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Bernd Huettner Arbeit & Kapital (16.10.2009)
Manifest der Wissenarbeiter/innen
http://www.malmoe.org/artikel/widersprechen/1900


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Bernd Huettner Arbeit & Kapital (23.06.2009)
Wahlverhalten von GewerkschafterInnen

Übersicht über die Wahlentscheidung von GewerkschafterInnen bei der Europawahl vom 7. Juni 2009: Große Unterschiede zwischen Ost und West

Wahlverhalten von Gewerkschaftsmitgliedern in Ost- und Westdeutschland bei der Europawahl (in Prozent):

West: 7

Ost: 31

Grüne punkten bei Frauen Wahlverhalten von GewerkschafterInnen bei der Europawahl nach Geschlecht (in Prozent)

Frauen: 10,7

Männer: 9,9

Gefunden in http://www.einblick.dgb.de/download/2009/einblick_09_11.pdf


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Markus Euskirchen Arbeit & Kapital (05.05.2009)
Take Stuff from Work...

Take Stuff from Work...and get away with it!

Aneignung von unten ist ja eine beliebte Praxis im alltäglichen Klassenkampf. Dass die Gegenseite nicht blöd und auch nicht phantasielos ist, zeigen Bagatellkündigungen aus Anlass tatsächlicher oder auch nur unterstellter Aneignungsfälle.


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Bernd Huettner Arbeit & Kapital (04.05.2009)
Betriebsbesetzungen in der Schweiz

"Betriebsbesetzungen als wirksame Waffe im gewerkschaftlichen Kampf - Eine Studie aktueller Beispiele" Broschüre von Rainer Thomann (hier als pdf-Datei mit 2MB), Mitglied UNIA Region Zürich-Schaffhausen, Schweiz, erschienen Ende Januar 2009. Sie enthält die Beispiele Officine von Bellinzona, Borregaard-Attisholz bei Solothurn, INNSE Mailand, IVECO Suzzara und Holcim Torredonjimeno. Die Broschüre kann für 3 Franken (bzw. 2 Euro) plus Versandkosten bezogen werden bei indiana.thomann(ätt)bluewin.ch

Rezension im Neuen Deutschland vom 22.05.2009.
 


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Richard Heigl Arbeit & Kapital (28.03.2009)
Web 2.0 und die Linke

Da hab ich mich doch neulich noch beschwert, dass im linkspolitischen Umfeld die neuen Web-Technologien irgendwie nicht ankommen wollen, schon wird man eines Besseren belehrt. Nicht nur die Linke Medienakademie bechäftigte sich mit Wikis, Blogs und Netzwerken als Medien politischen Lebens, auch die März-Ausgabe der Zeitschrift Contraste setzt sich mit dem Web 2.0 auseinander. Leider sind die Texte nicht online - macht aber nix, einfach die Zeitung kaufen.

Anhand des "Web 2.0" wird vielfach die Frage nach Kooperation und Öffentlichkeit neu aufgeworfen. Elisabeth Voß schreibt einleitend in Contraste: "Der neue Homo Cooperativus widerspricht in seinem Verhalten nicht nur den Erwartungen kapitalistischer Konkurrenz, sondern auch manch klandestinen Gewohnheiten linker Bewegungen. Immer mehr Bereiche des Lebens finden öffentlich statt, Wissen und Ressourcen werden anderen zur Verfügung gestellt."


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Bernd Huettner Arbeit & Kapital (17.02.2009)
Kampagnen und Gewerkschaften
Das Konzept ist alt, und doch wird es noch viel zu selten umgesetzt: Betriebsgruppen und Gewerkschaften mobilisieren die Öffentlichkeit, um Forderungen durchzusetzen, die nicht nur den Belegschaften in Branchen mit niedrigem Organisationsgrad zugutekommen. Sondern auch den Beschäftigten in anderen Regionen (Drittweltkampagnen) und der Allgemeinheit (Ökokampagnen). Beim deutschen Drogeriediscounter Schlecker hat eine solche Kampagne Wirkung gehabt; auch die langjährige Lidl-Kampagne der Gewerkschaft Verdi schlägt allmählich ein - wie der ARD-Krimi «Tatort» am Sonntag zeigte. Aber wie organisieren GewerkschafterInnen und soziale AktivistInnen eine solche Kampagne? Hinweis von Pit Wuhrer auf neue Broschüre (in der WoZ vom 9.2.2009).

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Ingo Stuetzle Arbeit & Kapital (26.01.2009)
Die Zeche der Krise und die Hegemonie des Kapitals

Es ist schon unglaublich. Und erschreckend zugleich. Wir erleben gegenwärtig nicht nur die schwerste Krise seit 1929, sondern eine Macht des Kapitals, die ernüchternd ist. Das Kapital dominiert nicht nur die Sicht der Dinge wenn es darum geht, was gegenwärtig eigentlich das Problem sein soll, nein, auch die Lösungsstrategien werden bisher im Sinne des Kapitals diskutiert und durchgesetzt. Dass dabei auch die Lasten der Krise mehr als ungleich verteilt werden ist offensichtlich. Dass aber die Journaille ihren Sachverstand in der alltäglichen Redaktionskonferenz vergisst, macht eine informierte Diskussion noch schwerer. Ein Beispiel:


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Markus Euskirchen Arbeit & Kapital (23.01.2009)
Wem gehört das Meer?
meeresboden_400Fragte Die Zeit schon 1973. Und bis heute ist diese Frage nicht ganz so so einfach zu beantworten. Alles inhalb der 200 Meilenzone gehört dem nächsten Küstenstaat, aber da gibt es mindestens 100 Konflikte zwischen benachbarten Meeresanliegern weltweit. Und einige bemühen sich um eine Ausweitung dieser Zone, z.B. Angola, weil es dann noch mehr Lizenzgebühren für Off-Shore-Ölförderung vor seiner Küste kassieren kann. Aber das offene Meer? Gehört niemandem. Noch niemandem. Denn der Dienst einer internationalen Behörde, der Meeresbodenbehörde (International Seabed Authority, ISA, oder französisch: Autorité internationale des fonds marins, und spanish: Autoridad Internacional de los Fondos Marinos) mit Sitz in Kingston, Jamaica, wird seit wenigen Jahren verstärkt nachgefragt, um zunächst eine nationalstaatliche Aufteilung zu erreichen.

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Ingo Stuetzle Arbeit & Kapital (20.01.2009)
Recht auf Profit
“Dass die Kapitalisten, die so sehr gegen das ‘droit au travail’ [Recht auf Arbeit] schrien, nun überall von den Regierungen ‘öffentliche Unterstützung’ verlangen […], also das ‘droit au profit’ [Recht auf Profit] auf allgemeine Unkosten geltend machen, ist schön.” (Marx an Engels am 8. Dezember 1857, MEW 29, 223f.)

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HJ Krysmanski Arbeit & Kapital (29.11.2008)
Richtig spekulieren! Mit Engels!

engels1_01„Man kann aber ganz gut selbst Börsianer und zu gleicher Zeit Sozialist sein und deshalb die Klasse der Börsianer hassen und verachten. Wird es mir je einfallen, mich zu entschuldigen dafür, dass ich einmal Associé [Mitinhaber] einer Fabrik gewesen bin? Der sollte schön ankommen, der mir das vorwerfen wollte. Und wenn ich sicher wäre, an der Börse morgen eine Million profitieren zu können und damit der Partei in Europa und Amerika Mittel in großem Maß zur Verfügung zu stellen, ich ging sofort an die Börse." (Friedrich Engels an Eduard Bernstein, 27. Februar/1. März 1883, MEW Bd. 35, S.444)


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Bernd Huettner Arbeit & Kapital (29.10.2008)
Buch "Identität in Bewegung" jetzt online
Open Access! Sebastian Haunss hat sein Buch Identität in Bewegung. Prozesse kollektiver Identität bei den Autonomen und in der Schwulenbewegung. (Wiesbaden 2004) u.a. zu Praxen und Politiken der Autonomen jetzt auch als pdf im Internet und zwar genau hier. Gottfried Oy hat den Band damals rezensiert, und zwar hier in der Jungle World vom 5. August 2004.

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Ingo Stuetzle Arbeit & Kapital (25.10.2008)
Briefe an den Finanzminister: Schulden? Zahlt der Staat!
"Dieser schöne Satz gilt derzeit nur für Banken. Bald könnte er für alle gelten! Schicken Sie den anhängenden Brief an den Finanzminister." Die Finanzmarktkrise bringt es ans Licht: Wenn das Bankensystem in Gefahr ist, ist plötzlich genug Geld da. 500 Milliarden Euro stehen bereit und wie selbstverständlich verkündet die Regierung, dass die SteuerzahlerInnen für Verluste und Schulden aufzukommen haben. Die interventionistische Linke (iL) stellt deswegen allen Interessierten ein Briefformular an das Finanzministerium zur Verfügung, um auch die privaten Schulden zu vergesellschaften. Und: Am 30. Oktober, dem Weltspartag, findet ab 17 Uhr eine erste Zwischenbilanz des Massenbriefs vor dem Finanzministerium in Berlin statt.

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Markus Euskirchen Arbeit & Kapital (20.10.2008)
Kommunismus statt Krise, spannend hergeleitet von Rick Wolff, kommunistischer Volkswirtschaftsprof. in den USA

Auch schon rumgesessen und angesichts der vermeintlich linken Positionen zur sog. Finanzkrise verzweifelt?

Anregung gefällig? Dann da lang, zu Rick Wolff und seinem Seminar-Input capitalism hits fan.


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HJ Krysmanski Arbeit & Kapital (11.10.2008)
Geldmachtapparat, unterbezahlte Politiker und Superreiche

geldmachts250Der Geldmachtapparat

Wir leben, wie Giovanni Arrighi konstatiert, in einer USA-dominierten Phase globaler finanzieller Expansion, in der sich eine ausgedehnte Menge von Geldkapital (g’) aus seiner Warenform befreit und Akkumulation sich vornehmlich in Gestalt von Geldgeschäften‚ financial deals (wie in Marxens verkürzter Formel gg’) vollzieht. Diese Phase finanzieller Expansion wird durch eine Verwissenschaftlichung bzw. Informatisierung von Macht- und Herrschaftstechniken abgestützt, wie man sie bislang nicht kannte. Herrin des Geschehens aber bleibt die Geldelite.


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Rainer Rilling Arbeit & Kapital (11.10.2008)
Ende des Neoliberalismus? Und die Linke?

picture_4_featureViele linke Organisationen, Einrichtungen, politische Annahmen und (Re-)Aktionsmuster entstanden im der Zeit, sagen wir, der Blüte des Neoliberalismus. Die hier Agierenden oder gar Beschäftigten haben einen Großteil ihre politischen Lebenszeit unter der Hegemonie seiner Praxis, Kultur und Problemstellungen für die Linke gelebt und gearbeitet.

Geht nun diese Zeit zuende? Ja, sie geht zu Ende. Was bleibt, ist offen.

Jedes Ende dauert. Die aktuelle Krise baute sich in anderthalb Jahren sukzessiv auf. Die Macht und ihr Unterbau sind drei, vier Jahrzehnte alt. Sie schwindet nicht so einfach - aber die gewisse Leichtigkeit einer Hegemonie: sie ist definitiv dahin. Welchen Charakter hat also dieses außerordentliche Ereignis, das bislang als "Finanzmarktkrise" bezeichnet wird? Ist dies eine "finale" Krise des Neoliberalismus? Was bleibt von ihm? Was wird kommen? Reicht die Vermutung einer neuen Hochzeit autoritärer Staatlichkeit aus? Frau Merkel, schreibt die FTD vom 10.10., "hat in all der Hektik" um das Hypo Real Estate - Rettungspaket "etwas vergessen: das Parlament." Wie soll man sich einen autoritären Kapitalismus auf den massiven Trümmern des Neoliberalismus vorstellen? Zerbricht die Finanzmarktkrise die noch vorhandenen großen Stücke des Vorsorge-, Wohlfahrts-und Sozialstaats? Wie wird das soziale Kapital und wie das Kapital fürs Soziale aus dieser ungeheuren Kapitalvernichtung herauskommen? Wird die "Rekapitalisierung" des Finanzkapitals den Staat auf seine Gewaltstruktur skelettieren? Ist nicht bailout sondern sellout des Staates das Wort der Stunde? Oder ist dies etwa eine große Krise, deren Folgen klein gehalten werden können? Die neuartigen Befestigungen privater Macht, Ressourcenungleichheit und privater Gewaltpotentiale des neoliberalen Geldadels haben, wie Krysmanski en Detail elaboriert hat, ihre eigenen Ressourcen und werden durch die Lehmann-Pleiten nicht grundsätzlich tangiert. Welche neuen Konfliktlinien entstehen also? Oder ist dies etwa eine große Krise, deren Folgen klein gehalten werden können? Plötzlich tauchen grundlegende Fragen auf.


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