Kultur

Wundersame Stalinismusheilung durch Geschichtsphilosophie?

Eine Besprechung des Buches Jenseits von Staat, Macht und Gewalt von Abdullah Öcalan

In linken Diskussionszusammenhängen macht das Gerücht schon länger die Runde: Die Abkehr der kurdischen Bewegung vom Konzept der nationalen Befreiung hin zu einem basisdemokratischen Neuaufbruch.

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Islamophobie und Rechtspopulismus

Dagmar Schatz in inamo (09.01.2012)

Einer Darstellung über den Rechtspopulismus sollte eine Definition voranstehen, zumindest aber der Versuch einer solchen. So muss zunächst die Stellung des Phänomens "Islamophobie" geklärt werden.

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„Nun ist mir der Mond vor die Füße gefallen“

Leben und Werk der anarchafeministischen Dichterin und Aktivistin Lucía Sánchez Saornil (1895-1970)

„Lebt wohl, ihr Wasser des Flusses/ Straße zum wilden Meer/ Lebt wohl, ihr grausamen Wasser/ Klingen, die ihr euch schärftet/ am Stein des Winters./ Meine Hände sind zerschnitten”.[1] So beginnt eines der vielleicht schönsten - und unbekanntesten - Gedichte des Spanischen Bürgerkriegs, die „Romance über Leben, Leiden und Sterben von Encarnación Giménez, der Wäscherin vom Guadalmedina“. Aber sind diese Verse  ein Anfang – oder ein Ende? Womöglich gar die Bilanz des Lebens jener Frau, die sie im Juli 1937 schrieb?

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Vier spanische Filme

Über Moral, Geschichte und laufende Bilder
Erich Hackl in Das Argument (21.12.2011)

Der erste ist vor kurzem aus den Premierenkinos verschwunden: Balada triste de trompeta, »Traurige Trompetenballade«, des Regisseurs Álex de la Iglesia, der auch das Drehbuch verfasst hat. Er ist, weit vor Pedro Almodóvar und knapp hinter seinem ehemaligen Lieblingsschauspieler Santiago Segura, der erfolgreichste spanische Filmemacher, zumindest beim einheimischen Publikum und bei den Internauten, seit er sich von ihnen bekehren ließ, gegen das von der Kulturministerin Ángeles González-Sinde, einer Drehbuchautorin, mit seiner Unterstützung initiierte Gesetz gegen Internet-Piraterie aufzutreten.

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Kunst ist so ambivalent wie Können

Editioral, "Was kann Kunst?", Das Argument 293 (4/2011)
Peter Jehle in Das Argument (20.12.2011)

Zwischen Brekers und Hrdlickas Kunstwerken verläuft die Front zwischen Unterdrückung und Befreiung. Der Bildhauer, der dem Nazismus zu seinem idealen Ausdruck verhilft, und der Bildhauer, der ein Mahnmal gegen Krieg und Faschismus schafft – ihr Gegensatz wirft ein Licht auf die radikale Zweideutigkeit ›der Kunst‹. Kunst kann Medium der Herrschaft wie der Befreiung sein.

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Kassandra ging

Die DDR hat durchaus Seltsames hervorgebracht. So die Qualität der Beziehungen zwischen Schriftstellern und ihrem Lesepublikum, wie es die schreibenden Zeitgenossen Goethes mit ihrem Ideal einer Kunst-Welt nur erträumen konnten.

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Theoretische Probleme der Ideologie im Imperialismus

 

Ich möchte einige allgemeine Züge und theoretische Probleme imperialistischer Ideologieentwicklung skizzieren.

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anarchivieren im Buch

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Jens Kastner in Bildpunkt (04.11.2011)
Das Archiv ist zugleich Institution und Konzept. Als Institution bewahrt es und verschließt, es sammelt und schließt aus. Als epistemische Figur ist es mit „der Regelung und Verteilung des Wissens beschäftigt", wie Knut Ebeling und Stephan Günzel im Anschluss an Michel Foucault in der Einleitung zum Sammelband Archivologie erläutern. » more

Archival Practices, die Akten verlassen das Archiv.

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Sophie Goltz in Bildpunkt (04.11.2011)

Sprechen wir gemeinhin von Archiven, ist meist ein scheinbar ‚nur' bürokratischer Ort der Verwaltung von verschiedenen Medien gemeint. Sogenanntes Archivgut sind u. a. Akten, Karten, Pläne, Bild-, Film- und Tonaufnahmen sowie elektronische Daten, die einen wie auch immer gearteten bleibenden Wert besitzen, der durch nationale Archivgesetze festgelegt ist.

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