiter – mit Foto – als Selbststeller für „Linksextremismus“ offenbarte, gab es – zum Teil noch anhaltend – Zustimmung bei Lesern, und auch Fachkollegen fanden dies als Gag gelungen, freilich ohne Nachahmungsempfehlung.
Nicht die Armen, die Reichen sollen zahlen!
Die Vorschläge der KPD zur Steuerpolitik vor 90 Jahren
Es ist immer wieder dasselbe: Die Staatskasse ist leer. So fragte man sich auch vor 90 Jahren in Deutschland: Wer soll für die explodierende Staatsverschuldung infolge der im Versailler Vertrag fixierten Reparationszahlungen an die Sieger des Ersten Weltkrieges aufkommen?
Leichen im Keller
Die Rückgabe von Schädeln nach Namibia ist ein Politikum
»Entschuldigung sofort«, »Reparationen jetzt«, »Genozid« – Zwischenrufe wie diese unterbrechen immer wieder die Rednerin am Pult des fast voll besetzten Hörsaals der Berliner Charité. Cornelia Pieper (FDP), Staatsministerin im Auswärtigen Amt, zeigt sich konsterniert und verlässt nach ihrer Ansprache fluchtartig den Saal, ohne sich zu verabschieden. Die Buhrufe von Mitgliedern afrodeutscher und zivilgesellschaftlicher Gruppen hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Und so konnten die Medien von einem handfesten Eklat beim Festakt zur Übergabe der zwanzig Herero- und Nama-Schädel an die Namibia-Delegation berichten.


