Über die Verflechtung von (antimuslimischem) Rassismus und Heteronormativität
In letzter Zeit haben sich ungewohnte Koalitionen ergeben:
Feminist_innen
und schwul-lesbische Aktivist_innen verbünden sich mit Konservativen,
von denen sie sich sonst klar abgrenzen, mit dem gemeinsamen Feindbild
«Muslim_innen». Denen, die als «Muslim_innen» kategorisiert werden, wird
kollektiv unterstellt, dass sie Frauenrechte missachten und homophob
sind. Dies wiederum wird als Rechtfertigung genutzt, um «Muslim_innen»
zu kontrollieren, disziplinieren und aus der «deutschen» Gesellschaft zu
verweisen. Im Vortrag wird diskutiert, wie hierbei (antimuslimischer)
Rassismus und Heteronormativität (die normative Regelung von Geschlecht
und
Sexualität) miteinander verbunden sind, wie sie sich gegenseitig bedingen und gegeneinander ausgespielt werden.
Urmila Goel
ist Kultur- und Sozialanthropologin. Sie forscht, lehrt und bietet
Trainings an zu Fragen von Rassismus, Heteronormativität und den
Verflechtungen von beiden.
Ort
Demokratisches Zentrum, Ludwigsburg
Kontakt
RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
Ludwigstr. 73a
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de
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Besonderheiten
Veranstaltung in Kooperation mit dem Demokratischen Zentrum Ludwigsburg


