Am Kampf um die Deutungshoheit von
Begrifflichkeiten, wie Rechtsextremismus und Antisemitismus,
beteiligen sich Konservative sowie Vertreter der »Neuen
Rechten«. Ein Bericht aus dem kleinen Grenzverkehr am Beispiel
der neuen CDU-Bundesfamilienministerin Kristina Köhler.
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In
der neu gewählten gelbschwarzen Berliner Koalition gibt es Ärger, der sich
nicht im Streit zwischen zwei (oder, wenn man CDU und CSU getrennt betrachtet:
drei) Parteien erschöpft. Beteiligt sind auch die liberalkonservative Presse
und der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtgesellschaftlichen
Entwicklung. » mehr
Die Frage, ob die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, seit 1998 Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), einen Sitz im Stiftungsrat des „Zentrums gegen Vertreibung“ einnehmen soll, spaltet die politische Landschaft. Die von der SPD beantragte Aktuelle Stunde des Bundestages am 26. November 2009 machte dies erneut deutlich. Auch die neue Bundesregierung ist in dieser Frage gespalten. » mehr
(25.12.2009)Die neue Bundesregierung begreift den Rechtsextremismus offenbar als
bloßes Randgruppenphänomen. Ihre Gleichsetzung desselben mit
Linksradikalismus und Islamismus bedeutet zugleich einen Paradigma- und
Strategiewechsel. Denn laut Koalitionsvertrag sollen die bestehenden
Bundesprogramme gegen den Rechtsextremismus1 mit einem
Jahresbudget von zusammen 24 Mio. Euro „unter Berücksichtigung der
Bekämpfung linksextremistischer und islamistischer Bestrebungen“ in
allgemeine Projekte gegen Extremismus umgewandelt werden. » mehr
(06.12.2009)Die neue Bundesregierung hat ihre holprigen ersten Wochen hinter
sich. Doch was Schwarz-Gelb ersichtlich fehlt, ist ein geistiger
Überbau, eine konsistente Idee ihrer zukünftigen Aufgabe. » mehr
(04.12.2009)„Wir haben die schlimmsten Ungerechtigkeiten bei Hartz IV
beseitigt“, verkündete Neukoalitionär Westerwelle bei der Vorstellung
des Koalitionsvertrages Ende Oktober vollmundig. » mehr
Die schwarz-gelbe Regierung weiß, dass sie mit
ihrem Koalitionsprogramm weit hinter den eigenen Grundsätzen zurückbleibt. Zwar
bekräftigen die Koalitionäre das Ziel einer soliden Haushalts- und
Finanzpolitik. » mehr
Was die Auseinandersetzung mit der extremen Rechten
anbelangt, sind die Ergebnisse der Koalitionsvereinbarung zwischen
Union und FDP katastrophal. Wie aus den Wahlprogrammen und auch dem
Agieren der Koalitionspartner in den letzten Jahren absehbar, wird
dieser Punkt von der neuen Regierung unter dem ideologisch
bestimmten Blickwinkel der Auseinandersetzung mit dem "Extremismus"
geführt. » mehr
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