Sowjetunion

Gramsci und die Revolution*

Aktualität Gramscis

Die Diktatur des Finanzkapitalismus und die Verwandlung der Welt in eine Welt ganz neuer Formen von Gewalt sowie permanenter und struktureller Kriege können nicht das historische Desaster verbergen, das in der Hegemonie des Neoliberalismus liegt – der organischen Ideologie des Neokapitalismus.

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Auf der Suche nach dem „wahren Sozialismus“

Das Geschichtsbewusstsein der Perestroikageneration

Die folgenden Überlegungen beruhen auf den persönlichen Erfahrungen des Autors in der Epoche der Perestroika. Damals begann mein Werdegang als Historiker. Mein Motiv ist jedoch nicht autobiografischer Natur. Der Grund ist eher ein pragmatischer: Jahr für Jahr muss ich meinen Studenten an der Universität das erklären, was für meine Generation damals auf der Hand lag und damit völlig selbstverständlich zu sein schien.

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Feliks Tych, eine Erinnerung

Niemals sollte Feliks Tych erfahren, was der Vater kurz vor dem Tod über die Deutschen gedacht hatte.

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"Tropfen im Meer der Revolution": Mirsaid Sultan-Galiew

Jörg Tiedjen in inamo (07.01.2015)

Die Revolutionen vom Februar und Oktober 1917 und das Abkommen von Brest-Litowsk von März 1918 brachten Russland keinen Frieden. Im Gegenteil folgten Jahre eines der grausamsten und verlustreichsten Bürgerkriege überhaupt, angeheizt auch durch Interventionen der früheren Verbündeten. Im Kampf um ihr Überleben versuchte die Führung der neu gegründeten Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR), die Muslime des früheren Zarenreichs für sich zu gewinnen. Mit dieser Aufgabe betraut wurde der tatarische Intellektuelle und Aktivist Mirsaid Sultan-Galiew. Er trug nicht nur entscheidend zum Sieg im Bürgerkrieg bei. Mehr noch entwarf er die Vision einer Verbindung von Islam und Kommunismus, die dem Imperialismus des Westens den Boden entziehen sollte. Damit aber stellte Galiew den Führungsanspruch der russischen Kommunisten in Frage und wurde schließlich als nationalistischer Abweichler liquidiert.

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Landverschiebung

Still ist es um ihn geworden. Außer am 13. Dezember, wenn der immer wiederkehrenden Jahrestage von 1981 gedacht wird.

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»In Erwägung, dass da Häuser stehen ...«

Wenn Bert Brecht den Aufbau des Sozialismus in seinem Werk zu gestalten suchte, richtete er sein Augenmerk nicht in erster Linie auf die Erfolge des Sowjetstaates. Sein Interesse galt vielmehr den konkreten Schritten im Leben der Menschen in den Städten und Dörfern, die die neue Ordnung aufscheinen ließen.

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Taktische Kernwaffen: It takes two for a tango (II)

Bis Mitte der neunziger Jahre befürwortete Russland Abrüstungsschritte im Bereich der taktischen Kernwaffen. Seither, so Andrei Zagorski von der russischen Akademie der Wissenschaften, „hat sich in Moskau der Trend gekehrt“.

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Verhandlungen oder militärische Option?

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Chancen und Risiken für Afghanistan
Karl Fischer in WeltTrends (20.11.2010)
Nach wie vor ist es der internationalen Gemeinschaft nicht gelungen, eine Lösung für die afghanische Krise zu präsentieren. Dabei macht die gegenwärtige Situation eine Beendigung des Kriegszustands sowie die Aufnahme von konstruktiven Verhandlungen unerlässlich. » mehr

Die Revolution träumen. Sowjetisches Kino 1924-1934

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Owen Hatherley in Perspektiven (16.02.2009)

Im vierten Teil unserer Serie Zum politischen Erbe der Oktoberrevolution geht Owen Hatherley mit uns ins Kino und zeigt uns den sowjetischen Avantgarde-Film

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