Medien & Internet

Linke BuchhändlerInnen vor Gericht

Im Frühjahr dieses Jahres musste sich ein Buchhändler vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen der Verbreitung der linken Szenezeitschrift „Interim“ verantworten. Die Anklage lautete, öffentlich zu Straftaten angeleitet, § 130a Strafgesetzbuch (StGB), und gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben, § 40 Waffengesetz (WaffenG).

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Erfrischend selbstironisch

Libertär-sozialistische Jugendzeitschriften. Eine historische Einordnung der utopia

Dieser Ausgabe der Graswurzelrevolution liegt die Nr. 21 der gewaltfrei-anarchistischen Jugendzeitung utopia bei. Die utopia-Redaktion hat mich gebeten, ihr Zeitungsprojekt mit einem Artikel historisch einzuordnen und die Geschichte der libertären Jugendzeitungen in Deutschland zu skizzieren. Die utopia wird vorläufig eingestellt. Wir danken dem utopia-Kollektiv für 4 ½ Jahre selbstorganisierte Arbeit an einer großartigen Jugendzeitung. (GWR-Red.)

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Alle Menschen sind Reporter

Geert Lovink über Mediengebrauch im Internetzeitalter

Lernt die Sprache des 21. Jahrhunderts, lernt Programmieren, forderte der kürzlich verstorbene Medientheoretiker Friedrich Kittler von den Geisteswissenschaften. Eine ähnliche Forderung könnte man an die KritikerInnen des Kapitalismus richten, meint Geert Lovink.

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Rechter „Populismus“?

Rechtspopulismus, Neofaschismus und Terrorismus vor und nach den Morden von Utoya

Nach den Morden auf der Insel Utoya und dem Bombenanschlag von Oslo am 22. Juli dieses Jahres bestimmte zunächst ein ausgesprochener Begriffswirrwarr die Kommentare der Medien, die das Profil des Attentäters, Anders Behring Breivik, zu beleuchten suchten.

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junge Welt, alte Mauern

Absurd: 22 Jahre nach dem Fall der Mauer wird unter Linken diskutiert, ob sie legitim war

Mit ihrer „Danke"-Titelseite zum 50. Jahrestag des Mauerbaus hat die marxistische Tageszeitung „junge Welt" (jW) deutlich das Gesicht gezeigt, das sie schon immer hatte. Unter dem Foto bewaffneter DDR-Kampfgruppenangehöriger vor dem Brandenburger Tor druckte das Blatt sein ganz spezielles Dankeschön unter anderem für „28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe". (1)

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