Linkslog Europa

  März 2017  
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Aktuell zum Thema:
Europa


Alle Themen (654)
Politik (115)
Medien & Internet (40)
Suchen (1)
Theorie (48)
Europa (8)
Linke Leute (85)
Krieg & Frieden (59)
Kultur (43)
Bildung & Wissenschaft (22)
Arbeit & Kapital (90)
Gesellschaft & Soziales (62)
Umwelt (6)
Geschichte (29)
Internationales (33)
Feminismus (4)
marx (8)
Ökonomie (1)

Copyright:
Alle Rechte liegen bei den AutorInnen bzw. bei den Publikationen/Verlagen.


Bernd Huettner Europa (03.10.2008)
Erscheinen der Ost-West-Gegeninformationen eingestellt
Die Zeitschrift Ost-West-Gegeninformationen hat mit dem Heft 2-3 ihres 19. Jahrganges (2007) ihr Erscheinen leider eingestellt. Auf der Website dieses zu Beginn (oder immer noch?) als Teil der alternativ-sozialistischen Osteuropasolidarität entstandenen Projektes ist noch ein 16 Seiten umfassendes Register aller Jahrgänge als PDF zugänglich. Es sind noch Hefte bestellbar. Die Zeitschrift wurde u.a. vom gleichnamigen Verein herausgegeben, der "zum Ziel (hat), die demokratischen, grün-alternativen, sozialistischen und globalisierungskritischen Kräfte aus Ost und West über Informationsaustausch, Diskussionen und Veröffentlichungen einander näherzubringen. Die Linie der „Ost-West-Gegeninformationen“ wird von dieser Absicht bestimmt"

Keine Trackbacks    Keine Kommentare


Ingo Stuetzle Europa (27.03.2008)
Die strukturelle Selektivität der europäischen Kommission
Das europäische Bündnis ALTER-EU (Alliance for Lobbying Transparency and Ethics Regulation), an dem u.a. auch LobbyControl beteiligt ist, veröffentlicht vor wenigen Tagen eine Studie, die die Zusammensetzung von Expertengruppen der EU-Kommission untersucht. Selbst die FAZ ging heute kurz darauf ein, denn das Fazit ist mehr als deutlich: Über die Expertengruppen dominieren Industrielobbyisten Teile des europäischen Gesetzgebungsprozesses. Die komplette Studie gibt es in Englisch. Eine Zusammenfassung liegt auch auf Deutsch vor.

Keine Trackbacks    Keine Kommentare


Rainer Rilling Europa (27.03.2008)
Aus der FAS: Die Rückkehr der weißen Onkels. Afrika träumt von der Kolonialzeit. Da war zwar nicht alles besser, aber wenigstens funktionierte der Staat.
Dies ist, wie Oliver zu Recht vermerkte, ein ganz pfantastischer Artikel von Thomas Scheen, der in der FAS vom 23.3.2008 (Nr.12) S.10 erschien.

"Johannesburg. Jean-Baptiste war froh über die weißen Besucher. Das bedeutete nämlich, dass er zur Abwechslung einmal bezahlt werden würde. Jean-Baptiste war ein Ranger im ivorischen Naturschutzpark Comoë an der Grenze zu Burkina Faso. Der Park gilt aufgrund seiner Biodiversität als Weltkulturerbe. Tiere waren dort aber kaum noch anzutreffen, weil die Wilderei dramatische Ausmaße angenommen hatte. Zwar hatte die Europäische Union die Ausbildung von Wildhütern finanziert. Doch die Männer waren nach ihrem Training von dem Militärdiktator Robert Gueï umgehend als persönliche Leibgarde verpflichtet worden. Die einzige Lodge im Park wiederum, die Geld für den Wildschutz hätte generieren können, war von einem Geschäftsmann aus Abidjan übernommen worden, der sich das Anwesen als private Jagdhütte leistete und die verbliebenen Antilopen und die Handvoll Leoparden systematisch abschoss. "Wenn ihr Weiße das nicht wieder übernehmt, wird das niemals etwas", sagte Jean-Baptiste, und er meinte damit nicht nur den Park, sondern das ganze Land, das sich kurz darauf, im Spätsommer 2002, in einem völlig unnötigen Bürgerkrieg selbst zerfleischte, während eine kleine, gewaltbereite und politisch instrumentalisierte Minderheit alles daransetzte, die zahlreichen französischen Unternehmer und damit 60 Prozent des ivorischen Steueraufkommens außer Landes zu treiben. "Ihr Weiße könnt aufbauen. Wir Afrikaner machen alles immer nur kaputt", sagte Jean-Baptiste.


Keine Trackbacks    1 Kommentar


Anne Steckner Europa (21.05.2006)
1:0 für Costa Rica

Carlos' Handflächen waren feucht. Er merkte es, als er seinen Reisepass kurz aus der festen Umklammerung seiner Finger löste, um sich zu vergewissern, dass er alles Nötige bei sich trug. Er wollte am Schalter nicht lange kramen müssen, lieber alles gleich parat halten, Ticket, Ausweis, Adresse – für alle Fälle. Die Schlange rechts vor ihm - EU-citizens - war länger als die, an die er sich anstellen musste. Genaugenommen standen nur zwei Passagiere vor ihm in der Reihe der Non-EU-citizens. Waren etwa alle anderen Reisenden glückliche Inhaber einer Dauereintrittskarte in die Festung Europa?


Keine Trackbacks    Keine Kommentare


Yunus I Soner Europa (06.03.2006)
Ein Beispiel an Politikerkarriere: Rita Verdonk

Der Lebenslauf von PolitikerInnen erklärt meistens weder ihre Politik, noch begründen ihre bisherigen Tätigkeiten ihre Berufung auf den einen oder anderen Posten, was sich auch am lustigen Ministerkarussel zeigt, wenn einer mühelos vom Gesundheits- zum Verteidigungsminister wechselt.
Manchmal aber werden mit der Berufung eines Lebenslaufs auf einen Posten auch Zeichen gesetzt, in welche Richtung die Politik des Ministeriums geht, so vielleicht auch im Fall der in Deutschland bei Schäuble-FAZ-Zeit überaus beliebten niederländischen Integrationsministerin Rita Verdonk. Den Lebenslauf der für die Ausländerbetreuung zuständigen Ministerin bietet jedenfalls die „Zeit“ (Nr. 10, 2. März 2006). Ungekürzt und unverändert alles „Zeit“-relevante:

1955 in Utrecht geboren

1975 bis 1983 Studium der Soziologie und Kriminologie an der Katholischen Universität Nijmegen

1988 bis 1992 stellvertretende Gefängnisdirektorin in Rotterdam

1996 bis 1999 Abteilungsleiterin im niederländischen Inlandsgeheimdienst

Seit 2002 Mitglied der rechtsliberalen Partei VVD

Seit 2003 erste niederländische Ministerin für Integration im Kabinett Balkenende

Keine Trackbacks    Keine Kommentare


Helge Meves Europa (01.11.2004)
Bewegungen, Parlamente und Wahlalternativen

Eingangsstatement beim Workshop “Movement and Parliament” mit Fabio Amato, Rifondazione, Italien, John Rees, Respect, England, Joao, P-Sol, Brasilien und Helge Meves, Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit, am 15.10.2004 beim Europäischen Sozialforum in London

Keine Trackbacks    Keine Kommentare


Rainer Rilling Europa (24.05.2004)
„Wir haben ihn nicht, aber wir könnten ihn kriegen“.

Über Potentiale, Ansätze, Elemente und Tendenzen des Euroimperialismus

Die neue Imperialismusdebatte ist noch nicht in die Jahre gekommen, aber schon kann man sich darüber streiten, welche Texte sie geprägt haben – neben den üblichen Verdächtigen wie Gowans „Global Gamble“ (1999), Panitch`s „The new imperial State“ (NLR 2/2000), Hardt/Negri`s „Empire“ oder Harvey`s „New Imperialism“ sind es bald Hundert Beiträge, die unbedingt gelesen sein wollen, wenn der neue Streit um den „Imperialismus“ einem ordentlichen Seminarismus zugeführt werden soll. Erst recht kompliziert wird die Rede vom Imperialismus, geht es um Europa. Gibt es einen Euroimperialismus? Darum ging am 21./22.5. die Tagung „Europimperialismus?“ der Forschungsgruppe Europäische Gemeinschaften (FEG) am Institut für Politikwissenschaften der Uni Marburg in Zusammenarbeit mit dem gewerkschaftsorientierten Think-Tank WISSENtransfer und der Rosa-Luxemburg-Stiftung....

Keine Trackbacks    Keine Kommentare


Rainer Rilling Europa (21.11.2003)
esf 03 paris
aber immerhin: höhnische bis überhaupt keine berichterstattung in der presse hierzulande, während die französische wenigstens noch die finanzierung des esf durch das aussenministerium usw. vermerkte (schließlich bezahlte die ford-foundation beim wsf in porto alegre mit) ...dennoch gab es deutliche veränderungen zu florenz, nicht nur in der finanzierung - mehr trotzkismus, mehr gewerkschaften, kein politisches machtzentrum, mehr eigene veranstaltungen außerhalb des forums, motivierende debatten, starkult (diesmal negri!), viel hintergrund: aushandeln von aktionstagen in 2004, europäische linkspartei.

Keine Trackbacks    Keine Kommentare