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Rainer Rilling Krieg & Frieden (21.01.2004)
CDU-Pawlow
Der Pawlow packt immer zu, wenn der CDU laut FAZ nichts gegen die SPD einfällt. So heute am 21.1.04 Karl Feldmeyer : "Verteidigungspolitik ist für die Union kein Thema. Sie muß es meiden, denn eine eigene Position hat sie dem, was die Regierung tut, nicht entgegenzusetzen. (...) Als verteidigungspolitische Größe gibt es die Union schlicht nicht mehr." Wer hätte das dem Struck zugetraut.

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Henrik Lebuhn Gesellschaft & Soziales (14.01.2004)
In the ghetto...
Dass die bürgerliche Presse immer wieder gern den Ghettodiskurs aus dem Journalistenhut zaubert, ist eigentlich nichts neues. Die Klage über den angeblichen Verfall der öffentlichen Ordnung, über Ausländerkieze in denen Deutschländer mittlerweile eine bedrohte Spezies darstellten und über „die-Polizei-dein-Freund-und-Helfer“, die von kriminellen Jugendbanden schikaniert würde, gehört zum Standartrepertoire jeder anständigen bundesdeutschen Tageszeitung. Doch die Art und Weise...

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Rainer Rilling Kultur (10.01.2004)
Erinnerungsgut Wald
Am 2.Januar 2004 irren wir durch die Waldstraße (Zinnowitz / Usedom) auf der Suche nach einem direkten Weg nach Peenemünde. Mir ist noch vage allerlei linke Aufregung über die dortige Ausstellung im Kopf. Doch die Stücke sind zeitstark. Eine Tafel berichtet über einen Holländer: Johannes ter Morsche.
Er war Arbeiter, trat 1920 in die holländische KP ein, heiratete nach Zinnowitz, wohin er nach der Okkupation Hollands 1941 zwangsverpflichtet wurde.

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Richard Heigl Arbeit & Kapital (06.01.2004)
Weisheit am Ende – Heilig-Drei-König ist auch nicht mehr, was es mal war.
Caspar, Melchior, Balthasar so heißen - die Katholiken wissen es noch - die drei Weisen aus dem Morgenland, die einfach mal einem Kometen nachliefen und schließlich einem kleinen Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten, dann frech behaupteten, der kleine Racker sei für ganz Großes bestimmt, denn ein Königs- wenn nicht ein Gottessohn würde dieser Krippe entsteigen. Da war wenigstens noch Party in Bethlehem.

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Sabine Nuss Medien & Internet (03.01.2004)
Chips im Joghurt
Tagtraum. Eben die zig-ste Meldung gelesen über den künftigen Einsatz von Chip-Karten. Und die übliche Kommentierung dazu: Der gläserne Bürger droht, Datenschützer warnen. Langsam geht es aber auch wirklich zu weit: Die intelligenten Chips sollen nicht nur die perfekte "Verbrecherkartei" ermöglichen oder SchülerInnen kontrollieren, sondern auch in Alltags-Gegenstände eingepflanzt werden, zum Beispiel in Joghurt!!!

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Markus Euskirchen Bildung & Wissenschaft (03.01.2004)
Kritische Kriegsbegründungen im Bundestag (Konferenzankündigung)
Die kritische Friedens- und Konfliktforschung in einer ihrer verbliebenen institutionellen Formen (Fernuni Hagen, Institut Frieden und Demokratie) lädt Ende Januar ein zu einer Konferenz: "Kriegsbegründungen. Strategien der Legitimierung und Legalisierung militärischer Gewalt in der Geschichte" in den Bundestag. Sie tut das auf eine Art und Weise, die eine kritische Stoßrichtung jedoch vermissen läßt...

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Wiener Buerokombinat Medien & Internet (26.12.2003)
Denunzianten aller Systeme...
Gestern im Kino. Vor dem Weihnachtsfilm: Trailer und Werbung. Eine dunkelhäutige Schöne (Marke "rassiges Vollblutweib") in Strapsen räkelt sich im Bett und

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Rainer Rilling Politik (22.12.2003)
FASadismus
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 21.12.2003 wurde bei der Bearbeitung der Frage, wie das „Erdferkelchen“ (FAS) Hussein zu Tode gebracht werden sollte, saukomisch, oder, wie man will, schlicht faschistisch. Wie kann nach ihrer Meinung die texanische Todesartenunterkomplexität getoppt werden? Die FAS:

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Rainer Rilling Medien & Internet (17.12.2003)
Dean, der moderne Spalter
Interessant der Blick eines führenden Mitglieds der Clintonadministration auf die Dean-Campaign: Everett Ehrlich wirft in What will happen when a national political machine can fit on a laptop? Dean vor, mit seinem Laptop die demokratische Partei zu spalten - schließlich unterstützt Clinton Wesley Clark.

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Rainer Rilling Kultur (12.12.2003)
Rechtsesoterik

Es gibt sie doch, die Bücherverbote. Nachdem Anfang November 2003 vor 800-1000 Teilnehmern in München eine Podiumsdiskussion zu Weltbild und Methode des rechts-esoterischen Psychoanalytikers und Show-Heilers Bert Hellinger und seine Jünger (u.a. Prof. Dr. Franz Ruppert von der Katholischen Stiftungsfachhochschule) stattgefunden hatte, versucht Ruppert nun, die Habilschrift von Klaus Weber von dr Fachhochschule München verbieten zu lassen, die sich u.a. mit dem akademischen Hellinger-Adepten befasst.
Ruppert wollte schon vor der Veranstaltung Weber verbieten, Aussagen über die Arbeitsweise Rupperts an der Fachhochschule zu treffen. Weber hat in seinem Buch Blinde Flecken, Argument Verlag 2003, das die Zusammenhänge von Psychologie und Faschismus thematisiert, auf Hellinger und Rupperts völkische, antisemitische und totalitäre Tendenzen hingewiesen.
Der Rechtsanwalt von Prof. Dr. Franz Ruppert will „bei Meidung einer Vertragsstrafe von € 10 000 für jeden Fall der Zuwiderhandung“ beim Argument Verlag folgende Passage aus dem Buch geschwärzt sehen: „Diesem „Vergessen“ der Überlebenden-Erfahrungen steht die Behauptung gegenüber, die deutschen Täter hätten schlimmeres (sic!) erlebt als die Juden: nämlich die schwersten Traumafolgen“.
Diese Passage stützt sich auf den zitierten Satz von Franz Ruppert: „Kriegsfolgen sind die schwersten Traumafolgen“. Wenn diese Folgen des Folgen eines Traumas mit dem Superlativ bezeichnet werden, dann sind die Folgen des Holocaust nicht die schwersten Folgen traumatischen Erlebens. Da Ruppert in seinem Buch „Verwirrte Seelen“ in diesem Zusammenhang Juden als Opfer gar nicht erwähnt (dafür aber deutsche Soldaten), ist der logische Schluss aus seinen Ausführungen, dass er tatsächlich die Folgen des Kriegs schwerer einschätzt denn die psychischen Folgen, unter welchen die überlebenden Juden litten und leiden.
Wird nicht geschwärzt, dann ist Schluß mit Verbreitung der Publikation. In Gang gesetzt mit Recht und Ökonomie, Politik kommt nicht vor: von Verbot redet niemand. Bis auf, allerdings, den Betroffenen: dr.k.weber@t-online.de.


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Rainer Rilling Krieg & Frieden (11.12.2003)
Cheneys Schlachtfest
Herr Cheney und seine Jungs gönnten sich am Montag der Woche eine Pause von der harten Arbeit an der Ölfront und gingen jagen, dieses mal auf Fasanen, also an der Heimatfront. Die TV-Station KDKA2 meldete gestern: "Cheney arrived at the Arnold Palmer Regional Airport in Latrobe on Monday to do some hunting at the Rolling Rock Club and Game Preserve -- a private club with farm-raised pheasants; but some say it was no hunt -- it was a slaughter.Five-hundred pheasants were released in front of Cheney and his men; and the ten-man hunting party killed 417 of the birds. Vice President Cheney alone shot over 70 pheasants. The birds were then plucked and vacuum-packed in time for Cheney's afternoon flight back to Washington, DC."

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Rainer Rilling Kultur (08.12.2003)
Millionairseinander
Eigentlich ist es ziemlich egal, wenn Millionäre sich untereinander abwatschen. Dass es die Methode Harald Schmidt getroffen hat, die eben Kay Sokolowsky bei Konkret unverlinkbar in seiner Eloge Late Night Solo gefeiert hat, ist aber doch irgendwie hart.

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Christoph Spehr Kultur (02.12.2003)
Marcus Hammerschmitt für die Obersekunda, v. Christoph Spehr

Kann man, soll man Hammerschmitt lesen in der Schule? Diese Frage, die unter Pädagogischen Ressource Personen gerne am eifrigsten diskutiert wird, kann hier getrost übersprungen werden. Seit im heutigen Integrierten Bildungssystem 75% des Curriculums von den LernarbeiterInnen entschieden werden und auch das pädagogische Vetorecht bei der Schullektüre mit der Untersekunda endet, kommt keine PRP mehr um Hammerschmitt herum – und sagen wir es gleich deutlich: um >Polyplay<. >Hammerschmitts Werther<, wie er halb respektvoll, halb abwertend genannt wird, erfreut sich bei der Jugend heute einer Beliebtheit, in der nicht wenige einen ernsthaften Anlass zur Besorgnis sehen. Gerade deshalb darf jedoch die fachwissenschaftliche Betrachtung diesem Werk nicht ausweichen, wollen wir seine Deutung nicht dem ungeleiteten jugendlichen Existenzialismus und dem spekulativen Wahn der Websites überlassen.

>Polyplay<, soviel kann als gesichert gelten, markiert den Übergang von Hammerschmitts Frühschriften zu den Werken der sozialistischen Klassik....

Die vollständige Rezension von Stud.Rat Gottlieb Günzburg, frisch aus der Zukunft, findet sich unter:
http://www.cityinfonetz.de/homepages/hammerschmitt/low_spehrpoly.html

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Rainer Rilling Theorie (29.11.2003)
The New Imperialism
New Imperialism
heisst das neue Buch von David Harvey (Oxford University Press 2003, VSA 2004). Noch nie habe ich einen so angenehm bescheiden geschriebenen theoretischen Text gelesen. Harvey unterscheidet im Anschluss an Arrighi territoriale und kapitalistische Logiken der Macht, deren Agenten besondere Interessen in unterschiedlichen Zeit-Raum-Konstellationen verfolgen. Imperialismus ist für einen Typus Kapitalismus charakteristisch, der die ungleichen geografischen Bedingungen ausbeutet und die notwendig durch die Austauschbeziehungen im Raum entstehenden Assymmetrien aufrechterhält, unter denen die Akkumulation des Kapitals geschieht. Diese Asymmetrien zeigen sich in unfairem und ungleichem Austausch, räumlich konzentrierten Monopolen und Ausbeutungsspraxen, die auf die ungleiche Kapitalflüsse zurückgehen. Die Sicherung dieser Asymmetrien im Tausch gegen die Unterstützung seiner Macht ist der Kerngehalt imperialistischer Politik.

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Rainer Rilling Politik (28.11.2003)
Der Fall Song
song du-yul
Zuerst verhaftet und am 19. 11.03 nun auch von den koreanischen Behörden angeklagt wurde der deutsch-koreanische Soziologe Song Du-Yul, der nach 1967 nach Deutschland ins Exil kam, studierte, 1972 bei Habermas promovierte, dann habilitierte und seit 1982 an der Uni Münster im Fachbereich Soziologie arbeitet.

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