Rojava

Was bleibt von Rojava?

Diktatfrieden versus Emanzipation und Selbstverwaltung?

Im Januar und Februar 2026 berichteten Maria Blauwig und Robert Krieg mit mehreren Artikeln in GWR 506 und GWR 507 über die dramatischen Entwicklungen in Syrien und das drohende Ende der autonomen Selbstverwaltung in Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien). Daran knüpft der folgende Beitrag von Dr. med. Michael Wilk an. Der Notarzt und Psychotherapeut reist seit 2014 nach Rojava und ist Herausgeber von „‚Erfahrung Rojava‘ Berichte aus der Solidaritätsarbeit in Nord-Ostsyrien“ (Edition AV 2022).

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Das Ende der autonomen Selbstverwaltung in Rojava?

„Wir bereiten uns auf alle Szenarien vor“

Die Demokratische Autonome Verwaltung von Nord- und Ostsyrien (Daanes) steht am Abgrund. Überraschend war, wie schnell es den militärischen Kräften des neuen islamistischen Gewaltregimes in Damaskus gelang, große Teile von Rojava (kurd.: Westkurdistan), dem autonomen Gebiet im Nordosten Syriens, zu besetzen. Die Schlüsselrolle hatten dabei arabische Stämme übernommen, die bis dahin mit der Daanes und deren Selbstverteidigungseinheiten, bekannt unter dem Namen „Syrian Democratic Forces“ (SDF), verbündet waren. 

 

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Menschenrechte durchsetzen, der Faschisierung trotzen

Editorial, aus: Graswurzelrevolution Nr. 506, Februar 2026

Liebe Leser*innen,

 

Yurii Sheliazhenko ist für die Leser*innen der Graswurzelrevolution kein Unbekannter. Über die Schikanen u.a. des ukrainischen Geheimdienstes gegen den Kriegsdienstverweigerer und Antimilitaristen haben wir in der GWR mehrmals berichtet. Yurii beleuchtet mit seinen Beiträgen den Alltag unter dem Kriegsrecht in der Ukraine.

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Alles so schön bunt hier?

Aufstehen gegen Menschenfeindlichkeit – überall!
Ein Gefühl der Lähmung empfinden heute viele Menschen angesichts des extremen Rechtsrucks, der sich nicht nur in den USA mit der „Machtergreifung“ des Trumpismus zeigt. In Österreich zeichnet sich eine Koalition der rechtskonservativen ÖVP unter Führung der zunehmend neofaschistischen FPÖ ab.
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Gesellschaft im Aufbruch?

Editorial, Graswurzelrevolution Nr. 439, Mai 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Graswurzelrevolution sieht oft anders aus als auf den GWR-Herausgeber*innentreffen geplant. Für diese Ausgabe hatten wir bei unserem Treffen in Kassel u.a. einen Schwerpunkt „Gentrifizierung und Mieter*innenkämpfe“ eingeplant. Den haben wir realisiert und in dieser GWR findet Ihr Berichte aus Polen, Frankreich und Deutschland, die das Thema aus Bewegungsperspektive beleuchten.

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Selbstverwaltung in Nordsyrien

Rojava – Hoffnungen und Grenzen. Ein Interview mit der Anarchafeministin Pınar Selek

In dieser Ausgabe der Graswurzelrevolution beleuchten wir - auch durch Reiseberichte von Michael Wilk und Rudi Friedrich - die Situation insbesondere der Antimilitarist*innen, Menschenrechtsaktivist*innen und Kurd*innen in Syrien und in der Türkei. Den Auftakt dieses Schwerpunkts liefert das folgende Interview mit Pınar Selek zu den Hoffnungen und Grenzen der kurdischen Selbstverwaltung in Rojava.

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