Der "Anschluss" der ehemaligen DDR an den Westen führte zu einem Ausschluss der ostdeutschen Intellektuellen aus der Wissenschaft. Stefan Bollinger schlägt vor, dessen fatale Folgen zu korrigieren.
8. Mai 1945: Nicht länger die deutschen Verbrechen, sondern Flucht, Vertreibung sowie die zivilen deutschen Bombenopfer werden heute in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und des Mitleidens gerückt.
Früher war alles besser, da war ein Sommerloch noch ein Sommerloch. Heute gibt es nur Sommertragödien: Der Sozialstaat Bundesrepublik steht unter Dauerfeuer...
Über eine Expertise des Wittenberger Institutes für Hochschulforschung zur Ost-Berliner Wissenschaft im vereinigten Berlin und über das Unrecht der sozialen Liquidierung der DDR-Wissenschafts-Elite
Die deutsche Einheit brachte das Ende der sozialistischen Errungenschaften der DDR, nun werden die sozialen Errungenschaften des Kapitalismus in Deutschland zu Grabe getragen. Neoliberalismus siegt?
Als Individuen konnten einzelne ostdeutsche Sozialwissenschaftler durchaus in der neuen Zeit überleben, geachtet von Westkollegen, auch gefragt, aber letztlich nur als Randfiguren.