Gesellschaft

Abweichende Überlegungen zu „Flüchtlingskrise“ und „Willkommenskultur“ in Deutschland

„Flüchtlingskrise“ in Deutschland – Was ist das?

Menschen verlassen ihre Heimat aufgrund von materieller Existenznot, Umweltzerstörung und Krieg. Das ist ganz und gar kein neues Phänomen. „Flüchtlingskrise“ in diesem brutalen Sinn herrscht vielmehr seit über 60 Jahren und gehört zur ökonomischen und politischen Verfassung der herrschenden Weltordnung offenbar systematisch dazu. Davon jedenfalls gehen die maßgeblichen Staaten ganz selbstverständlich aus, wenn sie – bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg – in Form der Genfer Flüchtlingskonvention und dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR – den künftigen zwischenstaatlichen Umgang mit dem menschlichen Elend ihrer internationalen Konkurrenz verabreden. Und daran hat sich 25 Jahre nach dem Kalten Krieg und dem Sieg über das realsozialistische „Reich des Bösen“ nichts verbessert – im Gegenteil!

» mehr

Wenn Kürzungen töten

Menschen mit Behinderung wehren sich gegen Sozialkürzungen

Menschen mit Behinderungen sind von der Kürzungs- und Austeritätspolitik in vielen europäischen Ländern besonders betroffen. Bericht von einem Seminar zum Thema.

» mehr

„Ein gutes Leben“ – für wen?

Lorenz Glatz in Streifzüge (22.03.2016)

2013 435.000, 2014 626.000, 2015 1,xxx.xxx, 1/2016 58.600, 3.735 – Flüchtlinge und Tote. In Zahlen und Statistik wird in dieser Welt alles wahrgenommen, nur so kann bewertet, berechnet, verworfen oder verwertet werden. Menschen sind in dieser Lebensordnung generell bei allem, was zählt, wandelnde Nummern, Ziffern, Zahlen auf diversen Konten und Berechnungen. Und wer am Ende sich nicht aus-zahlt, wird als (ver)störender Rest aus der Rechnung abgeschoben. Deren Zahl steigt auch hierzulande von Jahr zu Jahr. Und jetzt sind auch noch die Flüchtlinge einzurechnen!

» mehr

Wer jagt wen ›um der Kinder willen‹?

Das Präventionsparadigma als Folie für gesellschaftliche Kämpfe um Sexualität
Julia König in Widersprüche (15.03.2016)

»Ich brauche Liebe – keinen Sex!« und »Lasst uns Kindern die Kindheit!« war auf selbstgebastelten Plakaten zu lesen, mit denen sommerlich bunt gekleidete und hübsch frisierte Kinder am 21.

» mehr

Frauen und Revolution: Marxismus und Feminismus durchdenken

Shahrzad Mojab in Das Argument (15.03.2016)

Noch immer wird erbittert um den Begriff der Revolution gekämpft. Er wurde verherrlicht, verleumdet, verteufelt, unterdrückt, passend gemacht, ausgebeutet und verworfen.

» mehr

Care Revolution als feministisch-marxistische Transformationsperspektive

Ausgangspunkt meiner Überlegungen und des Handelns einer kleinen, im Werden begriffenen bundesdeutschen Care-Bewegung ist die Situation, dass viele Menschen selbst in einem ökonomisch so starken Lan » mehr

Verlässt uns oder verlassen wir Prometheus?

Editorial

Verlässt uns oder verlassen wir Prometheus?

Editorial

 

Sie brannten mir dankbar

All ihre Orden auf meine Brust,

» mehr