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Rainer Rilling Theorie (08.04.2004)
Intervention - endlich
Als sich in den späten 60ern die allgemeine Wissenschaftskritik sukzessiv auf Fach- und Disziplinkritiken fokussierte, war in einigen Fällen der Schwung so heftig, dass die Kritik auf Dauer gestellt werden konnte, zumeist in Zeitschriften (Dr. Mabuse, Kritische Justiz oder Demokratie und Recht, Demokratische Erziehung, Prokla, später die Wechselwirkung, Soziale Arbeit usw.) oder linken Disziplinverbänden (VDJ, Alternative Ökonomen). Im Rückblick wird offensichtlich, wie selten dies gelang und wie weit das Feld ohne Konterpart blieb. Deswegen ist es einfach phantastisch,

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Mario Candeias Politik (05.04.2004)
Eigentum und Diebstahl
Eigentum ist Diebstahl?

Am 1. April fand eine Diskussion zur Aneignungsdebatte statt, organisiert von der Gruppe Kritik & Praxis. Martin von FelS (Für eine linke Strömung) stellt die Berlin Umsonst Kampagne vor – eine „experimentelle Praxis“, die anknüpft an soziale Bedürfnisse und Konflikte. Meist individuell praktizierte Regelverletzungen wie Schwarzfahren, Klauen, illegales Downloaden etc. transportieren subversive Elemente in sich, denen es einen kollektiven politischen Charakter zu verleihen gilt. „Freie Aneignung“ stelle nicht die kapitalistische Vergesellschaftung als Ganze, aber zumindest den Warencharakter ansatzweise in Frage. Angesichts der Privatisierung allgemeiner Reproduktionsbedingungen und wachsender sozialer Ungleichheiten biete die Aneignung von unten die Möglichkeit soziale Kämpfe zusammenzuführen.

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Christoph Spehr Medien & Internet (01.04.2004)
networks, art & collaboration
http://molodiez.org/ocs/index.php

Am 24. und 25.4.2004 findet die Konferenz >networks, art & collaboration< am Department of Media Study, State University of New York at Buffalo, statt. Die Konferenz ist organisiert von Geert Lovink und Trebor Scholz. Auf der angegenen Seite befindet sich zwar noch kein Programm, aber ein Archiv der Mailingliste, Texte und ein Konferenz-Wiki.

>>Over the past years Internet activism has seen a spectacular rise. From Seattle (December 99) to 911 responses, protests for a democratic globalization process
and the rise of the biggest anti-war movement since the Vietnam war, global social movements have never been more prominent. There is talk of a ‘transnational civil society’ in the making.

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Christoph Spehr Theorie (01.04.2004)
Social Fiction & Utopie
Social Fiction & Utopie
Vortrag auf der Transmediale, 02.02.2004

Das Thema, von dem hier die Rede sein wird, ist die Einführung in ein Forschungsgebiet – das der politischen Utopie, oder auch der Social Fiction. Wir haben die Filmausschnitte am Anfang zusammengestellt, weil sie zeigen, dass das Utopische eine sehr vielgestaltige Landschaft ist, dass Utopie sehr verschiedene Dinge heißen kann, und dass dies in den Überlegungen, Wünschen und Sehnsüchten von uns präsent ist. Viele Geschichten, die wir uns in Filmen ansehen oder die wir in Büchern lesen, handeln davon, dass in unserem Leben etwas nicht in Ordnung ist. Dass etwas Fundamentales daran verkehrt ist; dass es unwirklich ist, eine Täuschung, eine Simulation – so wie in Matrix.


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Rainer Rilling Linke Leute (24.03.2004)
The world is not for sale? Fine.
Liberties
Eine ganze Generation hat nur in der Zeit des Neoliberalismus gelebt, sagt David Harvey vom CUNY Graduate Center zur Eröffnung der Socialist Scholars Conference 2004 in New York am 13. März. Über 2000 TeilnehmerInnen sind zu dieser größten jährlichen Konferenz der US-Linken in die Cooper Union gekommen, darunter übrigens auch gut anderthalb Dutzend echte Deutschländer.

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Rainer Rilling Politik (23.03.2004)
Neocons (1)
Irving Kristol, einer der Urväter der US-Neocons, wird in einer Analyse im Boston Review von Corey Robin:Endgame mit dem Satz zitiert: "I think it would be natural for the United States . . . to play a far more dominant role in world affairs. Not what we're doing now but to command and to give orders as to what is to be done. People need that. There are many parts of the world—Africa in particular—where an authority willing to use troops can make a very good difference, a healthy difference."

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Mario Candeias Gesellschaft & Soziales (09.03.2004)
Wahlalternative 2006 - Ein stark subjektiver Eindruck.
Am 5. März trafen sich 30 Menschen aus unterschiedlichen politischen Zusammenhängen um Möglichkeiten einer wahlpolitischen Alternative für die nächsten Bundestagswahlen 2006 zu diskutieren. Das zugrundeliegende Papier hatte schon im Vorfeld kontroverse Debatten inspiriert, zumindest in gewissen Kreisen: eine neue Linkspartei? Als Repräsentantin der
globalisierungskritischen und vielfältigen pluralen linken Bewegungen? Ohne den altbackenen Mief der im Westen ohnehin chancenlosen PDS? Angesichts der verbreiteten Unzufriedenheit mit der herrschenden Politik und ihrer
vermeintlichen Alternativlosigkeit eigentlich ein naheliegender Gedanke, eine solche Wahlinitiative zu starten. Ich selbst beurteilte die Erfolgsaussichten solcher Überlegungen eher skeptisch, aber eine festgelegte
Position hatte ich, wie viele, vor dem Treffen nicht.

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Rainer Rilling Medien & Internet (08.03.2004)
Reemtsma, Adorno und die Eigentumsfrage an die Rosa-Luxemburg-Straße
free adorno

Jan Philipp Reemtsma, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur („deren Vorstand ich bin“) hat in den 80er Jahren für die Stiftung die Pflegekosten für „Frau Adorno“ übernommen und dafür den Nachlass von Herrn Adorno (und Walter Benjamin) erhalten. Die Stiftung hat das Adornoarchiv eingerichtet und 6 Millionen Euro für 60 Publikationen ausgegeben. Ein Verdienst. Nun allerdings stellt der Postachtundsechziger die Eigentumsfrage - so rum natürlich und nicht andersrum. Also eben gerade nicht so, wie es damals Tick, Trick und Track ihrem herzensguten Onkel Dagobert erklärten, sondern so, wie es dieser Tage die Kultur der EU-Direktive zum Schutz geistigen Eigentums präsentiert. Worum geht es?

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Henrik Lebuhn Gesellschaft & Soziales (01.03.2004)
Kollwitzplatz in Kreuzberg
„Falls Sie sich schon lange Ihren Traum vom individuellen Wohnen im Loft oder schönen Altbau erfüllen wollten, sind Sie hier genau richtig.“ Klebrigsüß wirbt die Firma Erber Immobilien zur Zeit um finanzkräftige Schönwohner, die sich in eine ehemalige Marmeladenfabrik in Berlin/Kreuzberg einkaufen sollen. Der großzügige Gebäudekomplex sieht im Moment zwar noch ziemlich verwaist und heruntergekommen aus. Bis Juni 2005 sollen die Sanierungsarbeiten an der seit 1982 leer stehenden Fabrik jedoch abgeschlossen sein. Und dann rollt der Rubel: Da das Objekt unmittelbar am Spreeufer und mitten im geplanten Medienviertel media spree gelegen ist, spekuliert Erber Immobilien offensichtlich auf gutes Geld. Auch „große Konzerne wie MTV und Universal lieben die junge, kreative Atmosphäre und haben sich bereits für diese Lage entschieden,“ heißt es in der Präsentationsbroschüre. Na super!

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Rainer Rilling Politik (15.02.2004)
Total zielgenau
war mal wieder die Veranstaltungsplanung linker Leute am dritten Maiwochenende zwischen dem 20.und dem 23. Mai 2004: da tagen zeitgleich der Buko in Kassel, die HKWM-Jahrestagung in Berlin und Wissenstransfer / FEG mit einer Tagung " Euroimperialismus?" in Marburg. Wirklich genial.

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Henrik Lebuhn Gesellschaft & Soziales (08.02.2004)
Are you an artist?
LA Downtown
Unmittelbar südlich an den Financial District von Los Angeles schließt das urbane Armenviertel South Central an. Kilometerweit ziehen sich die kleinen Straßen mit eingeschossigen Holzhäusern, die wie zu groß geratene und heruntergekommene Gartenlauben wirken. Entlang der mehrspurigen Verbindungsstraßen finden sich zahlreiche kleine Geschäfte, vor allem Liquorstores und Tacostände. Mehrere Industriegürtel legen sich quer durch den überwiegend von Schwarzen und Latinos bewohnten District und konterkarieren dessen kleinstädtisches Flair. Bekannt ist South Central vor allem für dreierlei: Für die Watts Riots, die 1965 im gleichnamigen Viertel im südlichen Teil des Districts ausbrachen. Für die Aufstände von 1992, die nach dem Polizeiübergriff auf Rodney King Los Angeles tagelang in Atem hielten. Sowie für die Watts Tower, eine bizarre Mischung aus subversiver Kunst, schwarzer Stadtteilgeschichte und öffentlichem Deeskalationsprojekt.

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Rainer Rilling Politik (02.02.2004)
aleksa.
aleksa.punkt
Aleska. Ein Alternatives Landesentwicklungskonzept für den Freistaat Sachsen , insgesamt 4 MB [.pdf] schwer, herausgegeben von der PDS-Fraktion im sächsischen Landtag, wissenschaftlich begleitet vom BISS e.V. Eine interessante Sache in einer Zeit, wo die Hausse der Zukunftsberichte vorbei ist.


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Rainer Rilling Krieg & Frieden (01.02.2004)
Pflüger
Tobias Pflüger, Ex-RLS-Stipendiat und auf dem Weg zum Gesamtantimilitaristen, hat sich auf Platz 4 der PDS-Europawahlliste durchgeboxt. Hoffentlich wird er nicht zum PDS-Pinguin!

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Henrik Lebuhn Arbeit & Kapital (30.01.2004)
Day by day by day by day
Für einen Besuch des Latinoviertels von San Franscisco, dem „Mission District“, gibt es viele gute Gründe. Hier, etwa fünf Kilometer vom Financial District der Innenstadt entfernt, laden die kleinen mexikanischen Taco-Restaurants auf der 24th Straße zu gutem und günstigem Essen ein. Kulturinteressierte mögen die unzähligen Wandgemälde und Graffities bestaunen, die an Häuserwänden und öffentlichen Gebäuden von den mittelamerikanischen Befreiungskämpfen der 70er und 80er Jahre berichten. Und wer billige Arbeitskraft sucht, kann sich auf der „Cesar Chavez“ zwischen „Bryant Street“ und „Valencia“ mit lateinamerikanischen Tagelöhnern versorgen...

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Henrik Lebuhn Gesellschaft & Soziales (26.01.2004)
Baghdad by the Bay
S.F. Januar 2004
Am vergangenen Sonntag habe ich in der Main Library von San Fransisco nach aktueller Literatur über Segregations- und Gentrifizierungsprozesse in der Bay Area recherchiert. Die Abteilung „Urban Studies“ ist für eine öffentliche Bibliothek überraschend gut ausgestattet und das 2000 erschienene Buch „Hollow City“ tut es mir besoners an. Rebecca Solnit und Susan Schwartzenberg berichten vom rasanten Wandel der Bay Area in den 90er Jahren.

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