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Richard Heigl Geschichte (06.01.2009)
Lincoln und die Unternehmen

abraham_lincoln"Ich sehe in der nahen Zukunft eine Krise nahen, die mich beunruhig und um die Sicherheit meines Landes zittern lässt ... die Unternehmen sind mächtig geworden, und die Folge wird ein Zeitalter der Korruption an höchster Stelle sein, die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft auszuweiten, indem sie solange Einfluss auf die Gesinnung der Menschen nimmt, bis aller Wohlstand in den Händen weniger zusammenfließt und die Republik zerstört ist."

Abraham Lincoln am 21. 11. 1864 in einem Brief an Colonel William Elkins (aus: Archer H. Shaw: The Lincoln Encyclopedia, Macmilla, New York, 1950) 


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Rainer Rilling Politik (26.12.2008)

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via yolk


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Henrik Lebuhn Internationales (23.12.2008)
What We See, What We Hope
Declaration of Solidarity with the Uprising in Greece

We want first of all to say a collective yes! to the uprising in Greece.  We are artists, writers and teachers who are connected in this moment by common friends and commitments.  We are globally dispersed and are mostly watching, and hoping, from afar.  But some of us are also there, in Athens, and have been on the streets, have felt the rage and the tear gas, and have glimpsed the dancing specter of the other world that is possible.  We claim no special right to speak or be heard.  Still, we have a few things to say.  For this is also a global moment for speaking and sharing, for hoping and thinking together...

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Rainer Rilling Krieg & Frieden (19.12.2008)
Das ist eine Fehlentscheidung

img_6163_400Es sind wohl doch richtungspolitische und nicht fach- und bewegungspolitische Gründe, die dazu geführt haben, dass weder Tobias Pflüger noch André Brie auf der Vorschlagslisteder Parteispitze der LINKEN zur Europawahl stehen. Während die TAZ eine ungenannte "Spitzenpolitikerin" der Linkspartei widergibt, woach die Parteilinke "klar überrepräsentiert" sei (genannt wird eine Person, Sabine Lösing) konstatiert die Junge Welt einen "Rechtsruck"und führt die entsprechende personelle Dominanz von Mitgliedern des "Forums Demokratischer Sozialismus" auf. Die Debatte, die nun in den letzten Tagen begonnen hat, unterscheidet sich zumindest in der oben genannten Hinsicht kaum von den auch in anderen Parteien üblichen Fraktions- und Richtungskämpfen.

Dabei geht es nicht nur darum, dass strategische Intellektuelle richtungspolitischen Kalkülen zum Opfer fallen und ein Kahlschlag unter den europapolitisch kompetenten Linken veranstaltet wird (sieht man von Gabi Zimmer ab) - die LINKE hat es in den letzten Jahren vermocht, mit einem differenzierten Positionsspektrum in der Friedensbewegung zu kooperieren und es selbst in seinem Personal - mit Wolfgang Gehrcke, Paul Schäfer, Tobias Pflüger und anderen - zu repräsentieren. Von der Sache her ist es völlig unverständlich und eine krasse Fehlentscheidung, warum mit der Nichtberücksichtigung von Tobias Pflüger von diesem Politik abgegangen wird. Eine erkennbare, qualifizierte inhaltliche Kritik an der radikalen friedenspolitischen Position Pflügers ist mit dieser Entscheidung (jedenfalls nach außen hin) nicht verbunden. Man kann sich gut vorstellen, wie die Reaktion einer Friedensbewegung sein wird, die sich gegenwärtig auf die Aktivitäten zum 60. Jahrestag der NATO vorbereitet und in der klar ist, dass der angekündigte Obama-Gates-Multilateralismus die "Erwartung" an Europa und in Sonderheit die BRD auf stärkere vor- und nachsorgende militärische Aktivitäten richten wird. Militär- und Sicherheitspolitik wird nicht rhetorisch, sondern real an Bedeutung gewinnen. Die LINKE hat mit Heiligendamm und ihren antimilitärischen und friedenspolitischen Aktivitäten in den letzten Jahren unerwartet hohe Akzeptanz gewonnen. Von der wird viel verspielt werden, wenn es bei dieser Entscheidung bleibt. Es gibt eine Website Antikriegsstimme.EU, die Stimmen für eine Revision dieser Entscheidung sammelt. 


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Markus Euskirchen Gesellschaft & Soziales (19.12.2008)
Gute Arbeit schenken!

teddy_gAuch in einer emphatisch-gerechten (d.h. solidarischen) Gesellschaft der Freien und Gleichen gäbe es Orte der Distribution von Gütern, die hier gemacht und dort gebraucht werden: Magazine (vgl. LeGuin, Planet der Habenichtse). Statt abstrakter Preisangaben gäbe es zu jedem Produkt konkrete Informationen über die bei seiner Produktion und Verteilung verbrauchten Ressourcen und über die angefallen Arbeiten unter Berücksichtigung der Arbeitsverhältnisse und -bedingungen. Werbung würde weniger aufdringlich in der Form und wirklich zu Produktinformation im oben ausgeführten Sinne, was ihren Inhalt angeht. Das "Sexismus in der Werbung"-Problem erledigte sich automatisch: Mein Bedürfnis nach Zuneigung und Wärme würde nicht mehr zur Ankurbelung meines Konsumverhaltens instrumentalisiert. Ich könnte und würde mich viel vernünftiger, sach- und bedürfnisgerechter verhalten in einem solchen Magazin. So vermittelt würden andere mich und auch ich andere bedienen. Alles wäre schöner. Und zwar nicht nur an Weihnachten.

Einen Versuch in diese Richtung bildet Le Grand Magasin. Er greift zwar notwendig zu kurz. Notwendig im Rahmen der (leider immer noch dominanten) kapitalistischen Prouktionsweise: Letztendlich wird verkauft und damit herrscht der entfremdende Preismechanismus zumindest immer noch mit. Aber der Widerspruch ist auszuhalten, solange wir nicht aus den Augen und aus der Diskussion verlieren, wie wir leben, uns vergesellschaften wollen und es in kleinen Schritten auch tatsächlich versuchen. Ein gelungener Beitrag zu letzterem ist das Große Magazin sicher. In diesem Sinne: Frohe Jahresendfeierlichkeitseinkäufe!


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Rainer Rilling Politik (17.12.2008)
Die Stagnation der Linken...

img_5053_400_01wird immer deutlicher zum Wahlkampfinstrument in den einschlägigen Medien: etwa dem aktuellen Spiegel 51/08, der FAZ (regelmässig), dem Tagesspiegel,der ZEIT (immer öfter) der Welt, etwa hier oder hieroder hieroder sonstwo. Die Linke sinke in den Meinungsumfragen - voran die notorischen Forsa-Umfragen - und wieder einmal wird ein Totenglöcklein eingeläutet. Gut. Dabei kommt einiges richtiges zutage, etwa in einem Welt-Interview mit Frank Decker (Bonn): Dies liegt daran, dass Die Linke auf die konjunkturellen Probleme und die Krise der internationalen Finanzmärkte keine überzeugenden Antworten gibt. Hier offenbart sich ein programmatisches Defizit, das bisher nicht aufgefallen ist, weil sich die Partei weitgehend auf die Kritik des Bestehenden beschränken konnte....Zudem wird die Kritik dadurch erschwert, dass die anderen Parteien den Staat als Problemlöser wieder entdeckt haben. Die Bürger wiederum blicken auf diejenigen, die jetzt tatsächlich handeln, Schaden vom Volk abwenden und Sicherheiten geben können. Dazu sind Oppositionsparteien nicht in der Lage....Mit Schröders Reformpolitik konnte Die Linke die Gerechtigkeitsfrage stellen. Diese „Grausamkeiten" sind inzwischen Vergangenheit und geben für die aktuelle Auseinandersetzung immer weniger her. Die gute wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre hat der Linken Gelegenheit gegeben, die Verteilungsprobleme in den Vordergrund zu rücken. Die Finanzkrise und der sich abzeichnende Konjunktureinbruch drängen das Gerechtigkeitsthema jedoch zurück. Jetzt geht es um Sicherheit und Besitzstandswahrung. Da hat es die Linke automatisch schwerer."
Tatsächlich verbirgt sich hinter dieser Kritik eine grundsätzliche Frage: die aktuelle, sich zu einer Weltwirtschaftskrise entfaltende ökonomische Krise,  könnte vielleicht die dritte große ökonomische Krise sein, nach 1873 und 1929, die neben den zwei großen politischen Krisen der zwei Weltkriege den europäischen Kapitalismus gekennzeichnet haben. Jedesmal kam es in ihrem Gefolge zu einer strukturellen Differenzierung bzw. dauerhaften Befestigung des (auch partei-)politischen Richtungs- und Strömungsgefüges. Das Parteiensystem, wie es gegenwärtig existiert ging (mit Ausnahme der Grünen) aus diesen Krisenumbrüchen hervor. 

Da stellt sich doch die Frage: was wird aus einer Linken, die gegenwärtig in allen Fragen (Reetablierung des starken Staates, "Umstellung von Gerechtigkeit auf Sicherheit" in der Krise, Aufwertung der Infrastrukturkomponente des Öffentlichen (Energie, Bildung, Verkehr) etc.) rapide ihre Alleinstellungsmale verliert? Wenn sie nicht in relativ kurzer Zeit eine relativ kohärente und konsensfähige wie auch politisch kommunizierbare (wie theoretisch einigermaßen überzeugende) Bestimmung der gegenwärtigen Krise präsentiert, die begrenzte Reichweite und falsche Anlage der sich herausbildenden Krisenpolitik der Macht überzeugend kritisiert und es versteht,  zum politischen Repräsentanten einer altiven Politik der Krisenüberwindung zu werden, dann werden die Wahlkämpfe des kommenden Jahres, bei denen es ausschließlich um die Krise gehen wird, für die Linke kein Vergnügen sein. 



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Markus Euskirchen Gesellschaft & Soziales (11.12.2008)
Kapitalismus tötet.

In Griechenland gibt es Widerstand von unten links gegen die anti-soziale Agenda der Herrschenden, der neoliberalen Gleichschalter, der kapitalistischen Profitmaximierer. Der griechische Staat schießt mittlerweile mal wieder scharf in die Menge: Am 6. Dezember blieb der Schüler Alexis Grigoropoulos tot auf der Straße liegen.

Als unabhängige Blogger die Kriegsberichterstattung aus dem Irak lügen straften, wurden sie irgendwann sogar in den Augen Bürgerlicher zu Helden der Pressefreiheit. Mal sehen, ob unabhängige Berichte von der Revolte in Griechenland den Spiegeln und Focussen ebenso ins Weltbild passen...

Ein Indymedia-Feature berichtet die Essentials und dokumentiert die andauernden, europa- und deutschlandweiten Reaktionen. http://alexisg.blogsport.de bringt Berichterstattung aus Griechenland unabhängig von Mainstream-Medien auf Basis von Augenzeugenberichten, ergänzt um übersetzte Postings der griechischen Indymedia-Seite.


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HJ Krysmanski Arbeit & Kapital (29.11.2008)
Richtig spekulieren! Mit Engels!

engels1_01„Man kann aber ganz gut selbst Börsianer und zu gleicher Zeit Sozialist sein und deshalb die Klasse der Börsianer hassen und verachten. Wird es mir je einfallen, mich zu entschuldigen dafür, dass ich einmal Associé [Mitinhaber] einer Fabrik gewesen bin? Der sollte schön ankommen, der mir das vorwerfen wollte. Und wenn ich sicher wäre, an der Börse morgen eine Million profitieren zu können und damit der Partei in Europa und Amerika Mittel in großem Maß zur Verfügung zu stellen, ich ging sofort an die Börse." (Friedrich Engels an Eduard Bernstein, 27. Februar/1. März 1883, MEW Bd. 35, S.444)


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Ingo Stuetzle Kultur (24.11.2008)
Was macht Ihre Scheißabstimmung über diese Kreditbürgschaft...?

Manchmal ist ja ein Roman besser als jedes Sachbuch. Auch erhellender. So auch in der gegenwärtigen Finanzkrise. Nicht nur J.R. von William Gaddis ist in diesen Tagen äußerst lesenswert. Obwohl bereits 1979 geschrieben, wurde es erst Ende der 1990er ins Deutsche übertragen. Das Buch ist ein grandioses Dialoggewirr entlang der Geschichte eine 11-Jährigen, der nach einem Schulausflug an die New Yorker Börse mit den Aktien seines Musiklehrers zu spekulieren beginnt und ein Imperium an Briefkastenfirmen aufbaut. So manche Transaktion und Verhaltensweise, die gegenwärtig im Feuilleton gebrandmarkt wird, verleiht dem Roman gerade seine Dynamik - die Dynamik des Kapitals.

Aber auch ein anderes Buch liest sich mit viel Gewinn. Studs Terkels "Der große Krach". Der gerade verstorbene Meister der Oral History hatte in den 1970er Jahren Menschen ihre Geschichte erzählen lassen, die die Weltfinanzkrise von 1929 miterlebten und auch überlebt haben. Denn viele sprangen damals aus dem Fenster. Natürlich nur Menschen der Hochfinanz, die nicht selten ihrer Familie zumindest die Auszahlungen aus der Lebensversicherung hinterlassen wollten. Aber Terkel wäre nicht Terkel, wenn nicht alle zu Wort kommen. Gerade auch die subalternen Klassen und wie sie damals mit den Folgen der Krise umgingen. Verzweifelt und mit Humor - aber meist sehr subversiv. Aber die Revolution blieb auch damals aus. Aber vieles kommt einem bekannt vor: Liberale interessieren sich plötzlich wieder für Marx; Börsianer treiben mit Lehrverkäufen die Börse in die Krise, machen damit eine Menge Geld und landen dann vor lauter schlechtem Gewissen auf der - dem Handwerkszeug des damals recht neuen Berufszweigs - Psychocouch. Die Übersetzung des Titels des ansonsten großartigen Buches ist allerdings nur mäßig gelungen. "Hard Times" heißt es im Original und verweist auf Chaplins großartige Sozialkritik "Modern Times".


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Rainer Rilling Ökonomie (23.11.2008)
President-elect Mr. Obama

hat manches (nicht nur) den Stimmen der Reichen im USland zu verdanken. Nun verdanken sie ihm, glaubt man der NYT vom 23.11.2008, den ersten Bruch eines Wahlversprechens: Bush`s Steuer"erleichterungen" für die Reichen aus dem Jahr 2001 sollen nicht unverzüglich revidiert werden, sondern gemütlich, ordentlich und lukrativ in 2010 auslaufen. Naja, symbolische Politik par excellence. Wie schrieb Howard Zinn so vorsichtig in der "Humanité" zu Obama? "He presents a possibility for important change." Angesichts des Gewimmels von rechten und zentristischen Clintonites in der neuen Administration ist solche Zurückhaltung angebracht...


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Ingo Stuetzle Politik (15.11.2008)
Geschichte wiederholt sich (nicht)!

"Wenn ein normales Leben wieder beginnen soll, muss die Weltwirtschaftskonferenz ein Erfolg werden." (Aus dem Communiqué der Besprechung zwischen Roosevelt und dem italienischen Finanzminister Jung zur Weltwirtschaftskonferenz 1933 in London)

Die Konferenz scheiterte damals... 

 


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Ingo Stuetzle Gesellschaft & Soziales (13.11.2008)
Touristenrundgang "Wall Street Panics and Crashes"

Warum auch nicht aus der Finanzmarktkrise Profit schlagen? Die Agentur wallstreetwalks bietet Montag und Freitag um 11 Uhr eine 1,5-stündige Tour zu den Orten von Panik und Finanzmarkt-Crash an. Hier das Angebot:

  • The gist: Annaline Dinkelmann (a former Morgan Stanley employee) guides the group through the Financial District—including the outside of the Federal Hall and the bronze bull at Bowling Green—and speaks about the journey from Wall Street’s humble beginnings to today’s bear market.Who goes: Our group included mostly middle-aged folks, a good mix of locals and tourists.
  • Bull’s-eye accuracy: All the facts checked out, including Dinkelmann’s mention of the first car bomb on Wall Street in 1920, when a terrorist blew up dynamite in a donkey cart.
  • High: We found the small side streets more interesting, like the designated historic landmark Stone Street. The narrow alley features a slew of restaurants and bars.
  • Low: We’re hard-pressed to find anything to bad-mouth about this tour, unless you count the anxiety at the thought of a recession as bad as the one after the market crash of 1929.

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Bernd Huettner Medien & Internet (11.11.2008)
Akademie für linke Medienmacher_innen
Ab jetzt können sich Interessierte für die 6. Akademie linker Medienmacher anmelden. Sie findet vom 5. bis 8. März 2009 in Berlin statt. Die Akademie, an der im letzten Jahr rund 300 Menschen teilnahmen, bietet Weiterbildung, politische Diskussionen und Networking für Einsteiger und Fortgeschrittene. Wie funktionieren Genossenschaften im Medienbereich? Wie unterhalte ich ein Wiki? Wie komme ich an Geld für mein Projekt? Im Programm stehen Kurse in Onlinejournalismus, Zeitungslayout, Schreibwerkstätten bis hin zu Workshops in Öffentlichkeitsarbeit. www.linke-medienakademie.de

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Bernd Huettner Geschichte (06.11.2008)
Das Vermächtnis von 1968
1989 schrieben die Weltsystemtheoretiker Giovanni Arrighi, Terence K. Hopkins und Immanuel Wallerstein die vier kurzen Sätze: »Es gab nur zwei Welt-Revolutionen. Die eine fand 1848 statt, die zweite 1968. Beides waren historische Misserfolge. Und beide veränderten die Welt.« Selbstwenn man die These der Singularität dieser beiden transnationalen Revolten nicht ganz teilt, und selbst wenn die ganze historische Bedeutung von 1968 nur im Nachhinein offenbar werden wird, vielleicht in fünfzig oder hundert Jahren, so ist die in dieser Passage zum Ausdruckkommende Stimmung absolut angemessen. 1968 bedeutet eine herausragende Zäsur in der Geschichte des modernen Europas - so wie die Jahre 1905, 1917, 1934, 1945 oder 1989. Diesen Text von von Gerd-Rainer Horn weiterlesen....

Gerd-Rainer Horn ist Senior Lecturer in Twentieth Century History am Department of History der University of Warwick/GB.


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Rainer Rilling Linke Leute (02.11.2008)
Right to the City, After Bush & Harvey
Zum zweiten Novemberwochenende sind zwei sehr spannende Tagungen in Berlin:  "Right to the City" und "After Bush". Auf der ersten Tagung spricht auch David Harvey, der eben im "Minnesota Review" ein wie immer interessantes Gespräch geführt hat. 

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