Utopie

Utopie gemeinsam und solidarisch leben

Janina Rott und Bernd Drücke (GWR) im Gespräch mit der Kommunardin Bettina Kruse (Kommune Hof Rossee)

Es gibt immer mehr Menschen, die sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten können oder die es satt haben, isoliert in teuren Wohnungen zu leben, in Häusern, wo keiner keinen kennt und im Fahrstuhl jede lieber allein ist. Anders leben, wie geht das? Dass man solidarisch, selbstorganisiert, kollektiv wohnen kann, zeigen auch die im Kommuja-Netzwerk organisierten politischen Kommunen (1). Bettina Kruse (*1975) lebt in der Kommune Hof Rossee (2) bei Eckernförde. Sie ist häufige Autorin der Graswurzelrevolution und Mitherausgeberin des soeben erschienenen Kommunebuchs, in dem über kommunitäre Lebenszusammenhänge, Ziele, Standpunkte, Hoffnungen, aber auch über Probleme und Auseinandersetzungen innerhalb der Kommuneszene berichtet wird: „Der Wunsch, herrschaftsfreie Räume zu schaffen, die sowohl individuelle Entfaltung ermöglichen als auch kollektive Kräfte freisetzen und den Weg zu wirkmächtigen Alternativen öffnen, ist zeitlos wie aktuell. Und so nötig wie nie zuvor.“ (3) Am 26. September interviewten GWR-Praktikantin Janina Rott und GWR-Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforums Münster die telefonisch aus Barkelsby (Schleswig-Holstein) zugeschaltete Kommunardin. Das Interview wurde am 10. Oktober 2014 als Radio Graswurzelrevolution-Sendung im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz., www.antennemuenster.de) ausgestrahlt und erscheint hier in einer überarbeiteten Druckversion. (GWR-Red.)

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Die Wahrheit von morgen

Gerd Stange formuliert eine libertäre Utopie
Teodor Webin in Direkte Aktion (05.04.2013)

Gerd Stange, Aktivist seit den 1970er Jahren, kehrt in die politische Bewegung zurück mit einem Text, der deutlichen Manifest-Charakter hat und in dem er eine Lanze für die Utopie bricht – eben mit

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Widersinne der Ökonomie – aus der Perspektive einer feministischen utopischen Wahrscheinlichkeit.

Karin Schönpflug in Bildpunkt (06.09.2012)

Ein schöner Einstieg in das Thema Ökonomiekritik aus feministischer Perspektive ist Ursula Le Guin’s Satire zur Ökonomie als Wissenschaft und Realitätsmechanismus, hier aus Sicht des außerirdischen

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Religion als Utopie

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I.   In den Marxistischen Blättern ist Franz Hinkelammerts Beitrag über Marxismus, Humanismus und Religion mit den süffisanten Worten eingeleitet worden, dass vieles an seinen Ausführungen einem „orthodoxen“ Marxismus fragwürdig erscheinen mag.

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