Ungarn

Die konservative Konterrevolution

Eine Analyse der politischen Entwicklungen in Ungarn

„Der Retter der Nation ist eine Person, die in den letzten 20 Jahren genau soviel gestohlen hat wie jede andere. Natürlich! Alle stehlen in Ungarn, es werden aber nur jene bestraft, die fürs Überleben stehlen, und nicht jene, die dadurch Wohlstand anhäufen.“

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Back to Horthy

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Ungarn setzt seinen Rechtskurs fort
Jörg Kronauer in LOTTA (05.09.2011)

Extrem rechte Bürgerwehren terrorisieren Roma, die Regierung ruft zur „nationalen Zusammenarbeit“ auf und tilgt den Begriff „Republik“ aus dem Staatsnamen, die Behörden entfernen linke und liberale Kräfte aus den Kulturinstitutionen und der Wissenschaft: Ungarn transformiert sich offenbar unaufhaltsam in einen autoritären Staat – mit deutlichen Anklängen an den Horthy-Faschismus der 1930er und 1940er Jahre.

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Zur Situation in Ungarn

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Karl Pfeifer im Interview
Karl Pfeifer im Interview: Karl Pfeifer, geb. am 22. August 1928 in Baden bei Wien, ist ein österreichischer Journalist. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet er als Wiener Korrespondent des israelischen Radios, als freier Journalist des monatlich erscheinenden antifaschistischen Londoner Magazins »Searchlight« und der Budapester Wochenzeitung »Hetek«. Pfeifer gehört auch dem Kuratorium des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes an. Im Jahr 2008 produzierte Mary Kreutzer für die »Gesellschaft für kritische Antisemitismusforschung« einen Dokumentarfilm über sein Leben: »Zwischen allen Stühlen. Lebenswege des Journalisten Karl Pfeifer«. » mehr

Deviant und unmagyarisch

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Ungarn nach den Wahlen: Wie wirkt sich der massive Rechtsruck auf Gender- und LGBT-Aktivismus aus? Ein Report aus Budapest.

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Urbanisten versus Populisten

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Die Pluralität oppositioneller Diskurse in Ungarn als Ausgangspunkt der Polarisierung des postsozialistischen Parteiensystems
 

Im Vergleich der postkommunistischen Demokratien hat sich das ungarische Mehrparteiensystem zügig etabliert (vgl. Kitschelt et al. 1999). Im Unterschied etwa zu Polen, Bulgarien und der Slowakei war die Parteienlandschaft hier schon zu Beginn der 1990er Jahre durch die aus Westeuropa bekannten Lager der Sozialdemokratie, der Christdemokratie und des Liberalismus gekennzeichnet.

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"Dreiviertel-faschistisches Klima"

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Interview zum Aufstieg der ungarischen Rechten

Während die Medien hierzulande meist auf nicht näher beschriebene Regierungsproteste fokussieren, zeichnet G. M.

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