Medien & Internet

Umkämpftes Wikipedia

Wikipedia ist der Versuch, Wissen für viele frei zugänglich zu machen - und die Hoffnung, das subjektive Wissen der Einzelnen durch die Mitarbeit der Vielen objektiver zu machen. Was ist aber, wenn Wissen und finanzielle Interessen kollidieren? Auch in Wikipedia ist Zeit Geld oder Geld Zeit: Wer am meisten mitarbeitet, kann auch am meisten beeinflussen.

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Freitag: Mit uns zieht die neue Zeit(ung)!

Nachdem am 11. April 1968 der durch BILD und Nationalzeitung verhetzte Josef Bachmann den linken SDS-Aktivisten Rudi Dutschke niedergeschossen hatte, blockierten empörte Linke die Auslieferung der Springer-Blätter in West-Berlin. Damals (wie heute?) wäre für jeden Linken eine Kooperation mit dem Springer-Verlag undenkbar gewesen. Heute dagegen wird die linksliberale Wochenzeitung Der Freitag vom Springer-Verlag ausgeliefert. Graswurzelrevolution-Mitherausgeber Horst Blume analysiert die Entwicklung des Freitag. (GWR-Red.)

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Undogmatisch und radikal

40 Jahre „Trüffelschwein“ ak

Als ich Ende 1986 in meine erste, explizit libertäre Szene-WG einzog, hatten wir – neben der taz, der Graswurzelrevolution, dem Schwarzen Faden (Vierteljahresschrift für Lust und Freiheit), der ato

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Linke BuchhändlerInnen vor Gericht

Sandra Buchholz in Forum Recht (04.12.2011)

Im Frühjahr dieses Jahres musste sich ein Buchhändler vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen der Verbreitung der linken Szenezeitschrift „Interim“ verantworten. Die Anklage lautete, öffentlich zu Straftaten angeleitet, § 130a Strafgesetzbuch (StGB), und gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben, § 40 Waffengesetz (WaffenG).

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Erfrischend selbstironisch

Libertär-sozialistische Jugendzeitschriften. Eine historische Einordnung der utopia

Dieser Ausgabe der Graswurzelrevolution liegt die Nr. 21 der gewaltfrei-anarchistischen Jugendzeitung utopia bei. Die utopia-Redaktion hat mich gebeten, ihr Zeitungsprojekt mit einem Artikel historisch einzuordnen und die Geschichte der libertären Jugendzeitungen in Deutschland zu skizzieren. Die utopia wird vorläufig eingestellt. Wir danken dem utopia-Kollektiv für 4 ½ Jahre selbstorganisierte Arbeit an einer großartigen Jugendzeitung. (GWR-Red.)

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Alle Menschen sind Reporter

Geert Lovink über Mediengebrauch im Internetzeitalter

Lernt die Sprache des 21. Jahrhunderts, lernt Programmieren, forderte der kürzlich verstorbene Medientheoretiker Friedrich Kittler von den Geisteswissenschaften. Eine ähnliche Forderung könnte man an die KritikerInnen des Kapitalismus richten, meint Geert Lovink.

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Rechter „Populismus“?

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Rechtspopulismus, Neofaschismus und Terrorismus vor und nach den Morden von Utoya

Nach den Morden auf der Insel Utoya und dem Bombenanschlag von Oslo am 22. Juli dieses Jahres bestimmte zunächst ein ausgesprochener Begriffswirrwarr die Kommentare der Medien, die das Profil des Attentäters, Anders Behring Breivik, zu beleuchten suchten.

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20 Jahre kritische Filme

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Interview mit dem Filmemacher Uli Stelzner

Im November beherbergt das Moviemento Kino in Berlin eine Werkschau der Filme von Uli Stelzner und Thomas Walter.

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Nicht nur ein Thema für Nerds

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Ansgar Oberholz über Netzpolitik, die Arbeitswelt und das Grundeinkommen

Wir treffen Ansgar Oberholz vor seinem Café St. Oberholz, wo schon
viele Gäste hinter aufgeklappten Laptops bei einem Heißgetränk sitzen.

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junge Welt, alte Mauern

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Absurd: 22 Jahre nach dem Fall der Mauer wird unter Linken diskutiert, ob sie legitim war

Mit ihrer „Danke"-Titelseite zum 50. Jahrestag des Mauerbaus hat die marxistische Tageszeitung „junge Welt" (jW) deutlich das Gesicht gezeigt, das sie schon immer hatte. Unter dem Foto bewaffneter DDR-Kampfgruppenangehöriger vor dem Brandenburger Tor druckte das Blatt sein ganz spezielles Dankeschön unter anderem für „28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe". (1)

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