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Rainer Rilling Kultur (29.05.2009)
Krise.Kunst.Kultur.Kritik.Transformation...

img_5858_400ist das weitläufige Thema der nunmehr sechsten Villa Rossa in der Villa Palagione bei Volterra, die vom 22.-29.August 2009 stattfindet.

Details und visuelle Verlockungen (schließlich sind noch 5 Zimmer frei) auf der Website des Organisators, der Stiftung gegenStand. Und hier.

Das Programm beginnt folgerichtig am....



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Richard Heigl Kultur (07.04.2009)
You have a message from Eisner

105pxeisnerkurtDie Rede auf dem Nockherberg 2009 endet bemerkenswert. Michael Lerchenberg, alias Pater Barnabas, zitiert niemand anderen als den ersten bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner:

"Was notwendig ist, dafür muss Geld da sein, und wenn das Geld nicht da sein sollte, so muss das ganze System von Grund auf geändert werden".

Lerchenberg weiter zur anwesenden Politprominenz: "Damals haben die Leut' die Schnauze voll g'habt von ausgelaugten, zerstrittenen Parteien, Spekulanten und Kriegsgewinnlern und sind zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen und haben das System geändert - tja, jetzt liegt es allein an Euch …"


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Ingo Stuetzle Kultur (24.11.2008)
Was macht Ihre Scheißabstimmung über diese Kreditbürgschaft...?

Manchmal ist ja ein Roman besser als jedes Sachbuch. Auch erhellender. So auch in der gegenwärtigen Finanzkrise. Nicht nur J.R. von William Gaddis ist in diesen Tagen äußerst lesenswert. Obwohl bereits 1979 geschrieben, wurde es erst Ende der 1990er ins Deutsche übertragen. Das Buch ist ein grandioses Dialoggewirr entlang der Geschichte eine 11-Jährigen, der nach einem Schulausflug an die New Yorker Börse mit den Aktien seines Musiklehrers zu spekulieren beginnt und ein Imperium an Briefkastenfirmen aufbaut. So manche Transaktion und Verhaltensweise, die gegenwärtig im Feuilleton gebrandmarkt wird, verleiht dem Roman gerade seine Dynamik - die Dynamik des Kapitals.

Aber auch ein anderes Buch liest sich mit viel Gewinn. Studs Terkels "Der große Krach". Der gerade verstorbene Meister der Oral History hatte in den 1970er Jahren Menschen ihre Geschichte erzählen lassen, die die Weltfinanzkrise von 1929 miterlebten und auch überlebt haben. Denn viele sprangen damals aus dem Fenster. Natürlich nur Menschen der Hochfinanz, die nicht selten ihrer Familie zumindest die Auszahlungen aus der Lebensversicherung hinterlassen wollten. Aber Terkel wäre nicht Terkel, wenn nicht alle zu Wort kommen. Gerade auch die subalternen Klassen und wie sie damals mit den Folgen der Krise umgingen. Verzweifelt und mit Humor - aber meist sehr subversiv. Aber die Revolution blieb auch damals aus. Aber vieles kommt einem bekannt vor: Liberale interessieren sich plötzlich wieder für Marx; Börsianer treiben mit Lehrverkäufen die Börse in die Krise, machen damit eine Menge Geld und landen dann vor lauter schlechtem Gewissen auf der - dem Handwerkszeug des damals recht neuen Berufszweigs - Psychocouch. Die Übersetzung des Titels des ansonsten großartigen Buches ist allerdings nur mäßig gelungen. "Hard Times" heißt es im Original und verweist auf Chaplins großartige Sozialkritik "Modern Times".


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Rainer Rilling Kultur (22.08.2008)
Ca-Pi-Tal
da überall die Kapitallesebewegungen sprießen, Zeit für den Ca-Pi-Tal-Clip (dank DR).

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Rainer Rilling Kultur (20.08.2008)
Die ewige Frage nach dem Zusammenhang...

popvssodamap_400zwischen der Verteilung von Softdrinks in den US-Bundesländern und

 

churchbodies_400 

der Verteilung von Kirchen in den US-Bundesländern

(look at strange maps)


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Ingo Stuetzle Kultur (18.08.2008)
Auch bei der Werbung der Schnellste sein
Nach dem Weltrekord von Usain Bolt wundern sich viele, warum jemand in 9,69 Sekunden 100 Meter rennen kann - zudem mit offenen Schuhen! Usain Bolt hatte wohl vergessen, vor dem Start einen ordentlichen Knoten zu machen. Vergessen? Wohl kaum! So schnell wie er nach dem Spurt seine goldenen Schuhe in die Kamera hielt kann das kein Zufall gewesen sein. Bolt wollte nicht nur der Schnellste Läufer sein, sondern auch der Erste, der seine Markenschuhe präsentiert. Offene Schnürsenkel sind hierbei natürlich eindeutig ein Vorteil. Sicherlich auch für Puma.

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Henrik Lebuhn Kultur (17.05.2008)
Kunst und Gesellschaft
Am vergangenen Dienstag habe ich am San Francisco Art Institute (SFAI) einen schönen Vortrag von Aria Stathopoulou über Kunst und (Kunst-)Zensur in Griechenland gehört.

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Henrik Lebuhn Kultur (01.04.2008)
Tom Tomorrow
Leider in Deutschland kaum bekannt: Die wunderbar absurden Polit-Comics des US-amerikanischen Künstlers Tom Tomorrow, der Republikaner, Kriegstreiber, Sozialkonservative und anderes Gesocks gnadenlos auf die Schippe nimmt...  

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Richard Heigl Kultur (25.02.2008)
The Nockherberg Tapes

lerchenbergDer Starkbieranstich am Nockherberg ist ein bayerisches Event. Traditionell sitzen Politikerinnen und Politiker beim Paulanerbier und lassen sich "derblecken". Frei übersetzt "durch den Kakao ziehen". Soweit so unkritisch. Nun trat letztes Jahr der Kabarettist Django Asül aufs Podium und hielt die traditionelle Fastenpredigt des Bruder Barnabas. Die kritischen Worte waren einigen Anwesenden deutlich zuviel, so dass Django entgegen aller Tradition kein weiteres Mal engagiert wurde.

Man erwartete das Publikum dieses Jahr eine sanftere Rede. Doch der Starkbierschaum blieb einigen im Hals stecken: Hier wurde vom Leder gezogen, wie man es in Bayern so gar nicht kennt. Statt persönlicher Sticheleien wurde es jetzt knallhart und unsubtil politisch. Nun sind viele in der CSU stocksauer. Die klassischen Statements - "besonders feinsinnig" sei es gewesen - waren nicht mehr zu hören. Nur Herr Glos war gegenüber dem BR der Meinung, dass es diesmal nicht so schlimm war, wie letzte Jahr. Aber hört selbst, im Vergleich:

Django Asül, Nockherberg-Rede 2007

Michael Lerchenberg, Nockherberg-Rede 2008 

 


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Ingo Stuetzle Kultur (19.01.2008)
Besserwisserische Rentner machen Nichtdeutschen das Leben zur Hölle!
Jens Jessen, Ressortleiter der Wochenzeitung DIE ZEIT, hat einen grandiosen Videobeitrag geliefert. Nicht unbedingt wegen seines Kommentars zu den rassistischen Aussagen von und im Anschluss an Koch und Co. Sondern ... ach, man muss das Filmchen  einfach anschauen und Jessens wirren Blick mit der klaren Perspektive vergleichen, die die Person auf dem Gemälde im Hintergrund vermittelt!

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Bernd Huettner Kultur (19.12.2007)
5. Akademie für linke Medienmacher/innen
Mehr als 40 verschiedene Veranstaltungen bietet die 5. Akademie für linke Medienmacher/innen Anfang März in Berlin. Sie findet erstmals im Tagungszentrum am Franz-Mehring-Platz 1 statt – verkehrsgünstig am Berliner Ostbahnhof gelegen. „Wir haben hier mit dem großen Münzenberg-Saal sowie sieben modernen Seminarräumen optimale Arbeitsbedingungen“, freut sich der Akademie-Initiator Chrsitoph Nitz. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Akademie aus Kursen für Zeitungsprojekte der Linkspartei und ihrem Umfeld. Die vierte Auflage im Frühjahr 2007 bot knapp 20 Veranstaltungen und konnte 100 Teilnehmer/innen begrüßen. 

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Ingo Stuetzle Kultur (27.08.2007)
Seltsam im Rollstuhl
Womit ich mich in den letzten Tage beschäftige ist die skurille und vielleicht gar nicht zufällige Gemeinsamkeit, dass sowohl Mr. Helpmann in Terry Gilliams "Brazil", als auch Dr. Selsam in Stanley Kubricks "Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben" aus dem Jahre 1964 sowie der deutsche Innenminister Schäuble im Rollstuhl sitzen. Ich weiß noch nicht genau was, aber irgend etwas haben sie zudem gemein...

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Rainer Rilling Kultur (02.07.2007)
Im Zentrum des finanzmarktgetriebenen Kapitalismus in Deutschland

steht ja zweifelsfrei auch das Bundesministerium der Finanzen und, an vorderster Front in dieser gewaltigen Dynamik, seine Presseabteilung.

Werfen wir kurz einen Blick darauf, womit es sich so in den letzten Wochen befasst hat! Seit dem 25. Mai hat es 15 Pressemitteilungen herausgebracht. Am 31.05. kündigt es die Herausgaber von sechs Sonderbriefmarken an, am 8.6. informiert die Pressemitteilung 63/2007 darüber, dass Staatssekretär  Diller eine Sonderbriefmarke vorgestellt hat, schon am 11.6. werden wir informiert, das Bundesfinanzminister Peer Steinbrück einen Sonderbriefmarken-Block in Hannover vorgestellt hat und zwei Tage später (am 13.06) hat dieses mal die Staatssekretärin Barbara Hendricks die Ehre, erneut ein Sonderpostwertzeichen vorstellen zu dürfen.

Dann gibt es eine Pause.

Aber es ist nur ein Atemholen.

Am 27. 6. erfahren wir: es eröffnete der Minister selbst gleich eine ganze - Briefmarkenausstellung! Im BMF! Und schon einen Tag später am 28.6. das Versprechen in der Pressemitteilung 71/2007: im Juli geht es weiter, das BMF wird im kaum begonnenen Monat vier Sonderbriefmarken herausgeben! Wer wird sie vorstellen? Wird es wieder einen Ausstellung geben? Wann wird es den schwarzen Sonderbriefmarken-Block geben?


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Rainer Rilling Kultur (09.07.2006)
nach dem nationaldusel

pdswasgzeit

für

zwei

andere

nationale

projekte.


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Rainer Rilling Kultur (13.04.2006)
blödsinn
den rest des april nur noch ernsthaftes linkslog.aber hier gehts zur  uncyclopedia!.

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