Fest der Linken
Vom 15. bis 17. Juni findet das diesjährige Fest der Linken statt, wie schon in den vergangenen Jahren in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg.
Vom 15. bis 17. Juni findet das diesjährige Fest der Linken statt, wie schon in den vergangenen Jahren in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg.
DAS ARGUMENT 295/2011: 817-823
Dieter Schlenstedt
Aus Deutschlands hohler Mitte oder Vom Dreckschweinfest zum großen Aufstand
Günter Ullmann, der 1946 in Greiz geboren wurde und dort 2009 auch starb, hat nie viel Aufhebens um sich und seine Person gemacht.
Seit dem Auftauchen NSU wird wieder nach Wegbereitern, Anstiftern, Stichwortlieferanten, nach Theorien, die den geistigen Nährboden bilden, gefahndet.
Mit dem Sex im Alter ist es wie mit Kneipen-Schlägereien: Kein schöner Anblick, es kommt aber hin und wieder vor und manchmal wird danach der Notarzt gebraucht.
Mindestens seit der griechischen Antike beschäftigen sich Philosophen und Schriftsteller mit der Frage: Was ist Glück? Insoweit lässt sich von einer langen Tradition und Kontinuität der Glücksforschung sprechen, auf der die heutige, extrem expandierende Wissenschaftsrichtung aufbaut. Simon Duckheim zeichnet die Geschichte des Glücksbegriffs in der Philosophie nach.
Über die schottische Band „Bakers Dozen“ lässt sich einiges erzählen: beispielsweise dass sie in den vergangenen Jahren mehrfach in der Neonazi-Kneipe „De Kastelein“ und ihrer Nachfolgerin „Moloko Bar“ im belgischen Brügge auftrat, dass sie im thüringischen Nazi-Treffpunkt „Skinhouse Menfis“ spielte und für ein (verhindertes) „Fuck P.C.“-Fest des extrem rechten „Adler-Versandes“ in Niedersachsen angekündigt war, dass der Sänger in Shirts der Naziband „Tattooed Motherfuckers“ und des „De Kastelein“ auf den Bühnen stand und dass die Band dem deutschen Neonaziheft „Violence“ in einem Interview mit Lobeshymnen über die „exzellente deutsche Skinszene“ schmeichelte. Man mag sich darüber streiten, ob Bakers Dozen nun „rechtsoffen“ oder schlicht und einfach eine Rechtsrock-Band ist, nicht aber darüber, dass sich Bakers Dozen in einem rechten politischen Milieu bewegt und dass sie wissentlich und willentlich Nazihefte, Nazibands und Nazitreffpunkte unterstützt und für diese wirbt.
Diese Ausgabe des Bildpunkt greift in die Diskussion um Repräsentation ein und versucht, den Fokus von der Darstellung zur Handlungsmacht zu verschieben.
In den kollaborativen Praktiken zeitgenössischer Choreographen geht es nicht mehr um die Einlösung einer romantischen Sehnsucht nach einem glücklichen Beisammensein oder nach einem revolutionären G