Spanien

Kollektiv gegen die alltägliche Krise

Die Neuerfindung linker Politik in den spanischen Protestbewegungen

Im Zuge der ökonomischen Krise und der Spar-, Kürzungs- und Restrukturierungspolitik, mit der die spanischen Regierungen auf diese reagierten, haben sich die alltäglichen Lebensbedingungen der spanischen Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert.

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Spanien im Umbruch

Die Linke bleibt uneinig

Die Regierungsbildung im November 2016 hat die gesellschaftlichen Verhältnisse in Spanien politisch stark verändert. Seit der Parlamentswahl im Dezember 2015 kam keine Regierungsmehrheit zustande.

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Gewaltfrei im Bürgerkrieg

Die anarchistische Ärztin Amparo Poch y Gascón (1902-1968), die Spanische Liga der Kriegsgegner und die Soziale Revolution in Spanien

Eine große und eindrucksvolle Kundgebung hätte es werden sollen, zu der die anarchosyndikalistische Massengewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT) [‚Nationale Konföderation der Arbeit‘] für den 18. Juli 1936 in Barcelona aufgerufen hatte. Ein mächtiger Protest der spanischen Bevölkerung und der ‚Völker der Welt‘, die in der katalanischen Hauptstadt zur ‚Gegen-Olympiade‘ gegen die im nationalsozialistischen Deutschland abgehaltenen Olympischen Sommerspiele zusammengekommen waren. Eine Demonstration gegen die immer größer werdende Kriegsgefahr in Europa.

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Spanien 36 heute

Ein Interview mit fünf Mitgliedern der Infogruppe Bankrott zu Effekten und Gegenwart der Spanischen Revolution 80 Jahre danach (Teil 1 bis 3)

„Die Geschichte ist eine Erfindung, zu der die Wirklichkeit ihre Materialien liefert. Aber sie ist keine beliebige Erfindung. Das Interesse, das sie erweckt, gründet auf den Interessen derer, die sie erzählen [...].“ (1)

Hans Magnus Enzensberger, Der kurze Sommer der Anarchie

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Kann Unidos Podemos das politische Patt auflösen?

Die bevorstehenden Parlamentswahlen in Spanien

Auch in Spanien wird die Fußball-Europameisterschaft und das Abschneiden der eigenen Mannschaft große Aufmerksamkeit finden.

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Eine Box der Komintern

Spanien im Herzen. Lieder des Spanischen Bürgerkriegs

Auch ein großer Historiker muss klein anfangen. „Als ich jung war“, erinnert sich Josep Termes in seiner monumentalen Historia del anarquismo en España (1870-1980) [‚Geschichte des Anarchismus in Spanien (1870-1980)‘], „und im zerstörten Nachkriegsbarcelona gerade angefangen hatte, in einer bescheidenen Kneipe im Arbeiter- und Handwerkerviertel Gràcia zu arbeiten, sangen mir ein paar Kunden oft die revolutionären Lieder der Anarchisten vor:

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»Wir treten an, um zu gewinnen«

Ada Colau in Luxemburg (27.08.2014)

Nachdem Ada Colau als Sprecherin der Plataforma de Afectados por la Hipoteca (PAH, Bewegung gegen Zwangsräumungen) zu einer Gallionsfigur der Krisenproteste im spanischen Staat geworden ist, hat sie ein neues Projekt in Angriff genommen. Sie ist eine der Sprecherinnen von Guanyem Barcelona (Barcelona gewinnen), einer Bürgerplattform, die sich Ende Juni in Barcelona vorgestellt hat und eine radikaloppositionelle Kandidatur für die Bürgermeisterwahlen 2015 vorschlägt. In diesem Interview spricht sie über die Initiative und die Situation in der Stadt und erklärt, wie sich das Projekt weiter entwickeln könnte.

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Auf die Zukunft setzen!

Perspektiven für eine selbstverwaltete Wirtschaft

Ein Text von José Luis Carretero Miramar, Professor, Mitglied des Instituts der Wirtschaftswissenschaften und der Selbstverwaltung (ICEA) und Autor des Buches „Die lebendige Selbstverwaltung – P

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Aborto Libre

Proteste gegen die Rücknahme der Fristenlösung in Spanien
Marta Rodríguez in MALMOE (17.03.2014)

ABTREIBUNG WAR IN SPANIEN SEIT EWIGEN ZEITEN UND BIS zum Jahr 1985 illegal. Mit einer Ausnahme: einer extrem kurzen Zeitspanne der zweiten Republik zwischen 1937 und 1939, in der der freiwillige Schwangerschaftsabbruch (IVE) zum ersten Mal in einigen Regionen des Landes straffrei war.

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Die Krise als Katalysator der Reaktion

In Spanien besteht die Gefahr massiver Rückschritte im Kampf gegen die patriarchale Gesellschaft

Im Interview mit der Direkten Aktionerklärt die Sozialarbeiterin, Therapeutin und Aktivistin Berta Vega aus Ourense in der spanischen Provinz Galicien den Zusamm

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