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Rainer Rilling Krieg & Frieden (30.04.2009)
Militärische Forschung & Zivilklauseln
Vor 40 Jahren ging es unter anderem darum, die R&D-Kontrakte verschiedenster Abteilungen des Pentagon, des US-Energieministeriums, der NATO und des BMVg an bundesdeutsche Hochschulen nicht nur publik zu machen, sondern auch durch Formulierungen in Hochschul- und Institutssatzungen zu verhindern oder zumindest zu erschweren. In Karlsruhe, das geradezu ein Schwerpunkt der Rüstungsforschung in der Wissenschaftslandschaft war, ist dies in (wie in einigen wenigen anderen Orten ebenso) gelungen. Über INES und andere wird ein internationaler Appell verbreitet, der sich gegen die aktuelle Unterminierung dieser Zivilklausel wendet. Hintergrundintformationen auch bei INES.

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Markus Euskirchen Krieg & Frieden (21.01.2009)
Pink Rabbit gegen Militarisierung der Hirne

pink_400

Einige Leute haben ja doch ihren national-kitsch-kritischen Verstand beisammen und anläßlich des Stauffenberg-Verherrlichungsfilmes (unbedingt Trailer angucken!!) eine ganz süße Homepage zur anti-nationalen Nestbeschmutzung aufgesetzt - ganz in pink. Pink Rabbit wird 2009 viel unterwegs sein. Überall dort, wo nationale Inszenierungen stattfinden, wird es auftauchen und sie lächerlich machen, wie z.B. bei der Walküre-Premiere. Auf der Website wird es regelmäßig seine neuesten Coups erläutern. (Mehr zu Militärritualen)


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Rainer Rilling Krieg & Frieden (19.12.2008)
Das ist eine Fehlentscheidung

img_6163_400Es sind wohl doch richtungspolitische und nicht fach- und bewegungspolitische Gründe, die dazu geführt haben, dass weder Tobias Pflüger noch André Brie auf der Vorschlagslisteder Parteispitze der LINKEN zur Europawahl stehen. Während die TAZ eine ungenannte "Spitzenpolitikerin" der Linkspartei widergibt, woach die Parteilinke "klar überrepräsentiert" sei (genannt wird eine Person, Sabine Lösing) konstatiert die Junge Welt einen "Rechtsruck"und führt die entsprechende personelle Dominanz von Mitgliedern des "Forums Demokratischer Sozialismus" auf. Die Debatte, die nun in den letzten Tagen begonnen hat, unterscheidet sich zumindest in der oben genannten Hinsicht kaum von den auch in anderen Parteien üblichen Fraktions- und Richtungskämpfen.

Dabei geht es nicht nur darum, dass strategische Intellektuelle richtungspolitischen Kalkülen zum Opfer fallen und ein Kahlschlag unter den europapolitisch kompetenten Linken veranstaltet wird (sieht man von Gabi Zimmer ab) - die LINKE hat es in den letzten Jahren vermocht, mit einem differenzierten Positionsspektrum in der Friedensbewegung zu kooperieren und es selbst in seinem Personal - mit Wolfgang Gehrcke, Paul Schäfer, Tobias Pflüger und anderen - zu repräsentieren. Von der Sache her ist es völlig unverständlich und eine krasse Fehlentscheidung, warum mit der Nichtberücksichtigung von Tobias Pflüger von diesem Politik abgegangen wird. Eine erkennbare, qualifizierte inhaltliche Kritik an der radikalen friedenspolitischen Position Pflügers ist mit dieser Entscheidung (jedenfalls nach außen hin) nicht verbunden. Man kann sich gut vorstellen, wie die Reaktion einer Friedensbewegung sein wird, die sich gegenwärtig auf die Aktivitäten zum 60. Jahrestag der NATO vorbereitet und in der klar ist, dass der angekündigte Obama-Gates-Multilateralismus die "Erwartung" an Europa und in Sonderheit die BRD auf stärkere vor- und nachsorgende militärische Aktivitäten richten wird. Militär- und Sicherheitspolitik wird nicht rhetorisch, sondern real an Bedeutung gewinnen. Die LINKE hat mit Heiligendamm und ihren antimilitärischen und friedenspolitischen Aktivitäten in den letzten Jahren unerwartet hohe Akzeptanz gewonnen. Von der wird viel verspielt werden, wenn es bei dieser Entscheidung bleibt. Es gibt eine Website Antikriegsstimme.EU, die Stimmen für eine Revision dieser Entscheidung sammelt. 


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Markus Euskirchen Krieg & Frieden (08.08.2008)
Produktinformation: "Die beerdigte Nation"
Der Karin Kramer Verlag Berlin, der Foto-Künstler Arndt Beck und ich rufen gemeinsam zur Subskription für das Buch Die beerdigte Nation - ›Gefallenen‹-Gedenken von 1813 bis heute auf. Weitere Informationen gibts auf der Subskriptions-Website, dort auch das Bestellformular.

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Ingo Stuetzle Krieg & Frieden (02.03.2008)
Die Macht übernehmen und die Welt verändern
Das die Fischers und Schmierers bei der Modernisierung der deutschen Außenpolitik wesentlich Anteil hatten wurde spätestens mit dem Krieg gegen Serbien diskutiert. Dass EX-KBWler Joscha Schmierer realistische Papiere zu den geopolitischen Interessen Deutschland geschrieben hat ist auch bekannt. Jetzt hat er der Bundeszentrale für politische Bildung ein Videointerview gegeben. Ausgerechnet unter dem Motto der modifizierten elften These zu Feuerbach von Karl Marx: Es kommt darauf an, die Welt zu interpretieren und zu verändern. Kommt nun bald aus dem Planungsstab des Auswärtigen Amtes die konzeptionelle Antwort auf Holloway? Zum Beispiel die Macht übernehmen und die Welt verändern?

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Rainer Rilling Krieg & Frieden (01.02.2008)
Einfach zu zahlreich....
irak_kopieDie New York Times publiziert seit Jahren die Visualisierungen der Zahl der Kriegstoten im Irak, so auch vor kurzem für das Jahr 2007. So begrüßenswert diese Karte des Todes ist, so unverständlich die aktuelle Änderung, zu der sich die Autoren veranlasst sahen: das Icon, welches "zivile" Kriegstoten repräsentiert, fehlt nun. "Sadly", schreiben die Verfasser, "civilian fatalities in Iraq last year were simply too numerous to represent on a single newspaper page."

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Markus Euskirchen Krieg & Frieden (14.01.2008)
Palästina: Verursacherprinzip und Konsumentensouveränität gegen Militärbesatzung
Eine kleine Geschichte aus den besetzten Gebieten über Kolonisierung, Vertreibung, Nutzungsgebühren, Privateigentum, Kollaboration und Verrat, formale Gleichheit und die pragmatische Utopie, die darin steckt.

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Henrik Lebuhn Krieg & Frieden (16.07.2007)
Humorpolizei im Kampf gegen den Terror
Als ich im Mai diesen Jahres auf dem internationalen Flughafen Houston (Texas) 'umsteigen' musste, habe ich eine Sicherheitsansage gehört, die bei mir viele Fragen aufgeworfen hat:

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Markus Euskirchen Krieg & Frieden (25.05.2007)
Dummheit, Gewalt, Krieg
Strukturelle Dummheit könnte man das Unvermögen nennen, die Dinge und die Zusammenhänge der Dinge verdreht zu sehen aufgrund der eigenen Befangenheit in den herrschenden Strukturen. Besonders anfällig hierfür ist die Sphäre der warenförmigen Meinungsproduktion ("Medienwelt"). Hier wird diese Dummheit zu oft unsichtbar, indem sie genügend große Ausmaße annimmt (schöner als mit Brecht ist es nicht auf den Punkt zu bringen). Dann erfüllt die Dummheit am besten ihren systemischen Zweck: Die strukturelle Verdummung aller und damit die herrschenden Verhältnisse zu zementieren. Manchmal jedoch... Z.B. die Cellescher Zeitung am 23.5.07 zu Gewalt und G8-Gipfel:

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Henrik Lebuhn Krieg & Frieden (18.05.2007)
Kriegssteuer(zahler)

doug_minkler2_400

Diesen bissigen Cartoon von Doug Minkler (Berkeley) habe ich in der aktuellen Ausgabe der US-amerikanischen Zeitschrift LEFTCURVE gefunden.


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Laura Thoecy Krieg & Frieden (08.05.2007)
Spassibo
Aus gegebenem Anlassein kultureller Hinweis:

Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten!

Oder so, wie Jörn Schütrumpf im Blättchen vor zwei Jahren schrieb:

"Der 8. Mai 1945 markiert nicht weniger als die Rückkehr Europas auf den Pfad der Zivilisation, aus dem dieser Kontinent dank der Unfähigkeit der deutschen Gesellschaft, mit dem 20. Jahrhundert zurechtzukommen, dauerhaft hinausgeschleudert werden sollte. Ohne die Soldaten der Roten Armee und ohne das Standhalten der Völker der Sowjetunion, über die Deutsche unermeßliches Leid gebracht hatten, wäre für lange Zeit kein westalliierter Soldat in der Lage gewesen, seinen Fuß dauerhaft auf das europäische Festland zu setzen. Und: Ohne die Siege und ohne die Opfer der Soldaten der Roten Armee, unabhängig davon, was sie dachten und was sie den Deutschen antaten, und auch unabhängig davon, was ihre im eigenen Lande massenmordende Führung alles verbrach, wären viele der heute lebenden Europäer nie geboren worden. Weil ihren Eltern und Großeltern das Recht auf Leben abgesprochen war."




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Markus Euskirchen Krieg & Frieden (26.04.2007)
Herrschaftsraum Grüne Linie

Der Text "Matrix in Bil'in" bietet eine materialistische Mikroanalyse des Herrschaftsraums 'Grüne Linie' zwischen Isreal und den besetzten palästinensischen Gebieten (im engeren Sinne): Er entschlüsselt den sonst als kulturell-religiös erscheinenden Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern als einen Konflikt um "Off-Shoring at Home", die (produktionspraktische, gewalt- und rechtsförmige) Einrichtung und den profitablen Betrieb einer Billiglohnzone im - man könnte sagen: post-neoliberalen - Staat.

Der Text war bisher nur im hebräischen Original und in englischer Sprache verfügbar, jetzt ist er in der Zeitschrift 'Historische Anthropologie' erschienen und hier gibt es ihn nun auch deutschsprachig als pdf. Das lesenswerteste, was mir seit langer Zeit zum Thema Israel/Palästina untergekommen ist!


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Markus Euskirchen Krieg & Frieden (13.04.2007)
Das Kopfprämien-System der US-Armee

Wat soll ickn dazu noch sagen:

"US-Armee zahlte 33 Mio Dollar an Entschädigungen für Kriegsopfer Washington, 12. Apr (Reuters) - Das US-Militär hat mindestens 33 Millionen Dollar an Zivilisten in Irak und Afghanistan gezahlt, die versehentlich zu Opfern des Krieges wurden.


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Ingo Stuetzle Krieg & Frieden (13.02.2007)
Endlich angekommen

Matthias Küntzel, der hinter dem Kosovo-Krieg nur den Kriegstreiber Deutschland zu erkennen glaubte und einer der Stichwortgeber der so genannten Antideutschen war und ist, ist endlich im neoliberalen Kapitalismus angekommen. Während die Zeitschrift Bahamas bereits in "Die Welt" die "Sachwalterin der Aufklärung" sah, hat es Künzel nun in das Intellektuelle Leitorgan des Neokonservatismus geschaft, dem Weekly Standard. Na ja, der Hamburger Publizist und selbsternannte "Islamismus-Experte" hatte es bereits letztes Jahr die Debattenseiten von Spiegel Online (23.7.) geschafft und - wen wundert es - verteidigte den "gerechten Krieg" Israels gegen den Libanon.


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Rainer Rilling Krieg & Frieden (14.01.2007)
MZS Metall- Zaun- Stahlbau GmbH & Co. KG

157631_400bei ge-em-be-ha-un-koo-kaa-geee läuten dem unternehmensrechtlich Bewanderten bekanntlich gleich die Klingelohren. Das ist eine so geile Rechtsform. Wirklich profitabel!

Anyway: morgen beginnt endlich der Bau des komplexen Sicherheitssystems in Heiligendamm, um Heiligendamm und um Heiligendamm herum. 

Da lohnt sich ein Blick in Mvregio: "Es handelt sich um ein sehr komplexes technisches Sperrwerk, nicht nur von einem einfachen Maschendrahtzaun", erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) mit Blick auf die Kosten von 12,5 Millionen Euro. Und weiter:


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