„Im Holocaust wurde die Entmenschlichung von Politik zum terroristischen Ereignis. Ihre historische Bewältigung kann nicht in die Vergangenheit führen; denn die Vergangenheit bleibt vergangen. Das Vermächtnis des Genozids besetzt vielmehr unsere Gegenwart mit der zentralen Frage: Was ist die Würde des Menschen, wenn nicht diejenige seines Lebens? » mehr
(16.03.2010)Der pseudonyme „Göttinger Mescalero" kommentierte 1977 die Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback durch die Rote Armee Fraktion. Sein „Buback. Ein Nachruf" erschien auf dem Höhepunkt der Terroristenhysterie in der Bundesrepublik. » mehr
(16.03.2010)„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein."
Dieses Zitat von Kurt Tucholsky charakterisiert auch eine Lebensmaxime Dieter Keiners. » mehr
Migration gehört zu den
meist umstrittenen Begriffen unserer Gegenwart. „Humanitäre Migration",
„Zwangs- und Kriegsmigration", „Arbeitsmigration" und nicht zuletzt „zirkuläre
Migration" sind keineswegs „neutrale" Bezeichnungen für die raümlich-kulturelle
Mobilität von Menschen, weil sie zugleich mit herrschenden Vorstellungen von
Kontrolle oder Immobilität einhergehen. » mehr
(15.03.2010)
Bekanntlich ist es Jacques
Rancière, der den Begriff des ästhetischen Regimes ins Zentrum gegenwärtiger
kunst- und politiktheoretischer Diskussionen katapultiert hat. Genau genommen
muss im Blick auf Rancière allerdings von verschiedenen ästhetischen Regimen
und noch mehr von ihrer Interaktion die Rede sein. » mehr
(09.03.2010)Was haben Ted Kennedy, Nelson Mandela, Yusuf Islam (Cat Stevens) und der Graswurzelrevolution-Autor Gabriel Kuhn gemein? Alle vier standen irgendwann auf der „No-Fly List". Diese „Anti-Terror-Liste" ist auch als „Terrorist Watchlist" bekannt und dient den US-Behörden dazu, die Reisen unliebsamer Personen zu überwachen bzw. Besuche unerwünschter Gäste zu verunmöglichen.
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(09.03.2010)Pagani liegt knapp 10 Minuten Autofahrt vom Hafen Mytilinis entfernt, der Hauptstadt der griechischen Ferieninsel Lesbos. Eigentlich ist Pagani der Name eines Vorortes von Mytilini, doch seit vergangenem Sommer ist es zum Sinnbild geworden für die humanitären Dramen in den Lagern und das in Kauf genommene Sterben an den Küsten der europäischen Außengrenzen. Pagani steht aber auch für die Beharrlichkeit und List, mit der viele Flüchtlinge und MigrantInnen trotz allem an ihr Ziel kommen. » mehr
Auch zwanzig Jahre nach dem Herbst 1989 bleibt trotz der Füllung ganzer Bibliotheken zum „Untergang des Kommunismus", den „Transitionen" und „Modernisierungen des Ostens" s » mehr
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