Friedensforschung, die die Welt verändert

30. Jahrestagung, International Peace Research Association, New Plymouth, 5.-8. November 2025

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Gründung der »International Peace Research Association« (IPRA) fand im November 2025 die 30. Konferenz in New Plymouth, Aotearoa (Neuseeland), unterhalb des großen, weißköpfigen Vulkans Taranaki Maunga statt. Schon die Wahl des Ortes und des Zeitpunkts waren kein Zufall, sondern Ausdruck dessen, was IPRA sich für diesen historischen Moment vorgenommen hatte: zentrale Erkenntnisse der Friedens- und Konfliktforschung direkt und bewusst in der eigenen Praxis umzusetzen: »to practice what we preach«.

Es war das erste Mal, dass eine IPRA-Konferenz in Aotearoa stattfand, und das erste Mal, dass indigene Perspektiven das Tagungsthema und die Konferenzorganisation maßgeblich geformt hatten. Schon der Titel »Peace, Resistance, Reconciliation Te Rongo i Tau, Te Riri i Tū, Te Ringa i Kotuia« (Frieden, Widerstand, Versöhnung) brachte zum Ausdruck, dass unterschiedliche Sprachen auch verschiedene Zugänge zu Welt ermöglichen. So bedeutet der »Te Reo Māori«-Ausdruck für »Versöhnung« so viel wie »sich unterhaken« und gibt damit schon einen Hinweis auf die Relevanz und Vielfalt von indigenen Ansätzen der Konfliktbearbeitung und Friedensförderung.

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