Ökonomie

Kohle und Atom – einfach, aber nicht zukunftsfähig

Rotraud Hänlein in Luxemburg (25.05.2012)
 Die Konfliktlinien verschieben sich

Der Umbau zum regenerativen Energiesystem erfordert ein breites Umdenken. Die neuen Konfliktlinien reichen mitunter bis in den eigenen Vorgarten, wie sich am Beispiel Ausbau der Stromnetze zeigt. Damit die Energiewende zum Erfolg wird, sind neue Koalitionen und Denkweisen gefragt.

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Markt und Politik

Spanien, Griechenland, Argentinien und die Mär vom „Sparen“

Kapitalistischer Markt ist Politik. Nichts an ihm ist naturwüchsig, naturgesetzlich oder durch politische Entscheidungen nicht zu verändern. Diese banale Wahrheit auszusprechen erscheint heute wichtiger denn je.

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Der schöne Schein

Sarcasticus in Das Blättchen (20.05.2012)

Kaufen Sie auch hin und wieder – oder gar regelmäßig – billig beim Trendsetter H&M?

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Landrückgabe als Prestigeprojekt

Das Landrückgabegesetz soll Gerechtigkeit schaffen. Kritiker_innen fürchten, dass es vor allem Investitionssicherheit für Großprojekte schafft.

Das Gesetz 1448 für Opferentschädigung und Landrückgabe, das unter anderem Vertriebenen des Bürgerkriegs ihren verlorenen Landbesitz zurückgeben soll, ist ein Prestigeprojekt der Regierung Juan Manuel Santos. Doch gibt es zahlreiche rechtliche Schlupflöcher für die Profiteur_innen des Landraubs.

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Krieg gegen die Bevölkerung

Die Grenzstadt Ciudad Juárez steht im Zentrum der Gewalteskalation in Mexiko

Seit drei Jahren leben die Menschen in der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez im Ausnahmezustand. Im Rahmen des von Präsident Felipe Calderón ausgerufenen „Drogenkrieges“ landeten am 28. März 2008 Militärflugzeuge außerhalb der Stadt; Truppenverbände hielten einen Tag später Einzug.

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YPF ist unser!

Argentinien teilverstaatlicht größten Öl- und Gaskonzern

Die Teilverstaatlichung des argentinischen Ölkonzerns YPF ist besiegelt. Argentinien übernahm gegen den Willen des bisherigen Mehrheitsaktionärs, des spanischen Erdölkonzerns Repsol, 51 Prozent der Anteile.

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Folgenreiches Wählen

Erhard Crome in Das Blättchen (18.05.2012)

Frankreich und Griechenland hatten die Wahl, und sie haben sie getroffen. In Frankreich gewann der Sozialist Francois Hollande die Wahl zum Präsidenten.

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Zur Kritik von transitional justice als Projekt historischer Gerechtigkeit

Hannah Franzki in PERIPHERIE (15.05.2012)

Transitional justice (TJ) hat, um es mit den Worten der früheren UN-Kommissarin für Menschenrechte Louise Arbour zu sagen, die Aufgabe, „durch die Aufarbeitung vergangenen Unrechts unterdrückte Gesellschaften bei der Transformation in freie Gesellschaften zu unterstützen“ (Arbour 2006: 2). Die Bezeichnung TJ fungiert als Sammelbegriff für Maßnahmen wie z.B. die strafrechtliche Ahndung systematischer Menschenrechtsverletzungen, die Einrichtung von Wahrheitskommissionen, Reparationsprogramme und institutionelle Reformen. Sie ist Ausdruck der im Westen hegemonial gewordenen Überzeugung, dass Gesellschaften sich mit ihrer gewaltvollen Vergangenheit auseinander setzen müssen, um eine demokratische Zukunft zu ermöglichen.

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Parlamentarismus in der Krise

Die Rolle der EU beim De-facto-Staatsbankrott Griechenlands

Seit Anfang 2010 ist die griechische Staatsschuldenkrise zu einem Dauerthema in der europäischen Öffentlichkeit geworden.

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europas linker don quichotte?

Eine Entgegnung auf Andreas Wehrs Vorschläge zur Europapolitik

Was soll die europäische „Gauche de Gauche“, die Linke links von Sozialdemokratie und dem Mainstram der Grünen, unternehmen gegen die brutale strukturelle Gewalt der Krise im europäischen Wirtschaf

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