Seit der europäischen Aufklärung ist die Freiheit der Wissenschaft ein hoch gehandelter Wert, der sich immer gegen Machtinteressen behaupten musste - und zwischen verschiedenen gesellschaftlich
Kim Stanley Robinson ist auch in dem Sinne ein Science-Fiction-Autor, dass „science“ oft die Arbeitswelt seiner Protagonisten darstellt. In seiner 2007 abgeschlossenen Trilogie über den Klimawandel (1) spekuliert er über ein intensives Zusammenwirken von Politik und Wissenschaft. » mehr
Der akademische Arbeitsmarkt gilt als starr. Karrieren sind zu wenig planbar. Neue Personalkategorien wie die Juniorprofessur oder die Leitung von Nachwuchsgruppen sollten die Wege junger Wissenschaftler bahnen - denn zwischen Abitur und der Erstberufung auf eine unbefristete Professorenstelle liegen durchschnittlich rund 20 Jahre. In der Realität kommen nur wenige Forscher/innen ohne Habilitation ans Ziel.
Manche Gentechnik-KritikerInnen tun es,
andere tun es nicht: sich explizit auf Ökonomie-Kritik beziehen. Wir
haben uns deshalb gefragt, wie viel Ökonomie in der
Gentechnik-Kritik steckt.
Seit einigen Jahren verfolgen
Betroffenengruppen eine neue politische Strategie: In Abwehr
gesellschaftlicher Stigmatisierung ihrer Krankheit betonen sie ihre
Einzigartigkeit - und berufen sich dabei auf die Neurowissenschaften.
Eine Strategie nicht ohne Fallstricke.
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Der Zebrafink ist das neue Parademodell
der Verhaltensforschung. Wenn er singt, interagieren Genom und
Synapsen im Vogelhirn. Das Dogma der neuronalen Plastizität
genetisch gewendet.
Die Feministin und Genkritikerin exklusiv im Interview mit dem GID. Die Pionierin feministischer Wissenschaftskritik und Autorin von „Das Jahrhundert des Gens“ macht sich Gedanken über den genetischen Reduktionismus und antwortet auf die Fragen zur Zukunft der Genomforschung.
Alle haben eine ungefähre Vorstellung davon,
womit sich jemand, der zum „Biokapital“ arbeitet, beschäftigt -
aber letztendlich bezieht sich jede/r Einzelne doch auf
unterschiedliche Dinge.
Nach Adorno und
Horkheimer resultiert die Herrschaft der Vernunft in nichts anderem
als der Versklavung der Natur und in der schrankenlosen Herrschaft
des Wissens, wobei die instrumentelle „Technik das Wesen des
Wissens“ darstellt.
Die deutschen Universitäten waren Ende der 90er Jahre zwischen stecken gebliebenen linksliberalen Bildungsreformen und dem Beharrungsvermögen des konservativen ProfessorInnenstandes eingeklemmt. » mehr