Archive - 2012 - Artikel

May 24th

Wahlen im Schatten des organisierten Verbrechens

Mexiko zwischen State Capture und Staatsversagen

Wahlen im Schatten des organisierten Verbrechens

Mexiko zwischen State Capture und Staatsversagen

 

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May 21st

Piraten entern die Republik

 

Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen deutet sich an, dass die Veränderung in den gesellschaftlich-kulturellen Mentalitäten sich in eine deutliche Veränderung der politischen Kräfteverhältnisse umsetzen wird. Wie ist darin der Aufstieg der Piraten einzuordnen?

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„Der Zapatismus hat viele libertäre Elemente“

Ein Gespräch mit Luz Kerkeling (Gruppe B.A.S.T.A.)

Der Soziologe Luz Kerkeling (geboren 1972) arbeitet als freier Journalist, als Referent in der Erwachsenenbildung und als Filmemacher (1). Nachdem der Aktivist der zapatistischen Gruppe B.A.S.T.A. Anfang April 2012 von einer mehrmonatigen Mexiko-Reise zurückkam, interviewten ihn Bernd Drücke, Redakteur der Graswurzelrevolution, und GWR-Praktikantin Monika. (GWR-Red.) 

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Markt und Politik

Spanien, Griechenland, Argentinien und die Mär vom „Sparen“

Kapitalistischer Markt ist Politik. Nichts an ihm ist naturwüchsig, naturgesetzlich oder durch politische Entscheidungen nicht zu verändern. Diese banale Wahrheit auszusprechen erscheint heute wichtiger denn je.

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May 20th

Der schöne Schein

Sarcasticus in Das Blättchen (20.05.2012)

Kaufen Sie auch hin und wieder – oder gar regelmäßig – billig beim Trendsetter H&M?

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Gott streikt nicht

Tunesische Gewerkschaftsbasis organisiert sich gegen das Regime
Cindy Mecate in Direkte Aktion (20.05.2012)

Auch weit über ein Jahr nach der sogenannten Jasminrevolution, die 2010/2011 zum Sturz des tunesischen Diktators Ben Ali führte, müssen die tunesischen Arbeiterinnen und Arbeiter die Durchsetzung ihrer gewerkschaftlichen und politischen Rechte erkämpfen.

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May 18th

Landrückgabe als Prestigeprojekt

Das Landrückgabegesetz soll Gerechtigkeit schaffen. Kritiker_innen fürchten, dass es vor allem Investitionssicherheit für Großprojekte schafft.

Das Gesetz 1448 für Opferentschädigung und Landrückgabe, das unter anderem Vertriebenen des Bürgerkriegs ihren verlorenen Landbesitz zurückgeben soll, ist ein Prestigeprojekt der Regierung Juan Manuel Santos. Doch gibt es zahlreiche rechtliche Schlupflöcher für die Profiteur_innen des Landraubs.

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Krieg gegen die Bevölkerung

Die Grenzstadt Ciudad Juárez steht im Zentrum der Gewalteskalation in Mexiko

Seit drei Jahren leben die Menschen in der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez im Ausnahmezustand. Im Rahmen des von Präsident Felipe Calderón ausgerufenen „Drogenkrieges“ landeten am 28. März 2008 Militärflugzeuge außerhalb der Stadt; Truppenverbände hielten einen Tag später Einzug.

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YPF ist unser!

Argentinien teilverstaatlicht größten Öl- und Gaskonzern

Die Teilverstaatlichung des argentinischen Ölkonzerns YPF ist besiegelt. Argentinien übernahm gegen den Willen des bisherigen Mehrheitsaktionärs, des spanischen Erdölkonzerns Repsol, 51 Prozent der Anteile.

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Leben in Zeiten der Cholera

Anwält_innen wollen, dass die UNO Verantwortung für die Choleraepidemie übernimmt

Über 7.000 Menschen sind seit dem Ausbruch der Cholera auf Haiti vor mehr als einem Jahr gestorben, mehr als eine halbe Million haben sich infiziert. Menschenrechtsanwält_innen machen die UNO für den Ausbruch der Seuche verantwortlich.

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Folgenreiches Wählen

Erhard Crome in Das Blättchen (18.05.2012)

Frankreich und Griechenland hatten die Wahl, und sie haben sie getroffen. In Frankreich gewann der Sozialist Francois Hollande die Wahl zum Präsidenten.

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May 16th

Kooperation statt Konfrontation

Gäbe es ein Ranking der erfolgreichsten außen- und sicherheitspolitischen Konzeptionen des XX. Jahrhunderts, dann hätte Wandel durch Annäherung alle Aussichten auf Platz eins. » more

May 15th

Zur Kritik von transitional justice als Projekt historischer Gerechtigkeit

Hannah Franzki in PERIPHERIE (15.05.2012)

Transitional justice (TJ) hat, um es mit den Worten der früheren UN-Kommissarin für Menschenrechte Louise Arbour zu sagen, die Aufgabe, „durch die Aufarbeitung vergangenen Unrechts unterdrückte Gesellschaften bei der Transformation in freie Gesellschaften zu unterstützen“ (Arbour 2006: 2). Die Bezeichnung TJ fungiert als Sammelbegriff für Maßnahmen wie z.B. die strafrechtliche Ahndung systematischer Menschenrechtsverletzungen, die Einrichtung von Wahrheitskommissionen, Reparationsprogramme und institutionelle Reformen. Sie ist Ausdruck der im Westen hegemonial gewordenen Überzeugung, dass Gesellschaften sich mit ihrer gewaltvollen Vergangenheit auseinander setzen müssen, um eine demokratische Zukunft zu ermöglichen.

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May 14th

Austreten oder nicht? Christos Laskos, John Milios und Euclid Tsakalotos*

Über kommunistische Dilemmata in der Euro-Krise

Statt seine Kritik an dem Artikel von Dirk Hierschel in der letzten Ausgabe  des express in die Form eines Leserbriefs – oder gar eines Gedichts! – zu bringen, hat Ralf Kliche ihr die Form einer Übersetzung eines Textes aus den Debatten der griechischen Linken über das kommunistische Dilemma angesichts der Euro-Krise gegeben. Die Autoren Laskos, Milios und Tsakalotos, alle Mitglieder der linken Partei Syriza, setzen sich mit den Argumenten derjenigen Linken auseinander, die den Austritt Griechenlands aus dem Euro fordern – wie die prominenten Vertreter Costas Lapavitsas und Stathis Kouvelakis.

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Isolation und Scham

Über die Schwierigkeit, Erwerbslose in den USA gewerkschaftlich zu organisieren
Jenny Brown in express (14.05.2012)

Hat die Krise Auswirkungen auf alltägliche soziale Auseinandersetzungen? Wie kommt sie an in Tarifkämpfen, betrieblichen Auseinandersetzungen, in den unterschiedlichen Bereichen der sozialen Daseinsvorsorge? Wirkt sie lähmend oder eher als Katalysator? Bleibt es in Deutschland so ruhig, weil das, was die Troika anderen EU-Länder abverlangt, hierzulande bereits mit der Agenda 2010 umgesetzt wurde? Auf unserer Veranstaltung »Lieben oder Fürchten? Die Linke, die Krise und die EU« am 5. Mai in Frankfurt wollen wir u.a. diskutieren, welche Verbindungen zwischen »Systemfrage und Alltagskämpfen«, u.a. auch zur Situation der Erwerbslosen, bestehen. Neben der Analyse »Zuspitzen. Soziale Kämpfe in der Krise« in express, Nr. 9 und 10-11/2010 zeigt ein Blick in US-ameri-kanische Debatten, wie dort über die Organisierung von Erwerbslosen und mögliche Verbindungen zur Occupy-Bewegung gedacht wird.

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May 10th

»Spurenelemente«

oder: eine vertane Chance – zur Tarifrunde im Öffentlichen Dienst
Roland Barth in express (10.05.2012)

Tarifpolitik in der Krise – geht das, und wenn ja wie? Nicht nur in der Redaktion gingen die Einschätzungen über die hoch gestarteten Tarifrunden im Öffentlichen Dienst und der Metallindustrie auseinander. Aber, wir geben es zu: Wir hätten uns gefreut, wenn die eine und die andere ineinander übergegangen und vielleicht auch noch zu den »Maifestspielen« in Frankfurt, den Aktionstagen gegen die Krisenpolitik der Troika vom 16.–19. März, auf Plätzen und Straßen zusammengefunden hätten. Doch 74 Prozent stimmten in der ver.di-Mitgliederbefragung mit »Ja« für ein Verhandlungsergebnis, das diese Hoffnungen zunichte macht. Grund genug, unsere eigene kleine Umfrage in der Redaktion in Auftrag zu geben. Im Folgenden und auf Seite 2 die Ergebnisse:

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May 9th

Aus Wenigem kann Vieles folgen

Zur Wirkung gewaltförmiger Auseinandersetzungen auf libertäre Kultur- und Gewerkschaftsarbeit. Eine Rückblende aus Anlass der M31-Demonstration

Sie lassen nicht locker

Erneut fordern Unternehmer und Politiker eine Einschränkung des Streikrechts

Ein Funke genügte, das PR-Feuerwerk zu zünden: Deutschland brauche eine stärkere Regulierung des Streikrechts.

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May 8th

Frauenrechte und Homophobie im Iran

„Die Bevölkerung lehnt in großen Teilen die Regierung ab“. Ein Gespräch mit der Feministin Shaghayegh Zafari über EU-Flüchtlingspolitik und die Situation von Frauen und Homosexuellen

Die Autorin Shaghayegh Zafari lebte bis vor einem Jahr im Iran. Sie engagierte sich für die Rechte von Frauen und Homosexuellen in ihrem Land. Unter anderem half sie Mädchen im Waisenheim und führte Gespräche mit Frauen im Frauengefängnis von Rasht. Nachdem sie selbst ins Visier des iranischen Regimes geriet und kurze Zeit im Gefängnis saß, flüchtete sie nach Deutschland. GWR-Redakteur Bernd Drücke und GWR-Praktikantin Monika sprachen mit ihr über die Rechte von Frauen und Homosexuellen im Iran und über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. (GWR-Red.)

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Wo stehen die arabischen Aufstände heute?

Von der gewaltfreien Revolte in den Bürgerkrieg – oder zurück?

Dies ist der Versuch einer vorläufigen Bestandsaufnahme der arabischen Aufstände aus gewaltfrei-anarchistischer Sicht. Wo haben die Widerstandsbewegungen entscheidende strategische Fehler gemacht? Gibt es eine unaufhaltsame Tendenz zum Versinken in den Bürgerkrieg oder kann diese Entwicklung noch aufgehalten werden? Wie ist die Kampagne „Adopt a Revolution“ (AaR), die mit „Revolutionspatenschaften“ syrische AktivistInnen unterstützen will, zu bewerten? Das sind Fragen, die wir in dieser Ausgabe der Graswurzelrevolution auf den Seiten 16 bis 20 im Rahmen eines Schwerpunkts diskutieren. (GWR-Red.)

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May 6th

Günter Ullmann: Sein Leid ist Gedicht geworden

Kai Agthe in Das Blättchen (06.05.2012)

Günter Ullmann, der 1946 in Greiz geboren wurde und dort 2009 auch starb, hat nie viel Aufhebens um sich und seine Person gemacht.

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May 5th

Rechtspopulismus kann tödlich sein

Norwegen und Dänemark nach dem Breivik-Massaker


Am 22. Juli 2011 ermordete der Norweger Anders Behring Breivik 77 Menschen. Dazu trieb ihn eine extrem rechte Gesinnung, die in der teils rechtspopulistisch aufgeheizten Stimmung der skandinavischen Länder gedeihen konnte. Dass es durchaus verschiedene Möglichkeiten gibt, auf die Anschläge zu reagieren, zeigt ein Vergleich zwischen Norwegen und Dänemark.

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May 2nd

Parlamentarismus in der Krise

Die Rolle der EU beim De-facto-Staatsbankrott Griechenlands

Seit Anfang 2010 ist die griechische Staatsschuldenkrise zu einem Dauerthema in der europäischen Öffentlichkeit geworden.

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Zwischen Landwirtschaft und Ernährungsindustrie – Essen und Trinken als komplexer Bezugspunkt politischer Interventionen

Dass Menschen sich ernähren müssen, ist eine anthropologische Universalie. Wie die menschliche Ernährung organisiert ist, hängt jedoch von soziokulturellen und ökonomischen Faktoren ab.

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Strategisch grenzdebil

Sarcasticus in Das Blättchen (01.05.2012)

Das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) veröffentlicht alljährlich Angaben über die globalen Militärausgaben und ihre Entwicklungstrends.

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April 30th

Ein schwarzer Tag

1.500 PolizistInnen setzten am 3. März einen Marsch von 311 Nazis gegen 7.000 AntifaschistInnen in Münster durch

Kommentar

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Aktiver Pazifismus heute

Seine Probleme, Formen und Inhalte in der Weltmilitärundwirtschaftsmacht Bundesrepublik Deutschland

Menschenrechte kriegerisch verteidigen? Zur Aktualität des streitbaren Pazifismus in der kapitalistisch globalisierten und hochgerüsteten Welt

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zwischen brunft und leichenstein

Prinzessin und Hodenschmerzpatient

Mit dem Sex im Alter ist es wie mit Kneipen-Schlägereien: Kein schöner Anblick, es kommt aber hin und wieder vor und manchmal wird danach der Notarzt gebraucht.

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April 26th

Bedingt abkehrbereit

Warum es in der Bundesrepublik (noch) keine erfolgreiche rechtspopulistische Partei gibt

»Es finden manchmal die lustigsten und skurrilsten Kontakte statt«, antwortet Karl-Theodor zu Guttenberg auf die Frage, ob er von denjenigen »relativ angesehenen« Konservativen bereits angesprochen worden sei, die laut Auskunft seines Intervie­wers überlegten, eine neue Partei zu gründen (di Lorenzo/Guttenberg 2011). Die Antwort des ehemaligen Wirtschafts- und Verteidigungsministers ist nicht die erste Äußerung, die Spekulationen über die mögliche Gründung einer neuen Partei in Deutschland rechts der Unionsparteien zu befeuern vermochte.

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