Wagner, Jürgen

Jürgen Wagner ist Politikwissenschaftler und geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen.

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Etikettenschwindel Sparvorgabe

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Der Bundeswehr-Umbau soll die Truppe effizienter, nicht billiger machen

Angeblich erfolge der gegenwärtig in der Feinausplanung befindliche Generalumbau der Bundeswehr vor allem aus einem Grund: um Kosten einzusparen und den Rüstungshaushalt dauerhaft massiv abzusenken - so hieß es jedenfalls von offizieller Seite.

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Krieg trotz Kassenlage

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De Maizieres „Eckpunkte für die Neuausrichtung der Bundeswehr“
Jürgen Wagner in AUSDRUCK (15.06.2011)
Unmittelbar nach seinem Amtsantritt im März 2011 kündigte der neue Verteidigungsminister Thomas de Maiziere an, er müsse sich bezüglich der anstehenden Bundeswehrreform zunächst einmal über den Sachstand informieren, was einige Zeit dauern werde. Zweieinhalb Monate später verkündete er am 18. Mai seine „Eckpunkte für die Neuausrichtung der Bundeswehr", die unter seinem Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg auf den Weg gebracht worden waren. » more

Libyen-Krieg

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Die Machtfrage ins Ausland verlagern
Jürgen Wagner in AUSDRUCK (26.04.2011)

Die schweren Auseinandersetzungen in Libyen und das überaus harte Vorgehen der Truppen des Diktators Muammar al Gaddafi haben viele Menschen schockiert. Auch wenn der Ausgang des Konfliktes zum gegenwärtigen Zeitpunkt (31. März 2011) ungewiss ist, eines lässt sich jetzt schon mit Sicherheit sagen: Diejenigen, die im Namen von „Demokratie“ und „Menschenrechten“ die westliche Militärintervention begrüßen, machen sich – ob bewusst oder unbewusst – zu Handlangern des Versuchs der interessierten Staaten, mit Gewalt die Geschicke des Landes in „geordnete“ - sprich: pro-westliche – Bahnen zu lenken.

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Südsudan: Neue Heimat des AFRICOM?

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Westliche Planspiele für eine dauerhafte Militärpräsenz
Jürgen Wagner in AUSDRUCK (28.02.2011)

Vom 9. bis zum 15. Januar 2011 fand im Süden des Sudan ein Referendum statt, in dem sich die Bevölkerung mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit und damit die Abspaltung vom Norden aussprach.[1]

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Planspiel Pol&IS

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Bundeswehrwerbung im Wolkenkuckucksheim – oder: wie Militär spielerisch unverzichtbar gemacht wird
Jürgen Wagner in AUSDRUCK (14.12.2010)

Mitte Oktober 2010 ergab sich für eine Gruppe Friedensaktivisten erstmals die Möglichkeit, die Simulation „Politik und Internationale Sicherheit" (Pol&IS) zu spielen, deren Regelwerk und Funktionsweise außerhalb einiger knapper Beschreibungen nicht öffentlich zugänglich sind.

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Europas Auswärtiger Dienst: Machtpolitik sui generis

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Die EU inszeniert sich gerne als vorrangig zivile Weltmacht neuen Typs. Der Beitrag von Jürgen Wagner analysiert hingegen, wie schrittweise militär-, außen- und entwicklungspolitische Instrumente - unter dem Primat einer ,robusten' Sicherheitspolitik - zusammengeführt und demokratischer Kontrolle entzogen werden.

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Afghanistan: Eskalation an allen Fronten

Die zunehmende Brutalisierung des Kriegseinsatzes der Bundeswehr wird in den Massenmedien nicht kritisiert
Erstaunlich ist die Vehemenz, mit der in Deutschland über die Frage diskutiert wird, ob sich das Land in Afghanistan im Krieg befindet. Der Realität vor Ort zum Trotz wird die Verwendung des Begriffs Krieg vom Verteidigungsministerium aus PR- und versicherungstechnischen Gründen tunlichst vermieden. Demgegenüber findet sich jedoch in den Medien kaum ein kritisches Wort dazu, dass die Bundesregierung den Forderungen der neuen US-Regierung, eine umfassende Brutalisierung ihres Kriegseinsatzes vorzunehmen, gegenwärtig in nahezu sämtlichen Punkten nachkommt. » more

Kriegs-Demokrat Barack Obama

Die Renaissance der NATO und die Fortsetzung der militaristischen US-Außenpolitik
Im Dezember 2008 präsentierte der neue US-Präsident Barack Obama seine Regierungsmitglieder. Hillary Clinton wird Außenministerin, James Jones Sicherheitsberater und George Bushs Kriegsminister Robert Gates bleibt im Amt. » more

Zivil-militärische Aufstandsbekämpfung

Jürgen Wagner in Ossietzky (08.12.2008)
Seit die NATO im Süden und Osten Afghanistans offensiv gegen den Widerstand vorgeht, eskaliert der Konflikt. » more