Monatliches Archiv

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Wachstumsprobleme (degrowth) im Buch

in (19.04.2020)

Eine Postwachstumsperspektive stellt die Frage, „welche Eigenschaften, Institutionen, Infrastrukturen etc. eine – kontrafaktische, utopische – wachstumsunabhängige Gesellschaft haben müsste“. Wachstum wird dabei einerseits als ökonomisches Paradigma unter kapitalistischen Bedingungen verstanden, umfasst aber zugleich einiges mehr, es fungiert nämlich als Motiv für ganze Denk- und Lebensweisen.

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75 Jahre Befreiung von Faschismus und Krieg

Gegenstand geschichtspolitischer Kontroversen

Am 8. Mai 1945 unterzeichnete das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation gegenüber den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition. Damit endete der Zweite Weltkrieg in Europa. 75 Jahre danach wird in Deutschland und Europa noch immer - bzw. wieder - darüber gestritten, ob und inwieweit es sich um "Zusammenbruch", "Niederlage" oder "Befreiung" gehandelt habe und wie das Jubiläum angemessen zu begehen sei. Ulrich Schneider plädiert für eine antifaschistische Geschichtsperspektive.

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Politikwissenschaftliche Hochschullehre

Didaktische Anknüpfungspunkte für Lehr- und Lernprozesse

Die Lehre an politikwissenschaftlichen Instituten hat erheblichen Einfluss auf die spätere Vermittlung gesellschaftspolitischer Erkenntnisse und Debatten im Rahmen der politischen Bildungsarbeit. Strukturell und didaktisch gibt es in der Lehre aber erhebliches Verbesserungspotential.

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Wie die Schockstarre überwinden?

Perspektiven der Klimabewegung in Zeiten der Pandemie
in (08.04.2020)

Corona trifft die Klimagerechtigkeitsbewegung genauso wie die gesellschaftliche Linke völlig unvorbereitet. Der teils gefürchtete, teils ersehnte „Bruch“, die große Systemkrise, ist nun da. Blitzartig pflügt sie den Alltag um, spitzt soziale Ausschlüsse innerhalb der kaputtgesparten und kommerzialisierten Daseinsvorsorge existenziell zu. Die Weltwirtschaft befindet sich im freien Fall.

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»Das Meer überträgt unsere Schwierigkeiten«

Ein Gespräch über soziale Folgen des Klimawandels und den drohenden Untergang der pazifischen Inselwelten

prager frühling (pf): Es gibt Gegenden auf der Welt, in denen sich der menschengemachte Klimawandel nicht mehr so einfach ignorieren lässt. Im Südpazifik sind ganze Inselketten, die im Schnitt nur 1,8 Meter über dem Meeresspiegel liegen, vom Untergang bedroht. Davon kriegt man hierzulande nicht so viel mit. Viviana und Mark Uriona, ihr habt lange zu diesem Thema gearbeitet, was genau habt ihr gemacht?

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Mit Plan gegen die Klimakrise

Angesichts der ökologischen Katastrophe problematisieren auch bürgerliche Wissenschaftler*innen die destruktiven Folgen des Marktes

Es ist leichter, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus - dieser Slogan ist in linken Kreisen zum geflügelten Wort geworden. Doch die Geschwindigkeit, mit der dieser Ausspruch bedrohliche Aktualität gewinnen sollte, dürfte selbst die meisten Pessimist*innen verblüfft haben. Denn das Zeitfenster, in welchem es theoretisch noch möglich ist, durch eine radikale Reduktion der Treibhausgase die irreversiblen Kipppunkte des Ökosystems zu vermeiden, ist klein geworden.

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Das Corona-Virus und die Wirtschaftskrise

Wie viele frühere Wirtschaftskrisen so wird auch die gegenwärtige Krise mit einer speziellen Bezeichnung in die Geschichtsschreibung eingehen; sie wird wohl als Corona-Krise bezeichnet werden. Falsch wäre das nicht, denn der von dieser Pandemie und ihrer Bekämpfung mittels lock down ausgelöste Wirtschaftseinbruch wird ziemlich sicher – genau berechnen lässt sich das freilich kaum – stärker ausfallen, als die anstehende „normale“ Krise ausgefallen wäre.

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