Eine
Woche nach den Bundestagswahlen findet an der Freien Universität-Berlin
der größte studentische Kongress nach dem Bildungsstreik statt. Unter
dem Titel „Make Capitalism History" werden sich Studierende auf die
neue Regierung einstimmen. In über 50 Workshops, Seminare und Podien
wird über Klima, Krise und Alternativen zum Kapitalismus diskutiert -
und wie es an den Hochschulen weitergeht nach dem Bildungsstreik. Im
Juni hatten 270.000 Studierende für Verbesserungen im Bildungssystem
demonstriert.
Unterteilt
ist der Kongress in die Blöcke Analyse, Alternativen und Aktion. Im
Analyse-Teil geht es etwa um Krisentendenzen im Kapitalismus oder ob
ein Green New Deal das Klima retten kann. Im Alternativen-Block wird
über Ökonomie jenseits des Kapitalismus (mit Ökonom Pat Devine,
Manchester und Sozialwissenschaftler Alex Demirovic) und alternative
Bildungsmodelle diskutiert. Am Sonntag werden dann im Aktions-Block
Strategien und Kampagnen der außerparlamentarischen Bewegung diskutiert
und vorbereitet.
Organisatorin
Friederike Benda: „Die tiefste Krise des Kapitalismus seit 1929 nehmen
wir zum Anlass, demokratische Alternativen zu diesem System zu
diskutieren. Make Capitalism History bedeutet für uns, dass eine ganz
andere Welt denkbar und möglich ist". Über 500 Studierende haben sich
bereits für den Kongress angemeldet. Organisiert wird der Kongress vom
Studierendenverband Die Linke.SDS.
Alle Informationen unter: www.make-capitalism-history.de
Kontakt/weitere Informationen: Friederike Benda: 0160-4576012; Steffi Graf: 030-24009130; Ole Vincent Guinand: 0178-9165769


